Im Archiv finden sich die Berichte über die bisherigen Spieleabende. Leider haben die Fotos nicht ins Archiv geschafft. Trotzdem viel Spaß beim lesen.

Spieleabende 2016

19. Dezember: Wünsche werden wahr.....

 

...in der Vorweihnachtszeit.

 

Hannah wollte schon immer mal Rattle, Battle, Grab the Loot spielen. Immerhin hatte sie es sich aus Essen mitgebracht. Kunterbunte Grafiken, sowie interessante Mechanismen (Wüfeln in der Spielkiste) zeichnen das Spiel aus. Negativ schienen die langen down-Zeiten zu sein, so dass Zeit war, sich um Glühwein und Plätzchen zu kümmern.

 

An meinem Tisch wurde ein Wunsch von mir erfüllt, Stefan hatte Galaxy Trucker mitgebracht und zu viert "rasten" wir mit unseren Schrottfahrzeugen durchs All. Am Ende kam nicht jedes Schiff an, manches wurde fachmännisch von Piraten und Meteoren zerlegt, manch anderes trieb ohne Besatzung durchs Weltall.

 

Und da in der Vorweihnachtszeit überall Licht benötigt wird, wurde am Nebentisch mittels Funkenschlag die Elektrizitiät in Deutschland verbreitet.

 

Allen Mitspielern und Mitlesern wünschen wir vom BrettspielHalle eine schöne Weihnachtszeit und freuen uns auf ein Wiedersehen oder ein Kennenlernen im nächsten Jahr.

(CD)

12. Dezember: Klotzen, nicht Kleckern...

 

... das alte Guderian Zitat galt heute in mehrfacher Hinsicht. Einerseits bei der Teilnehmerzahl. 20 Mitspieler sind wirklich noch nie dagewesen. Wir mussten sogar noch einen Tisch organisieren. Gut, dass der Tanzkurs in der oberen Etage kein Tabledance übt und auf die Tische verzichten konnte. Letztlich wurden dann vier Fünferspiele gespielt.

Ich teilte mich dem Keyflower-Tisch zu. Auch hier gilt das oben genannte Motto. Wenn man, wie ich, zu zaghaft versucht Plättchen zu ersteigern, beißt einem das am Ende in den Allerwertesten.

 

Am Ende lagen die beiden Keyflower Kenner vorne und ich war doch recht abgeschlagen fünfter.... Sehr hoher Glücksanteil im Spiel ist sicher nicht jedermanns Sache, aber besser so, als sich bei Roll for the Galaxy um den Verstand zu würfeln. Ausserdem wurde noch der Mars bewohnbar gemacht und in Brügge gehandelt. Als Absacker hat sich inzwischen Port Royal durchgesetzt und wird immer wieder gespielt. (CD)

28. November: Pegasus-Abend

 

...bei Brettspiel Halle. Eine Menge Neuheiten hatte uns der Pegasus-Spieleverlag zur Verfügung gestellt. Ausserdem hatten wir auch fast nur Pegasus Spiele mitgebracht.

 

Drei Spieltische wurden gebildet und ich machte mich erstmals auf die Reise nach Afrika mit Mombasa. Da Afrika recht groß und weit ist, waren wir auch am längsten beschäftigt, so dass ich, um die Bahn zu erreichen, das Endergebnis per SMS bekam (leider nur dritter, aber es war sehr knapp und lag an Christans letzter Aktion, die über Sieg oder Platzierung entschied)

 

In der Zwischenzeit spielten die Mitspieler sowohl das Orakel von Delphi, als auch Mystic Vale und als Absacker den Dauerbrenner Port Royal

 

Nochmal vielen Dank an des Pegasus Spieleverlag!

(CD)

21. November: bleib nicht so lange...

 

... hatte meine Frau mir mit auf den Weg zum Spieleabend gegeben. Nun gut, spiele ich eben nur eine Partie Terraforming Mars. Gut dreieinhalb Stunden später hat meine Ökofirma die Bank und die Minengesellschaft hinter sich gelassen und ich kann fast pünktlich mit einer der letzten Straßenbahnen nach Hause fahren. Schönes Spiel der Mars- Umbau, aber eben nichts für zwischendurch.

 

An den anderen Tischen wurden in der gleichen Zeit, die wir benötigten, den Mars bewohnbar zu machen, immerhin sechs andere Spiele gezockt (Pick a seal, Hansa Teutonica, Drakon, San Juan, Finstere Flure und als Absacker noch Trans America) Respektable Auswahl und Anzeichen eines gelungenen Spieleabends (CD)

14. November: Die Teutonen sind los

 

Diesmal wurden wieder drei Spieltische besetzt. Bei uns am Tisch raubten wir im Namen Odins die Ost- und Nordsee Anrainer aus. Am Ende hatte Sebastian den meisten Ruhm erlangt, unter anderem auch wegen geschickten Heldenverbrauchs.

 

Nebenan wurden Zaubertricks bei Trickerion ausprobiert. Sven konnte erstmals das Spiel über die dritte Runde hinaus spielen. Ob das Neuland am Ende auch für einen Sieg gereicht hat?

 

Am dritten Tisch brachte Karsten Hansa Teutonica mit. Das hat am längsten gedauert, die Blütezeit der Hanse waren aber auch einige Hundert Jahre. (CD)

7. November: Mars macht mobil....

 

Nur 7 Leute im Nachhang des Bernburger Spielewochenendes zum Spieleabend versammelt? Macht nix, dann eben zwei Spiele rausgeholt.

 

Einmal die Fields of Green, einer Mixtur aus Siedler-Kartenspiel und Solitär, sah ganz nett aus, würde mich aber nicht unbedingt ansprechen, es zu spielen.

 

Ganz anders dagegen Terraforming Mars, hier müssen die grünen Felder erst noch entstehen, die Lernkurve ist steil und die Anzahl der Möglichkeiten wächst Runde um Runde enorm. Leider habe ich verpasst, rechtzeitig dafür zu sorgen, dass ich auch den Mars mit begrüne, und so hatte ich in der Abschlusswertung doch zusehen müssen, wie mein Vorsprung an Siegpunkten aus dem Spiel immer mehr schrumpfte und ich mich mit einem achtbaren 4. Platz zufrieden geben durfte (wir waren nur 4). Immerhin hat eine Fehlentscheidung von mir zum Schluss dafür gesorgt, dass Christian nur 3. wurde. Herzlichen Glückwunsch und Willkommen in meiner Welt (oder Mars) (CD)

04. - 06. November: Bernburger Spielewochenende bei Giorgio

 

Auch dieses Jahr lud Giorgio alle Freunde (mit Familie) des gepflegten Brettspiels nach Bernburg zum ausgedehnten Fröhnen unseres Hobbys ein. An drei Tagen konnten neben den Neuheiten aus Essen auch etablierte Klassiker in voller Gänze gespielt werden - und das von früh bis spät, für jung und alt. Wem das alleine immer noch nicht gereicht hat, der konnte an einem kleinen Turnier teilnehmen. Hier galt es bei den Spielen Kribbeln (Ravensburger), Karuba (HABA) und Carcassonne Amazonas (Hans im Glück) als Gesamtpunktsieger zu glänzen. Am Ende konnte sich Dennis aufgrund einer überragenden Leistung bei Carcassone (110 Punkte) an die Spitze der Tabelle setzen. Herzlichen Glückwunsch! Aber was wäre so ein Wochenende ohne gute Vorbereitung? Wir möchten uns hiermit besonders bei allen bedanken, die hier tatkräftig mitgewirkt haben - sei es durch die vorbereitende Organisation, das Mitbringen vieler Spiele, dem Backen von leckerem Kuchen, dem Kochen deftiger Speisen oder dem Bereitstellen von erfrischenden Getränken. Vielen Dank an euch alle! Dadurch ist das Bernburger Spielewochenende so familiär und freundschaftlich wie sein Gastgeber: Lieber Giorgio, wir freuen uns sehr, dass du Jahr für Jahr dieses Brettspielwochenende in Bernburg veranstaltest und alle einlädst, die genauso gerne Brettspiele spielen wie du. Deine Spielefreunde von BrettspielHalle sagen "Molte grazie!" (TC)

17. Oktober: Im Namen .... (hier Gottheit einfügen)

 

Im Essen-Hangover fanden sich nur wenige neue Spiele an. Der Grund hierfür? Nach dem Messe-Marathon hatten weder Christian noch Hanna die Energie, Regelerklärungen für die neuen Spiele parat zu haben.

 

Nicht schlimm, denn wir spielten trotzdem. 15 Leute waren zu Gast und da wir diesmal viele 5er Spiele dabei hatten, bildeten sich 3 Spieltische.

 

Robinson Crusoe wurde kooperativ gespielt, und ich denke bei vielen kniffligen Situationen wurde mal ein (leises) Stoßgebet gen Himmel geschickt. Am Ende konnte die Schiffbrüchigenkommune sich aber retten.

 

Am Nachbartisch spielten die 7 Wonders der Antike mal wieder eine große Rolle und damit eine Menge Gottheiten, die verehrt wurden oder denen Denkmale gebaut wurden.

 

An meinem Tisch spielten wir In the Name of Odin, ein Kickstarter-Projekt, dass mir Christian netterweise aus Essen mitbrachte. Es spielte sich, trotz einger Optionen die zu beachten waren, flüssig und dank Kartenmechanik auch nicht zu exotisch.

Nachdem der klassische Satz: "Das hast du vorhin nicht gesagt!" fiel, dachte ich: "Wenn ich jedesmal einen Euro bekommen würde wenn mir das gesagt wird, hätte ich jetzt .... 3 Euro." (CD) 

 

10. Oktober: Neue Mitspielerzombies

 

Drei neue Mitspieler kommen zum Spieleabend, und was macht man mit ihnen? Zombies jagen gehen, das nenne ich mal Willkommenskultur.

Neumitspieler Markus brachte Winter der Toten mit. Ein austattungsreiches kooperatives Zombie-Apokalypse Überlebensspiel. Wohl mit Verrätern und damit sicherlich ein Fest für unseren "Gemeinspieler" Stefan.

 

Das Schlurfen der Zombies konnte uns nicht davon abhalten, auf den Spuren Marco Polos zu wandern. Viel schneller waren wir auch nicht und am Ende gewann Rot - also Hanna. Zeit für Revanche bei einer schnellen Partie Port Royal mit Erweiterung. So schnell, dass das Spiel vorbei war, bevor ich wusste, was die neuen Karten machen.

 

Die Russisch-Deutsche Eisenbahngesellschaft (German Railroads) am Nachbartisch konnte auch Zeitmäßig gut mithalten, so dass alle Tische nahezu gleichzeitig ihre Spiele beendeten. (CD)

 

26. September: Trickserei vor der Messe

 

Hmm, mein vorheriger Text ist auf der Datenautobahn wohl im Straßengraben gelandet.

 

Daher nur die kurze Zusammenfassung: Da die Spielemesse Modell-Hobby-Spiel in Leipzig anstand wurde Trickerion-Erklären geübt und nicht gespielt :-)

An meinem Tisch probierten wir Titania, ein glückslastiges und grafisch etwas düsteres Workerplacement-Game im Antiken Setting. Als Absacker eine schnelle und lustige Runde Port Royal. Am Dritten Tisch wurde die Alhambra mit diversen Erweiterungen gebaut (und gespielt) (CD) 

12. September: Walfang oder Workerplacement?

 

Nachdem New Bedford das letzte mal nicht so großen Zuspruch fand, wollten wir dem Workerplacement/ Walfang Hybrid noch eine Chance geben. Ich muss sagen, beim Zweiten Spiel gefiel es mir besser. Die Superstrategie aus der letzten Woche wurde überhaupt nicht angewandt und so kam es am Ende zu einem recht knappen Sieg für Ronny.

 

Da wir noch eine Runde spielten, nahmen wir diesmal Stadtkarten aus der Erweiterung. Und das änderte die Spielweise komplett! In der ersten Runde spielte jeder für sich, einzig das wegschnappen einer Aktion konnte einen ärgern. In der Erweiterung kamen jedoch echte "Ärgeraktionen" ins Spiel. So wurde mir mehrfach mein mühsam erarbeitetes Geld weggenommen oder Ressourcen wurden 2 gegen 1 getauscht. Am Ende nutzten Ronny die Ärgerkarten nix, sondern Tien gewann, indem er eine Menge Wale an Land brachte. Sehr variabel und somit ein hoher "Wiederspielwert" für New Bedford.

 

An den Nebentischen fielen Sätze wie: "Nach der Geburt gehts in die Schule" oder "Nur Schüler können geheiratet werden". Wir befanden uns in Helvetia, von wegen - aufgeklärte Nation.

Signore Georgio brachte Signorie mit und konnte Wolle und Hanna davon begeistern. (CD)

05. September: Quacksalber und Schamanen

 

An diesem Abend konnte man ein spezielles Phänomen in unserer Brettspielrunde beobachten. Hier gab es eine Versprechfrau, die kurz vor Spielbeginn eine noch letzte Woche gegebene Zusage blitzschnell ins Gegenteil zu verkehren wusste. Jetzt mag man sich denken "das kann ja mal passieren". Erschreckend war allerdings, dass dieses unmoralische Verhalten auch noch zur Nachahmung einlud. So konnte noch ein zweiter Ahnungsloser für Tzolk'in - Der Maya-Kalender (Heidelberger bzw. cge) abgeworben werden und das Chaos war perfekt. Bei so einem Start kam einem die eingängige Mechanik aus dem südamerikanischen Kontinent gerade recht. Hier konnte man gepflegt "am Rad drehen". Aber die Unruhe machte auch nicht vor dem Nachbartisch halt. Hier schallten häufig Kommentare über den dort gespielten Klassiker Dominion (Rio Grande Games bzw. Hans im Glück) durch den Raum. Häufig waren es alles andere als Liebesbekundungen zu dem hier verwendeten Deckbau-Mechanismus. Zu guter Letzt wurde auch noch das Siegertreppchen auf den Kopf gedreht. Da landeten die etablierten Denker und Lenker plötzlich auf den mittleren Rängen und der Quacksalber hatte die Nase vorne. Alles in allem ein kurioser Abend. (TC)

 

30. August: Mysteriöses im FAZ

 

Nur fünf Leute zum Spieleabend? Dann am besten kooperatives Raten mit Mysterium (eine Mischung aus Dixit und Cluedo - so die Erklärung von Sven). Ein Spielleiter versuchte uns 4 Medien beizubringen, wer wen wo und womit ermordet hatte. Cluedo eben. Satz des Abends: "Du warst schon auf den beiden Frauen drauf, und beides war falsch" ... zugegeben das hatte ich bei Cluedo noch nie gehört ;-)

Irgendwie hatte ich zwar keine Antenne für das übersinnliche, aber am Ende hatten wir doch kooperativ den Fall gelöst.

 

Im Anschluss eine kurze Runde Little drop of poison, welches erst am Vormittag aus Kalifornien den Weg in meinen Briefkasten gefunden hat. Eigentlich ist es ein kurzweiliges, schnelles "Ärgerst du mich, dann ärger ich dich"- Spiel. Aber mit unseren Spieleexperten wurde es ein recht zähes "Kann man das auch so spielen? Was ist in dieser (absurden) Situation? Was passiert, wenn man sich selbst vergiftet?" -  Gezerre, so dass sich zeigt, dass man auch zuviel denken kann am Spieleabend. Einfach mal locker machen liebe Mitspieler :-)

 

Danach wollte man noch zu dritt den Verstand bei den Alten dunklen Dingen wegwürfeln. Da ich am nächsten Tag sowieso wieder in die Psychiatrie musste, habe ich mich der Verstandwegwürfelei entzogen, auch wenn Sven mich mit einem: "Man kann hier auch richtig schlecht würfeln, um die Monster zu besiegen" ködern wollte. (CD)

 

22. August: Alles neu...

 

...macht der August. Heute wurde einiges gespielt, was zum Teil neu ist, oder aber auch eben nur neu in unserer Spielerunde

 

Zum einen wurde heute erstmals das Spiel des Monats New Bedford gespielt (da ich die letzten beiden male nicht da war). Insgesamt mag ich es sehr, auch wenn wir einige Unebenheiten ausgemacht haben. Das ist eben immer das Risiko bei Kickstarter-Projekten, aber dank Boardgamegeek kann man ja mit dem Designer in Kontakt treten.

 

An einem Nebentisch war heute Prototyp-Tag und nach Aussage von Sven, wird es einer der beiden Protos (nicht Protoss aus Starcraft) demnächst in die Spieleschmiede schaffen.

 

Im Jahr des Drachen (ein Feld-Kennerspiel) ist zwar schon eine Weile auf dem Markt, wurde aber bei uns - meines Wissens nach - zum ersten mal gespielt. Im Anschluss war sogar noch Zeit für eine Runde Wizard als Absacker (was ja nach einem "Feld-Spiel" auch eher selten ist) (CD)

25. Juli: Drei Männer und ein Fehlwurf

 

Heute konnte ich einmal XCOM ausprobieren. Nachdem Ronny und ich bereits (zu) viele Stunden die PC Variante gespielt haben, sollte es uns doch leicht fallen, die kooperative Alienabwehr zu stemmen.

 

Nunja, Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall und da mein schlechtes Würfeln Spieleabend-bekannt ist, bekam ich nur wenige Gelegenheiten, das Spiel hierdurch zu vergeigen. Diese nahmen daher Ronny und Sven mehr als einmal wahr, so dass die berühmte Aussage "Alles ausser eine 1! Hmm 1." sehr oft am Tisch fiel. Das Ergebnis war nun, dass uns die Aliens überrannten und die Menschheit verloren war. Tut uns leid.

 

An den Nachbartischen wurde auf den Spuren von Marco Polo gewandert und bei Village fleißig gearbeitet, geheiratet und gestorben.  (CD)

 

18. Juli: Das Spiel der Könige

 

... ist nicht Schach, sondern the Game of Thrones. In der deutschen Version (der eiserne Thron) wurde es heute auf den Tisch gebracht und der Kampf zwischen den Häusern Stark, Lannister und Baratheon war zwar fast so spannend wie die Bücher, zog sich jedoch ein wenig in die Länge.

 

So lange, dass an unserem Tisch eine Runde Raiders of the Northsea und Burgle Brothers gespielt werden konnte. Beim lustigen Einbruchspiel hatten wir ein wenig Pech und waren sehr schnell unsere Stealth Tokens los. So dass ich am Ende leider geschnappt wurde (mit dem Lastenaufzug direkt in die Arme einer Wache gelandet) und das Spiel so für alle verloren war.

 

Christian hatte endlich ein paar Mitspieler für Deus gewinnen können, jedoch das Spiel am Ende nicht. (CD)

 

11.-12. Juli: Zwei Tage wach...

 

Es war ein langer Spieleabend im CVJM. Gegen acht Uhr abends wurden die ersten Spiele erklärt und gespielt. Ich begab mich nach Terra Mystica, wo meine Zwerge noch einen knappen Vorsprung vor Marius' Geweihten und Sebastians Chaosmagiern ins Ziel retten konnten. Angenehm war, das Spiel mal ohne Erklärung losspielen zu können :)

An einem Nebentisch wurden zwei Partien Dominion gespielt, an denen auch einer von zwei Neumitspieler teilnahm. Zum Abschluss wurden dort einige Bratwürmer gewendet - lecker.

In der dritten Spielrunde des Abends wurde Svens Tablett ausgepackt. Für X-COM, einer kooperativen Alienjagd, wurde es gebraucht. Ständig hatten die vier Teilnehmer nur wenige Sekunden, um sich abzusprechen, was zur ein oder anderen Erheiterung an den Paralleltischen führte. "Wir haben jetzt noch 13 Sekunden Zeit. 3, 2, 1, ---."

Zum Abschluss konnten Sven und ich noch Hanna und Frank davon überzeugen, mit uns eine 'kurze' Partie Tichu abzuhalten. Die Spielerklärung um diese späte Uhrzeit sorgte dann doch für einige Erheiterung. "Den Hund kannst du nicht bomben, der ist zu schnell, aber nach Ausspielen des Hanfsperlings kannst du dir noch was wünschen." Viertel eins konnten sich Sven und Hanna über einen knappen Sieg freuen. (CH)

 

04. Juli: ziemlich undurchsichtig...

 

sind ja neue Spiele sowieso erstmal, aber in diesem Falle war das sogar so gewollt. Wolle erklärte uns Via Nebula, ein neues Spiel von Martin Wallace.

 

Schicke Grafik, eigentlich einfache Regeln aber im Laufe des Spiels lichtete sich auch bei uns der Nebel und wir verstanden bald, dass das ganz schön verzwackt ist, mit den Ressourcen und den Bauten. Im Grunde ist es ein Kennerspiel im Gewand eines schicken Familienspiels. Ein hoher Frustfaktor erfordert auch gestählte Spielernerven.

 

Am Nebentisch wurden die Würfel in Roll for the Galaxy geschwungen. Ein Haufen Würfel auf dem Tisch. Verständlich, dass ich da lieber einen Bogen drum machte, man muss sich ja nicht unnütz blamieren.(CD)

 

20. Juni: EM oder New York?

 

König Fußball scheint doch bei dem einen oder anderen Brettspieler eine höhere Priorität zu besitzen, als sich am Montag Abend den Kopf beim Daueroptimieren zu zerbrechen.

 

Da die anwesenden vier Spieler auch keine Lust auf Kopfschmerzen hatten, wurde kein Strategiespiel gewählt, sondern wir spielten einfach zwei Runden King of New York. Bei der lustigen Monsterklopperei wurde gewürfelt, gelacht und geflucht, aber wir hatten jede Menge Spaß, wahrscheinlich mehr, als sich irgend ein 0:0 im Fernsehen anzuschauen. (CD)

 

30. Mai: "ganz gut, ganz gut, Imhotep"

 

"Erst einmal warmspielen", das war die Devise beim diesmaligen Spieleabend. Daher spielten wir zwei schnelle Runden Codenames. Dem Partyspiel von Vlaada Chvatil. Dies ist immerhin zum Spiel des Jahres nominiert. Aber ob es sich gegen die Konkurrenz in Form von Karuba und Imhotep durchsetzen kann? Nach einiger Diskussion entschieden wir, dass wir es nicht sagen können, da die Entscheidungen der Jury für uns Vielspieler sowieso meist nicht vohersehbar sind.

 

Imhotep sieht auf jeden Fall sehr schön aus, wurde zu viert gespielt und ging am Ende wirklich sehr knapp aus. Ob die Regeln für den roten Pöppel zu komplex sind? Wir werden es abwarten müssen. Nun fehlt also nur noch Karuba beim Spieleabend. Noch einmal vor der EM, Wolle?

 

Nach dem Agentenraten spielte unser Tisch noch eine schnelle Runde San Juan, die Sebastian mit seinen vielen Denkmälern für sich entschied. (CD)

 

23. Mai: Wasserspiele

 

Heute waren wir auch wieder nur zu sechst, das hinderte uns aber nicht, zwei Spieletische aufzubauen. Christian wollte auch einmal Raiders of the Northsea ausprobieren und da haben wir "alten Hasen" Stefan und ich uns nicht lumpen lassen und mitgespielt.

Es war mal was neues, dass er nicht schon eine gute Strategie kannte und so konnte Stefan mit einem deutlichen Vorsprung von einem Pünktchen am Ende den Sieg davon tragen. Stefan hatte fleißig seine Crewmitglieder nach Walhalla geschickt, während Christians Recken die meisten Raids überlebten. Unterschiedliche Strategien und fast das gleiche Ergebnis: ein Hinweis auf ein gutes Workerplacement. (ich war übrigens weit abgeschlagen letzter)

 

Am Nebentisch wurde geheiratet und geherrscht: Dynasties wurde gespielt und damit schon einmal mehr auf den Tisch gebracht als das Spiel des Monats. Jaja, der Fluch hat uns im Griff. Dazu passte auch das Unwetter an diesem Abend, so dass wir froh waren, nicht "open air" gespielt zu haben. (CD)

25. April: Heirate und Herrsche?

 

Heute waren wir in Sparbesetzung, nur sieben Leute fanden sich ein, so dass an zwei Tischen gespielt werden konnte. Eine Neuheit kam ins Spiel: Dynasties. Untertitel: Heirate und Herrsche (da ist der Autor des Titels entweder nicht verheiratet oder eine Frau, so das einhellige Urteil)

Es spielte sich aber offensichtlich recht abwechslungsreich und spannend. Einige biologische Ungereimtheiten wurden aufgedeckt: "Das Kind ist immer ein Junge wenns vom Papa ist (??)" aber das Thema schien gut umgesetzt und nicht zu mechanisch zu sein.

 

Ich rede im Konjunktiv, weil ich nicht mitgespielt habe, sondern wir zu dritt mal wieder einbrechen waren. Auch wenn der Anfang unserer Partie Burgle Bros. nicht rosig verlief, schafften wir es am Ende mit Ach und Krach aufs Dach.(CD)

 

2. Mai: Spielt sich Yedo wie die Fürsten von Florenz?

 

Nach dem letzten Abbruch des Spiels hatte es Yedo diesmal schwer, Mitspieler zu finden, hatten wahrscheinlich doch Einige die News zum Zuletzt gespielt auf dieser Seite gelesen und zauderten sooo lange zu spielen. Denen sei gesagt, diesmal brauchten wir zu dritt 3 Stunden, was so auch auf der Spieleschachtel des Spiels aus dem Hause Eggert prankt. Ja Yedo kann so ungerecht sein, da spucken einem die Mitspieler sprichwörtlich in die Suppe, langfristige Planung Ade. Ach,wenn doch nicht die Mitspieler wären, hätte ich natürlich gewonnen. Aber zum Glück gibt es auch solche Spiele, wenn man Yedo auch ob der Spiellänge wohl nicht so oft mehr beim CVJM sehen wird. Zu kontrovers gehen die Meinungen auseinander, die Thematik, die Ausstattung, Aufträge alles passt - nur leider wollen es nicht allzu viele mehr spielen oder spielen lieber die Fürsten von Florenz, weil sie es so ähnlich finden. 

(FB)    

25. April: Stadtbautage im CVJM

 

Falls ich mal ein Spiel entwerfe, muss es unbedingt eines sein, das etwas mit einer Stadt zu tun hat. Ich habe nämlich die Vermutung, dass sich sowas von alleine verkauft.

Gutes Beispiel für diese These war unser Spieleabend. Drei Spiele und alle drei mit einem "Stadt-Thema". In Carson City, dem Spiel des Monats April baut man eine Stadt im Wilden Westen auf. Istanbul steht schon, daher laufen dort die Händler "wegeoptimierend" auf der Suche nach Rubinen durchs Händlerviertel. Soweit, so bekannt.

Am Nebentisch aber eine Neuheit. Wolle brachte Quadropolis mit, auch hier errichtet man eine Stadt, aber thematisch 250 Jahre nach Carson. Erste Urteile: typisch wertiges "Days of Wonder" Material, einsteigerfreundlich, aber auch Kennertauglich? Wolle machte es immerhin zum Spiel des Monats Mai, daher wirds wohl öfter auf den Tisch kommen (oder eben nie wieder im Mai - wenn der Fluch zuschlägt)

(CD)

18. April: "Kann ich Deine Eier haben?"

 

Oh je, hoffentlich haben wir am Montag nicht irgendjemanden verschreckt oder halten neue Mitspieler beim Lesen dieser Überschrift nun endgültig davon ab, zum CVJM zu kommen. Aber keine Angst, alles nur ein Spiel, denn bei Yedo  können in der Tat (faule) Eier ertauscht, gekauft und mit Hilfe dessen Missionen erfüllt werden.  Ja diese Missionen hielten uns lange am Spieltisch und sorgten für ein Novum im CVJM, nämlich den Abbruch des Spiels um 23.00 Uhr, denn andererseits haben unsere mittlerweile weit gereisten Mitspieler, Schwierigkeiten nach Hause zu gelangen. Dennoch tat es dem Spielspaß keinen Abbruch. Trotzdem hatten wir das Gefühl, Yedo ist einen Tick zu lang geraten.

Am anderen Tisch durchbrach Carson City endgültig den Fluch des Monatsspiels und gelang wiederholt (auch das gibt es) auf den Tisch.

(FB)   

11. April: Diese Stadt ist nicht groß genug für uns drei

 

Westernstimmung am Spieltisch. Carson City wurde aufgebaut, und obwohl großes Interesse bestand, fanden sich nur drei Mitspieler. Die Mechanismen des Spiels sind nicht neu, aber gut zusammengestellt. Ausserdem ist das Thema gut umgesetzt, so dass man Ranches und Minen eben ausserhalb der Stadt bauen sollte, während Saloons und Banken etc. mit zunehmender Stadtgröße an Wichtigkeit zunehmen. Am Ende hatte Edgar die meisten Siegpunkte, da er einen außerst lukrativen Saloon mit einer Kirche vor unseren Plünderern schützen konnte. Nach einiger Diskussion fanden wir, dass die Kneipe neben der Kirche auch thematisch stimmig war.

Die Gleichstellungsbeauftragte des Spieleabends bemängelte, dass unsere drei Damen alle in Brügge an einem Extratisch spielten, während sich eine Vierer-Männerrunde auf den Spuren Marco Polos bewegte. Beim nächsten mal also besser mischen!

(CD)

4. und 11. April: Grübel, Grübel, Optimier

 

Montag Abend den ganzen Tag den Kopf angestrengt und was macht der Spielertypus im CVJM - wieder den Kopf anstrengen. Warum tut man sich das an? Weil es Spaß macht! Ok. Zumindest den "Hardcore-Optimierern" unter den Vielspielern. Auf den Spuren von Marco Polo oder kurz AdSvMP (Wer denkt sich sowas eigentlich aus?) bietet diesen "montäglichen" Kopfschmerz. Da glühen die Köpfe, was mache ich mit meinen Würfeln, oh Gott dieser Mangel, kein Geld da und warum macht der Mitspieler so viel. Liegt es an seinem Charakter? Ja bei AdSvMP bekommt man einen Charakter zugeordnet. Frage an Christoph unseren Psychospezialisten - Geht das oder macht Ihr sowas? Nein im Ernst, man bekommt andere Startbedingungen und Spieloptionen zugeordnet aber ein Thema muss schon sein und wenn ich für eine zeitlang eine Person mit Charakter bin. So grübelt ein jeder vor sich hin und am Ende kommt das große Finish mit dem Sieger Christian. Alles schon mal dagewesen und dennoch Spaß gemacht. Auch wenn ich lieber im wahrsten Sinne des Wortes miteinander spiele- anstatt allein grübel, grübel..

(FB)       

21. März: ein reiner Titan....

 

Heute war wieder mehr Besuch beim Spieleabend, nachdem letzte Woche nur zwei Tische besetzt waren.

 

Da die Spieleauswahl groß und großartig war, wurde an unserem Tisch Five Tribes gespielt. Der Satz des Abends war heute: "Um zu gewinnen braucht man Siegpunkte, wie erhalte ich die? Also die Siegpunkte sind Siegpunkte wert." Einfacher kann man es ja kaum darstellen.

 

Im Gegensatz zu den bisherigen Erfahrungen waren wir echt schnell mit den Fünf Stämmen durch und Sebastian erklärte uns noch San Juan. Ein schnelles Kartenspiel, was er am Ende für sich entscheiden konnte.

 

Am Nebentisch wurde Funkenschlag gespielt und (unter anderem) Halle mit Strom versorgt, das fanden wir gut, da es ja doch am Abend schon dunkel wurde :-)

 

Am dritten Tisch gab es auch einige "Zitate für die Ewigkeit". Beispielsweise: "Da kommt jetzt ein Titan", das hätte Dittsche nicht besser ausdrücken können, einfach mal "Dittsche und reiner Titan" googlen. Gespielt wurde allerdings die Klopperei in Tash-Kalar, für Gewalt ist ja Dittsche nun nicht zu haben.

(CD)

29. Februar: Ist dat Kunst oder kann dat wech?

 

Spielerrekord im FAZ. Vier Spieltische und 17 Spieler, das gab's meiner Meinung nach noch nicht.

 

Und was da für Kracher auf den Tischen landeten lässt jeden Spielefan das Herz höher schlagen. Es wurde daher viel erklärt und so schob sich der eigentliche Spielbeginn nach hinten.

 

Trickerion, das neue Spieleschmiedeprojekt wurde durch Wolle schon mal auf Englisch vorgestellt und aufgebaut. So viele Kleinteile, aber wirklich hübsch anzusehen. Vielleicht mal einen Blick auf der Spieleoffensive wert?

 

Apropos Kleinteile, eine Fünferpartie Agricola ließ den Tisch fast überlaufen vor Holz, Nahrung, Pferden, Getreide usw. Auch hier gab es Neulinge am Tisch, so dass erst einmal alles erklärt werden musste, aber da hat Agricola-Fan Sebastian schon eine Menge Erfahrung.

 

Auf dem dritten Tisch wurde die Frage aus der Überschrift geklärt. Sven brachte the Galerist mit und auch wenn das alles sehr schön anzusehen war, schien es nicht so leicht zu sein, dem Spielverlauf zu folgen. Satz des Abends: "Ich weiß noch nicht mal ob ich gerade dran bin." Allein dafür hat sich das Kommen gelohnt.

 

An unserem kleinen Tisch spielten wir zu viert Istanbul, das war schnell erklärt und verstanden und so konnten wir noch eine Rund Blueprints spielen, während nebenan immer noch gehadert wurde: "Das Kunstwerk ist niemals mehr wert als meins, das sieht doch sch....e aus" Also: Is dat nun Kunst....?

(CD)

22. Februar: bei Terra Mystica machen Vikinger BuBu

 

Häh? Na ganz einfach. Drei Spieltische, drei Spiele:

 

Terra Mystica, Burgen von Burgund und Raiders of the Northsea.

 

Das Spiel des Monats Februar: Raiders ist tatsächlich häufig gespielt worden. Nach mehreren Partien kann ich sagen, dass es wirklich sehr ausbalanciert ist. Auch diesmal lag der Sieger nur 4 Punkte vor dem zweitplatzierten. Die Dritte war dann auch nur 4 oder 5 Punkte dahinter. Vor allem ist die Zeitangabe von 70 Minuten wirklich zutreffend. Schnell spielt es sich und die zu Beginn bemängelten Längen reduzieren sich im 3er Spiel doch deutlich.

 

Bei so kurzer Spielzeit noch einen Absacker hinterher: Blueprints wurden mal wieder mit Wüfeln bestückt. Und .. tada.... ich habe gewonnen, trotz Würfelspiel. Die Erklärung von Ronny war einleuchtend: "Du hast ja für uns gewürfelt und nicht für Dich selbst, daher haben die schlechten Zahlen nur uns geschadet." Mhh, könnte was dran sein ;-)

 

Zu den Klassikern BuBu und TM (wie wir "Ludophilen" sagen) braucht es keine Erklärung, spannend und lange. Zu lange, um noch die Sieger erlebt zu haben.

(CD)             

15. Februar: Das Konzil der Vier

 

In der Vorweihnachtszeit erwarb ich das Konzil der Vier, und welche bessere Gelegenheit gibt es, ein neues Spiel auszuprobieren, als bei BrettspielHalle.

 

Die Kritiken im Netz waren durchwachsen und auch unser Fazit fiel gemischt aus. Während Rico mit einer Powerkombination nach belieben Bauen und Geld einnehmen konnte, war Hanna ob ihres Pechs beim Kartenziehen doch wenig begeistert. Erschwerend kam hinzu, dass ich einen Aspekt beim vorherigen Regelstudium übersehen hatte. Verdientermaßen wurde ich vorletzter während der Sieger eine Dreiviertelrunde auf der Siegpunktleiste Vorsprung hatte.

Trotz der Startschwierigkeiten hat es mir persönlich gefallen, auch wenn es wieder "nur" ein Workerplacement-Euro ist. Ein paar nette Mechanismen, nicht zu lange Spielzeit. Grafisch nicht der Überflieger aber insgesamt auch kein kompletter Fehlkauf.

 

Am Nebentisch wurde ein absoluter Überflieger gespielt. Terra Mystica zu fünft. Erfahrungsgemäß dauert so eine Runde seeehr lange, so dass ich nicht mehr mitbekommen habe, wer am Ende gewann (wahrscheinlich Christian ;-)).

 

In der selben Zeit spielte an Tisch Drei eine Dreierrunde zweimal Lost Woods. Man kann also Spieldauertechnisch sagen Terra Mystica > Konzil der Vier > Lost Woods.

(CD)

08. Februar: Überfälle, Eisenbahnen und Überfälle auf Eisenbahnen

 

Zwei Spieltische wurden heute bespielt. Thomas brachte mal wieder sein Lieblingsspiel Russian Railroads mit und erklärte diesen Klassiker an seinem Tisch. Es gibt ja auch eine Menge zu beachten bei diesem "Heavy Euro"

 

Schneller zu erklären ist Raiders of the Northsea. Es sind ja auch weniger Regeln. Im Grunde ist immer nur wichtig: Man hat einen Arbeiter in der Hand, vor seinem Zug und nach seinem Zug. Stefan hat den "Wikinger- Wettbewerb im Überfallen, Plündern und Schätze anhäufen" für sich entschieden, nicht zuletzt dadurch, dass einige seiner Krieger von den Walküren nach Walhalla gerufen wurden.

 

Nach seinem Sieg wollte er los, so dass wir noch eine schnelle Runde Colt Express zu dritt spielten. Hanna erwies sich als echte Calamity Jane und besiegte uns zwei Christophs indem sie mit einem Haufen Geld den Zug wieder verließ. Colt Express ist wirklich wie ein Bud Spencer/ Terence Hill Western. Nicht logisch aber in der richtigen Besetzung sehr lustig.

(CD)

 

01. Februar: Mysteriöses bei BrettspielHalle

 

Dank der HAVAG kam ich heute ein bisschen zu spät zum Spieleabend. Bei Eintreffen saßen sechs Personen gebannt um den Tisch und Sven versuchte -als Geist- ihnen Hinweise zum Erraten eines Mordfalls zu geben.

 

Mysterium hieß die kooperative Mörderjagd und auf den ersten Blick kamen mir die Hinweisbilder bekannt vor. Deren Grafik sieht richtig schick aus und Fans von Dixit können auch ihre Karten für die Hinweise benutzen. Das nenne ich doch mal geschicktes Quermarketing.

 

Da wir nun nur zu zweit waren spielten Ronny und ich zum Aufwärmen eine Runde Machi Koro, gefolgt von einer kooperativen Variante von Lost Woods.

 

Nachdem am Nebentisch das Rätsel nur ganz knapp nicht gelöst wurde, gesellten sich Sven und Mike zu uns und wir spielten eine "schnelle" Runde Blueprints. Selbst dort kann man grübeln, daher zog es sich ein wenig. Da Sven nicht nach Hause wollte wurde als allerletzter Absacker noch eine Runde Machi Koro drangehängt und der Spieleabend um 23 Uhr beendet.

(CD)

18. Januar: Trojanische Ursuppe in Mombasa

 

Das Spielejahr ist erfolgreich in der letzten Woche gestartet und bereits heute hatten wir die ersten beiden neuen Mitspieler zu begrüßen.

 

Spielerisch war es nicht so neu: Mombasa, Dauer(grübler)brenner der letzten Wochen wurde gespielt, ebenso wie Troyes. Troyes ist ein Dice-Placement-Spiel. Ein Würfeleuro sozusagen.

 

Klassisch gewürfelt wurde auch bei dem Spiel Ursuppe an meinem Spieltisch. (Ein echter Klassiker: Zweiter beim Spielepreis 1998!)

Wir schwammen als Amöben durch die namensgebende Flüssigkeit und mutierten fröhlich vor uns hin. Im Grunde ist Ursuppe das Pre-Evolution-Spiel, wir haben die Form von Einzellern aber noch nicht verlassen. Was zu tun ist... durch die Suppe schwimmen, fressen und ausscheiden. Das führte wieder mal dazu, dass an unserem Tisch viel gelacht wurde: z.b. "Du musst noch kacken, sonst haben wir nichts zu essen!" (Lustig heißt ja nicht immer niveauvoll ;-))

 

Als Absacker noch eine Runde Lost Woods, die um ein Haar nach der 10. Geländekarte vorbei gewesen wäre, aber wir fanden dann doch noch den Weg nach draußen und nachdem Ronny bereits die beste Amöbe war, hatte er auch noch den Guardian of the West erschlagen und ging sehr reich aus dem Wald.

(CD)

              

11. Januar: Männer (und Hanna) allein im Wald

 

Das neue Spielejahr wurde erstmal mit einem Gläschen Singlemalt aus Wolles Sammlung eröffnet. Er hatte ja auch Geburtstag. Dazu herzlichen Glückwunsch.

 

Die Würfel wollten ihm jedoch in der ersten Runde von Lost Woods nicht gratulieren. Sie fielen nicht zu seinem Vorteil und ich hatte sogar Sorge um meinen Titel als "schlechtester Würfler des BrettspielHalle". Aber bald hatte Wolfram seine Form wiedergewonnen und konnte durch Besiegen von Monstern sein Goldkonto wieder aufstocken.

 

Lost Woods wurde von einem Kritiker als "Carcassonne mit Action" beschrieben und ist auch für Gelegenheitsspieler zu empfehlen. Ein bisschen glückslastig aber trotzdem für viele Lacher sorgend, so dass die Kollegen vom Nebentisch sich wunderten wieviel Krach man beim Wandern durch den Wald machen kann.

 

Im Gegenzug wunderten wir uns, warum die Kolonisierung Afrikas so leise verläuft. Mombasa ist eben ein Kennerspiel und erfordert volle Konzentration und Aufmerksamkeit. Also kommt es bei uns gut an. Jedoch zieht es sich ein wenig, so dass wir in der zwischenzeit zweimal aus dem Wald entkamen (einmal sogar in der "big game" Aufstellung) und die Kollegen immer noch Handelsschneisen durch Afrika schlugen (oder Freihandel betrieben, für die die es friedlicher mögen)

(CD)

Spieleabende 2015

21. Dezember 2015: Jahresabschlussspieleabend

 

Ich liebe sinnlos lange Worte.

Heute stand der Jahresabschluss auf dem Spiel zum Spieleabend. Dominion musste heute im Regal bleiben und wurde durch 7 Wonders incl. sämtlicher Erweiterungen ersetzt. Unsere "Neumitspieler" outen sich als echte Kartenspielfans. Da 7 Wonders aber eben auch ein tolles Spiel ist, fanden sich schnell 4 Mitspieler für dieses Meisterwerk.

 

Zu fünft wollten wir heute mal die Bank knacken. Thomas wollte Burgle Bros. ausprobieren und da war ich doch gerne wieder bereit, den Erklärbär zu mimen. So machten wir uns auf den Weg: ein planloser "Mastermind", ein Tresorknacker ohne Würfelglück, ein pessimistischer Akrobat, ein Hawkeye sowie der "Sprengmeister". Obwohl es an einigen Stellen so aussah, als ob wir nicht über die erste Etage hinauskämen, schafften wir es am Ende mit einem verfluchten Kelch, einer glitzernden Tiara und einer Briefmarke das Dach zu erreichen. Wieder einmal filmreif dieser Einbruch, mir gefällt das Spiel jedes Mal aufs neue.

 

Nun ist Winterpause, da im FAZ bekanntermaßen in den Ferien wenig geheizt wird und wir nicht frierend die Weihnachtsgeschenke am Spieleabend ausprobieren wollen. Allen Mitspielern und Mitlesern wünsche ich daher, im Namen des Spieleclubs "BrettspielHalle" eine Frohe Weihnacht und einen Guten Rutsch ins neue Jahr 2016.

(CD)

              

14. Dezember:  Let's go Space Trucking....

 

Drei Spieltische waren gut besetzt und da Dominion durch unsere Neuzugänge gesetzt scheint (3. Auftritt in Folge - eigentlich mal Zeit für eine Spiel des Monats Nominierung), fiel die Wahl an den beiden anderen Tischen auf Galaxy Trucker und Raiders of the Northsea.

 

Galaxy Trucker hätte ich auch gerne mal mitgespielt, ich habe es in der Jubiläumsbox zu Hause, aber bisher noch keinen überreden können, dieses doch witzige und kurzweilige Spiel mit mir anzutesten. Vielleicht hat man nur Angst vor der großen Kiste. Hoffentlich bringt es Stefan noch mal mit, dann bin ich auch dabei.

 

Da aber einer ja auch die Raiders erklären musste, spielte ich mit unserem Neuzugang Rico und dem anderen Christoph das "Winkinger-Placement und Wegnehm Spiel". Auch in der Dreierbesetzung sehr spannend und am Ende wurde ich von Rico um genau einen Siegpunkt geschlagen. Das Ergebnis war bis zum Ende so nicht abzusehen und genau das macht einen schönen Spieleabend aus meiner Sicht auch aus.

(CD)

7. Dezember: Die Bild-Zeitung zu Besuch

 

Tja, ob denn das so positiv ist werden wir am Freitag sehen, mussten wir doch einen Beitrag zum Star Wars Fieber leisten. Auch der Spielclub fiebert dem Start des Star Wars Blockbuster entgegen.. so oder so ähnlich könnte  die Schlagzeile am Freitag lauten - wir sind gespannt.

Gespielt wurde nach unserem Foto-Shooting auch - aber da kamen keine Spiele a la Weltraumabenteuer auf den Tisch. Vielmehr kamen recht unterschiedliche Spiele auf den Tisch. Christoph kristallisiert sich mehr und mehr als der Mann für das besondere Spiel heraus und brachte Twixx of the Northsea mit. Verdammt, oder hieß das Spiel Raiders of the Northsea. Am Nachbartisch haben wir mittlerweile eine "neue Mitspielerrunde" Dominion mit allerlei Erweiterungen Und an mir ging diesmal nicht der Kennerspiel-Gewinner des diesjährigen Jahres vorbei. Endlich MP, wie Insider mittlerweile sagen,gespielt. Auf den Spuren von Marco Polo ist Worker-Placement mit Würfeln und dazu bekommt man noch einen Charakter zugeordnet - oh je, wie sich das anhört, ich hatte den Charakter eines gewissen Coubalit (?) Khan (nicht verwandt mit Olli Kahn)- ein Euro Game durch und durch. Kritiken über Würfelglück,in diversen Foren gefunden, konnte ich bei meiner Erstpartie dabei nicht ausmachen. Habe die sogenannten Kritiker das Spiel überhaupt gespielt?

(FB)

              

30. November: Ist der Massa gut bei Kassa....

 

... fliegt First Classa nach Mombasa er.

Naja so ähnlich. Nur das eben in Mombasa nicht geflogen sondern konventionell gereist wurde. Wolle brachte die vielgelobte Neuheit mit, brachte aber auch einige kritische Gedanken ein: sehr komplex, nicht viel neues, nur ein origineller Mechanismus im Spiel, der Rest bekannt.

 

Ich glaube aber, dass das auch bedingt ist durch die Kenntnis von vieeeelen Spielen. Da hat man dann irgendwann alles mal gesehen. Wenn es trotzdem gefallen hat, ist es ja auch ok oder?

 

Nebenan etwas, das inzwischen auch jeder mal gesehen oder gespielt hat: Dominion wurde mit Erweiterung zu viert gespielt. Mein Lieblingsspiel ist es in einer anderen Besetzung als zu zweit nicht, sonst finde ich persönlich, dass es zu viel nebeneinander hergespiele ist. Aber auch hier schien die Spielrunde Spaß gehabt zu haben.

 

An meinem Tisch wurde mal wieder eine Bank ausgeräumt, einmal wurden wir von der Wache erwischt und mussten alle ins Gefängnis. Beim zweiten Versuch aber waren wir erfolgreich und schleppten unsere Reichtümer (immerhin hatte ich seit der ersten Etage ein Gemälde zu tragen) aufs Dach und entkamen. Auch wenn Burgle Bros. sehr glückslastig ist, macht es mir aufgrund seiner Erzählstruktur viel Spaß (auch zu dritt)

(CD)

     

16. November:  Oceans 4

 

Heute spielten wir mal wieder eine Neuheit. Ich hatte in der letzten Woche Burgle Bros. (eine Kickstarter Förderung) zugeschickt bekommen. So wolllten wir uns heute zu viert aufmachen, um in das Bürogebäude einzusteigen, die Tresore zu knacken und am Ende mit der Beute alle Mann aufs Dach zu entschwinden.

 

Burgle Bros. erzählt eine Bankraubgeschichte im Sinne von "Oceans 11" oder "the Italian Job" nach. Dabei kam es zu vielen lustigen und filmreifen Szenen ("der Wachmann sieht dich aber durchs Atrium laufen!" oder auch "ich versteck mich auf dem Klo!").

 

Am Ende war der Tresor geknackt und alle entkommen. Ich mag ja solche Spiele, die Geschichten erzählen und da das ganze kooperativ ist, gab es auch viel zu erzählen am Tisch.

 

Nebenan wurde viel gelacht. Dort wurde mit King of Tokyo ein Party-Würfel-Kampfspiel gespielt. Am Ende setzte sich Nicole mit "Unmöglich zufälligen Glücks-Würfelergebnissen" gegen die Jungs durch.

Am dritten Tisch dampfte die German Railroad wieder durch Deutschland und daher gings dort eher ruhig und überlegt zu. Da sich diesmal drei RRR Profis auf die Strecke machten, war die Spieldauer mit nur ca. 1,5 h sogar rekordverdächtig.

(CD)

09. November: Es fährt ein Zug nach nirgendwo...

 

Thomas hatte extra per Mail zu seiner neuen Errungenschaft German Railroads, der ersten großen Erweiterung zu Russian Railroads eingeladen. Und wer so nett einladet, da spielen Giorgio, Edgar und ich gerne mit. Wer Russian Railroads schon gespielt hat, der findet sich auch hier gleich zu Hause. Das Spiel an sich enthält ja vier neue Module, eine Solo-Variante, ein Kohle-Modul, einen neuen Deutschland-Plan und viel neues Extra-Material. Wir beschränkten uns auf den neuen Plan und das Extra-Material. Das Grundspiel wirkte hier schon rund und verkörperte ein Multi-Player-Solitär Spiel mit Arbeiter-Einsetz-Mechanismus in Reinkultur - das soll hier jedoch keinesfalls negativ klingen, denn die Spieler des Familienzentrums lieben zum größten Teil diese Spiele. Braucht man die Erweiterung? Liebhaber des Grundspiels, die noch nicht genug von RRR haben, sollten zugreifen. Mir ist es einfach zu viel, da noch den Punkt, ach und da noch 10 Punkte und da gibt es noch eine Kombo, am Ende umrundet man drei bis viermal den Plan und hat so 432 zu 333 oder 244 Punkte. Da bleibe ich lieber beim knackigen Grundspiel, Edgar und Thomas dagegen ziehen gern nach Old Germany, auch wenn das Spiel einem so gar nicht in sein Heimatland versetzt, aber auch bei RRR war ich ja nicht wirklich in Russland.

 

An den Nachbartischen ging es kooperativ mit der Orleans-Erweiterung zu und fragte man sich des öfteren, ob man denn mit in das Dorf kommen würde sowie stach man mit Nauticus in die See.

(FB)

     

02. November:  Japanische Woche im FAZ

 

Zumindest an unserem Tisch. Nach der Hauptspeise Traders of Osaka waren wir noch nicht satt und spielten wir als Zwischengang eine Partie Hanabi. Hier erreichten wir mit viel Glück und nur geringer Beugung der Regeln immerhin achtenswerte 20 (von 25) Punkten.

 

Als Dessert gab es Deep Sea Adventure in einer Sechserrunde. Thomas' Messeentdeckung, welche sicher nicht in dieser Form (kompakte Schachtel) in den deutschen Handel kommen wird. Ein typischer Absacker: wenige Entscheidungen, Würfelglück und Glück beim Schätzebergen. Ein klassischer Nachtisch sozusagen: Lecker aber nicht sättigend.

 

Wir haben also drei Spiele gespielt, eins davon kooperativ. Nach diesem gelungenen Spieleabend ging ich nach Hause während an Tisch Zwei noch über der Neuheit Zena 1814 gegrübelt wurde. Schicke Grafik und interessante Mechanismen zeichnen dieses Strategiespiel aus. Ehrensache, dass es von Christian auf der Messe gefunden wurde und er eine signierte Ausgabe mit zum Spieleabend brachte. Außerdem wurden die beigefügten Pappmünzen von ihm durch echte Metall-Coins ersetzt, so dass auf dem Tisch ein edles Ambiente vorhanden war. Das Auge isst (man) ja bekanntlich mit.

 

PS: Auf Tisch Drei wurde mal wieder die Isle of Skye ausgebreitet, so ganz ohne "Spiel des Monats"- Druck. Im Anschluss ging es dann auf Tauchfahrt mit den Mitspielern von unserem Tisch.

(CD)

26. Oktober: Fluch beendet!

 

Unserem Monatsspiel widerfährt ja immer regelmäßig ein Fluch, nämlich das es zwar "im Gepäck" und somit "immer spielbar" ist aber dann doch nicht gespielt wird. Aber Flüche sind dazu da, sie zu überwinden. Noch dazu wenn es sich um eine Perle wie Isle of Skye  handelt. Trendsetter Pfister und Pelikan sind ja spätestens mit Broom Servive in aller Munde und werden wohl um so mehr mit Isle of Skye daran anknüpfen. Nicht das das Spiel einen Pöppel gewinnen wird, vielmehr wird es auch Zugang zu den Herzen der Vielspieler finden, was Broom Service trotz grauen Pöppel verwehrt blieb. Dennoch ist Isle of Skye auch für uns ein Anwärter auf den Pöppel und wenn nicht sogar für den roten Pöppel. Die Anleitung ist fix gelesen und verinnerlicht und obendrein bietet das Look out Spiel mit seinem Biet- und Kaufmechanismus jede Menge Interaktion. Und außerdem ist es ein Spiel, wo unser Champ Christian auch verlieren kann (trotzdem spielt er es aber gern ;-)) Hanna war nämlich diesmal nah dran, den FC Bayern der BrettspielHalle Spielerunde zu überrunden. Apropos, wann kommt endlich mal einer auf die Idee, Christian für die Brettspielmeisterschaften zu entsenden.

(FB)        

19. Oktober:  Game of Thrones?

 

.. ach nee, Game of Trains wurde als Absacker gespielt. Halb so episch aber ebenso schick anzusehen ist das kleine Kartenspiel, welches eines der Messeeroberungen (s. letzte Woche) war. Es wurde von zwei Personen mit zum Spieleabend gebracht.

 

An meinem Tisch spielten wir Nauticus. Ein Kramer/Kiesling- Spiel von 2013 aus dem Hause Kosmos (daher keine Messeneuheit, beim Spieleabend aber noch neu)

 

In Viererrunde machte das Bauen von Schiffen, das Beladen und Ausliefern sehr viel Spaß. Da alle Spieler die gleiche Aktion machen müssen (oder passen können) die der Startspieler vorgibt, gibt es wenig down-Zeit und die ca. 90 Minuten Spielzeit waren sehr schnell um. Am Ende versuchte ich zwar mit kreativem "Falscherzählsteinsetzen" noch das Unabwendbare zu vertuschen, aber klar war, dass Sebastian knapp vor Hanna und Stephan gewonnen hat. Ich wiederum machte es mir mit meinem Zählstein auf der anderen Seite des Spielbretts (ca. 50 Punkte hinter dem Hauptfeld) gemütlich.

 

Am Nebentisch beendete Isle of Skye den "Spiel-des-Monats- Fluch" und wurde in Fünferrunde gespielt. Im Anschluss folgte dann dort der oben beschriebene "Absacker"

(CD)

12. Oktober: Nach der Messe... Spiele satt!

 

Zum Beispiel die Gouda Ganoven, ein leckeres Käsespiel, welches durch Crowdfunding finanziert wurde und von Hanna aus Essen mitgebracht wurde.

 

Getrunken wurde an unserem Tisch in Taverna, einem Mehrheiten-Spiel mit Fantasyhintergrund und schicker Spielgrafik. Ziel hierbei ist es, die Prominenten in die Tavernen zu lotsen, in denen man eigene Anteile besitzt. So verdient man Geld, mit dem man weitere Aktionen finanzieren kann (bspw. Zaubersprüche spielen). Kurzweilig und im allgemeinen gelobt, nicht der Überhammer aber ein Messeschnäppchen. Vielleicht zu viert noch flüssiger spielbar als zu fünft.

 

Am Nebentisch wurde Exoplanets gespielt. Und was man da so hört ("ich bin ein Gasriese..."). Näheres dazu kann ich erstmal nicht berichten.

 

Diverse Absacker wurden ebenfalls ausprobiert. Alle Namen habe ich nicht behalten (könnten ja noch ergänzt werden), aber eins war mit einem Uboot und dann waren da noch die bereits genannten Gouda Ganoven und eine Art Werwolfspiel aus China. Auch hier kamen recht aussergewöhnliche Aussagen vom Nachbartisch. "Der Wolf ist sicher im Stall!" oder auch "Ich bin die Kuh und habe zwei Stimmen." Darauf ein Herzliches MUH muh.

(CD)

5. Oktober:  ... und bezahlt wird mit Bevölkerung

 

"Soylent Green is people!" Wer erinnert sich denn noch an den Klassiker?

 

Ganz so schlimm ist es bei unserem neuen Mitspieler Brett natürlich nicht, aber die Eröffnung der Vorstellung seines Prototypen hieß: "the currency is population!" Die Spieldiskussion verlief auf Englisch, denn mit Brad schreitet die Internationalisierung unserer Spielgruppe voran und wir haben nun auch einen waschechten Australier unter unseren Mitspielern.

 

An meinem Tisch wurde in Deutsch gegrübelt bei einer Partie Five Tribes und am Nebentisch liefen noch mal die "Muckel" von voriger Woche durchs alte Griechenland und Atlantis bei Olympos. Der Fluch des "Spiel des Monats" hat nun Isle of Skye getroffen. Nachdem es in den letzten Wochen immer auf den Tisch kam, blieb es nach seiner Beförderung schnöde auf dem Auswahltisch liegen.

 

Da am 12.10. sicherlich die ersten Messeneuheiten aus Essen am Start sein werden, bin ich gespannt ob es die Whiskyinsel trotzdem schafft, gespielt zu werden.

(CD)

28. September: Was sind "Muckel" ?

 

In der griechischen Mythologie tummelten sich auf dem Olymp unzählige Götter. Beim Spieleabend tummelten sich diesmal acht Mitstreiter. Olympos, ein Werk von Philipp Keyaerts und die Neuheit Isle of Skye wurden gespielt. Olympos kommt thematisch daher, doch was machen wir daraus - aus Siedlern werden "Muckel", diverse Entwicklungsplättchen bekommen Namen wie Keramikbude, Marmorbude oder Holzbude sowie aus Zeus wurde der Zeuskopf bzw. der Januskopf. Das zeigt mal wieder, beim FAZ wird nicht bierernst gespielt sondern viel gelacht.

Bei Isle of Skye möchte ich jedoch mal hier die Gelegenheit nutzen, die Grafik des Spiels zu kritisieren. Die Grafik zeigt ein sonniges Island, doch selbst konnte ich bei meinem Besuch auf der wohl niederschlagsreichsten Insel im Westen Schottlands keinen einzigen Sonnenstrahl erhaschen. Betrug am Spieler. Doch bitte auch hier - nicht alles zu ernst nehmen.

(FB)           

21. September: Entdeckungen mit Sonnenstein

 

Inzwischen ist es so, dass die Anwesenheit von nur 8 Leuten mit den Worten: "Heute sind wir aber wenig" honoriert wird.

 

Acht Personen bedeuten aber auch zwei gut besetzte Spieltische und so wurde an meinem Tisch Discoveries gespielt. Hierbei handelt es sich um die Würfelvariante von Lewis und Clark. Letzteres zieht sich ja ganz schön in die Länge aber die Entdeckungen sind schon nach einer guten Stunde vorbei gewesen. Und obwohl es ein Würfelspiel ist, gibt es genug Interaktion und auch Möglichkeiten, verpatzte Würfe zu korrigieren. Der Sieg ging knapp an Wolfram und ich wurde immerhin nicht letzter.

 

Am Nebentisch strahlte die Sonne hell bei Helios. Einem Workerplacement Spiel und Preis des FITS-Turniers vom 13.9. Christian hat es mitgebracht und (vermutlich) auch gewonnen.

(Anm. v. Chr.: Hat er nicht, er musste sich Thomas knapp geschlagen geben :) )

 

Als Absacker gab es heute die Würfelfreie Variante von Quixx, nämlich Quixx- das Kartenspiel. Die Regeln sind leicht modifiziert aber im Großen und Ganzen entspricht es dem Würfelspiel und ist daher meines Erachtens kein "must have", wenn man dieses schon sein Eigen nennt. (CD)

14. September:  ... und ne Buddel voll Rum (and Bones)

 

oder auch voller Whiskey, immerhin wurde auch mal wieder Isle of Skye gespielt.

 

Es ging also feuchtfröhlich zu, sollte man meinen, aber wir sind ja Spieler und keine Zecher und daher wurde nüchtern gegrübelt, plaziert und (leider) auch gewürfelt.

 

Diejenigen, die öfter mit mir spielen wissen, dass Würfel nicht meine Freunde sind. Trotzdem wurde bei meiner Kickstarter-Entdeckung Rum and Bones viel gewürfelt und (überraschenderweise) verlor das Team mit den zwei Christophs. Hanna und Ronny verbündeten sich, und fuhren mit 6-0 Punkten einen Kantersieg ein.

 

Das Spiel selber ist eine Umsetzung der besten Szenen aus "Fluch der Karibik" aber ohne Johnny Depp. Zwei Schiffe krachen ineinander und eine Flut aus "Kanonenfutter" und Helden versucht, das Schiff des Gegners in Klump zu hauen. Spielerisch ist das kein Schwergewicht, aber die Story die erzählt wird, und das Würfelglück, lassen einen nach dem Spiel noch lange von epischen Szenen und Situationen ("4 Würfe und kein Treffer", "Alle Deckhands vom Kraken vernichtet") schwärmen.

 

Ich werde es öfter mal mitbringen, da wir nun die Abläufe verinnerlicht haben und uns somit auch ein bisschen mehr auf die eigentlichen Strategiemöglichkeiten konzentrieren können.

(CD)

03. - 17.August:  Sommerpause?

 

Von wegen! Jeden Montag trafen sich die unverdrossenen Spieler in solcher Anzahl, dass wir immer mindestens zwei Tische besetzen konnten.

 

Die aus Politik, Medien und Ämtern bekannte Sommerpause gibt es also im Spielclub nicht. Auch kaum Wiederholungen. Einige Neuheiten wurden ausprobiert, so zum Beispiel: Die Arena von Tash Kalar, Nord, Isle of Skye und Euphoria.

 

Auch wenn der Spielraum nicht vollständig eingerichtet war, konnten wir schnell improvisieren und unserem Hobby frönen. Sogar zwei neue Mitspieler wurden in den Kreis der Spielwütigen aufgenommen.

Es lohnt sich also immer, Montags vorbeizuschauen. Ein besonderes Highlight wird sicher auch "STADT-LAND-SPIELT" am Sonntag den 13.09.2015 werden. Und wer da Feuer gefangen hat, kann quasi gleich bis Montag Abend durchspielen.

(CD)

27. Juli:  Sensation: Christian hat nicht bei Terra Mystica gewonnen!

 

Ok, fairerweise muss ich zugeben, dass er auch nicht mitgespielt hat, aber der Text unter der Überschrift wird ja sowieso nie gelesen.

 

Eine Dreierpartie Terra Mystica wurde gespielt, um die Gelegenheit zu nutzen und einen anderen Spielausgang zu erreichen. Als ich gegangen bin, war der Sieg noch ungewiss, ausser eben dass Christian (naja... siehe oben)

 

An meinem Tisch wollte Wolle auch mal der letzte Wille ausprobieren und stellte fest, dass die doch recht kryptischen Symbole auf den Karten ein wenig Eingewöhnung vertragen können. Daher gibts vielleicht in den nächsten Wochen eine Revanche? Am Ende konnte ich mit meiner bei der EZB abgeschauten Politik gewinnen und eine Menge Schulden machen. Knapp wars aber doch, da auch Hanna keine "schwäbische Hausfrau" gespielt hat.

(CD)

20. Juli: Kennerspiel? Kennerspiel!

 

Nachdem in der letzten Woche alle Exemplare des neuen "Kennerspiels des Jahres" Broom Service vergeben waren, konnten wir es diesmal antesten. Hierbei musste es sich den kritischen Blicken von Hanna, Ronald, Wolle und mir stellen.

 

Da wir die Einsteigervariante spielten mussten wir feststellen, dass es ein schönes, buntes Familienspiel ist. Ob es tatsächlich die Kenner fordert, oder wir einfach nur zu "spoiled" sind, um es fordernd zu finden kann ich nach nur einer Partie noch nicht sagen. Wahrscheinlich sind es Luxusprobleme eines Vielspielers, wenn man die einzelnen Mechanismen alle schon aus anderen Spielen kennt. Wie gesagt, kein schlechtes Spiel - aber auch kein Innovationsfeuerwerk.

 

Am Nebentisch gewann Christian ein unumstrittenes Kennerspiel: Terra Mystica. In dieser Kombination gibt es eben nur wenig Überraschung im Ergebnis, auch wenn der Spielverlauf und die zum Sieg führenden Strategien so vielschichtig sind und TM ein echter, langlebiger Klassiker ist. Ob man das von Broom Service in einigen Jahren noch sagen kann, wird die Zeit zeigen. Ich persönlich bin da aber skeptisch. (CD)

29. Juni:  "Auf nach Calcutta"

 

Auch heute konnte ich mal wieder ein Spiel aus meiner Sammlung ausprobieren, zu dem ich bisher nicht gekommen bin.

 

Wir spielten eine Viererpartie Vasco da Gama. Ein Könner und Kennerspiel, dass immerhin 2010 den Zweiten Platz beim Deutschen Spielepreis ergattern konnte. Da der "Whats your Game"- Verlag nur wenig in Deutschland vertreten ist, ist es eher unbekannt.

 

Vor einiger Zeit wurde es beim Spieleabend schon einmal gespielt und erntete gute Kritiken. Auch nach unserer Partie gab es gute Noten. Ziel ist es, so viele Siegpunkte wie möglich zu ergattern. Dafür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Am Ende läuft es darauf hinaus, Schiffe zu erbauen, Matrosen und Kapitäne anzuheuern und in See zu stechen, um den Seeweg nach Indien entlang zu segeln.

 

Wichtig ist hierbei gutes Timing, die aureichenden Ressourcen und ein wenig Glück bei der Kostenermittlung. Nachdem die Zugreihenfolge festgelegt wurde, wird namlich noch ermittelt, ab welchem Zug die Aktionen kostenlos sind. So können einige Pläne über den Haufen geworfen werden und ein verlorener Zug ist kaum wieder gutzumachen.

 

Da es so vielschichtig ist, wird es wohl als Spiel des Monats im Juli öfters gepielt werden.

 

Am Nebentisch wurde ein neuer Prototyp ausprobiert. Alles noch ein wenig geheim, aber vielleicht "the next big thing"? Um sowas rauszukriegen, einfach mal Montags zum Spieletreff kommen.

(CD)

22. Juni: Der nicht zu besiegende Christian...

 

Egal wie die Mitspieler bei Orleans heißen und kämpfen, am Ende gewinnt der Christian. Diesmal mühten sogar sich mit dem Upgrade des schönen Spiels redlich Thomas und Hanna, doch 60 Punkte vor dem Zweiten sprechen eine eindeutige Sprache. Daher entschieden wir, nächsten Montag die Pegasus Neuheit Why First? mit Christian zu spielen. Vielleicht haben wir da eine Chance und werden Zweiter und damit Gewinner des Spiels. Oder, Thomas? Am anderen Tisch wateten die Bauern durch das eisige Moor. Es war kräftezehrend, so dass bei Redaktionschluss noch kein Ende zum Leidwesen von Stefan ("Ich wollte doch eher los".) in Sicht war.

(FB)   

15. Juni: Auf der Suche nach der Schnapsinsel....

 

...waren wir am Montag, auf Grog Island um genau zu sein. Dies wurde neben dem Dauerbrenner Orleans gespielt.

 

Grog Island ist ein Bietspiel mit einigen netten Elementen, wie beispielsweise den Umstand, dass auch derjenige, der nicht das Gebot gewonnen hat, Rohstoffe bekommen kann. Diese kann man dann einsetzen um einige kleinere Vorteile zu kaufen, welche auch dem Sieger des Bieterwettstreits einige Steine in den Weg legen können. Geboten wird mit Hilfe von 5 Würfeln, was ein großes Glückselement beinhaltet.

 

Am Ende geht es darum, die meisten Siegpunkte zu erreichen und das ist mir mit einem winzigen Pünktchen Vorsprung sogar gelungen. Die Grafik ist schön, das Spiel ist nicht besonders anspruchsvoll, unterhält aber für ca. 90 Minuten ohne langweilig zu sein. Ein wenig hat Eggert bzw. Pegasus jedoch versucht die "Eierlegende Wollmilchsau" zu veröffentlichen. Heraus kam ein Spiel, das sich nicht so recht zwischen Familien- und Vielspielerspiel entscheiden kann und das, wie so viele Kompromisslösungen, am Ende nicht wirklich schlecht, aber auch nicht überragend gut ist.

 

Am Nebentisch wurde erstmals Orleans zu fünft und mit der "Meeple-Erweiterung" gespielt. Optisch ordentlich aufgemotzt wird das Spiel immer mehr zum Dauerläufer. Eine schöne Zusammenfassung des Spiels kam von Giorgio: "Man hat ein paar Leute, mit denen man neue Leute bekommen kann. Dann versucht man, die Leute zu ziehen, um seine Pläne durchführen zu können. Wie im richtigen Leben klappt das aber nicht immer."
 
Und hinzufügen kann man noch: "Wie im richtigen Leben schickt man am Ende die Leute, die zu nichts mehr zu gebrauchen sind, ins Rathaus ;-)"
(CD)

18. Mai:  "Am Ende hätte ich gerne gute Laune..."

 

Das Spiel des Monats ist im Mai offensichtlich Orleans. Zum dritten Mal hintereinander kam es auf den Tisch und wurde allseits gelobt. Vielleicht wird es ja das Kennerspiel des Jahres. Heute Vormittag wurden die Kandidaten bekannt gegeben und zu unserer Überraschung waren weder Five Tribes, noch Marco Polo auf der Auswahlliste, jedoch hat es Orleans geschafft.

 

Brügge hatte ja schon 2013 das Vergnügen Finalist zum Kennerspiel zu sein, musste sich jedoch den Legenden von Andor geschlagen geben.

 

Da heute drei Tische besetzt wurden und wir uns die Zeit bis zur Ankunft von Giorgio ein wenig vertreiben mussten, spielte ich eine Zweierpartie Dead Mans Draw gegen Edgar. Das fluffige Absackerspiel konnte uns beide überzeugen.

 

Dann war unser italienischer Mitspieler da und wir restaurierten das Fresko im Dom. Fresko ist ein schönes Spiel. Die Mechanismen sind einfach und die Gestaltung ist hervorragend und mit dem "Graf Ludo" für schöne Spielgrafik ausgezeichnet. Da es so viele Möglichkeiten des Workerplacements gibt, entscheiden oft Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage. Und bei der Kombination Renaissance - Deckenmalerei - Dom war es fast logisch, dass der Maestro am Ende auch Giorgio hieß. Das Zitat oben stammte von ihm und ich glaube, dass es der Endstand Giorgio auch ermöglichte, gute Laune zu haben. Wobei eigentlich gemeint war, dass durch die gute Laune der Gehilfen für die letzte Spielrunde ein zusätzlicher "Worker" zur Verfügung stehen würde.

(CD)

11. Mai: Geografie für Anfänger

 

Wo findet man San Juan, Brügge und Orleans in direkter Nachbarschaft? Natürlich beim Spieleabend im CVJM Halle.

 

Drei Spieltische mit Städtenamen lassen auf drei Eurogames schließen, wobei San Juan ja ein Kartenspiel ist und kein klassisches Workerplacement-Spiel wie Brügge und Orleans.

 

An meinem Tisch wurde wieder Orleans mit gleicher Besetzung wie in der letzten Woche gespielt. Der Spielverlauf war ein anderer, das Spielergebnis letztlich das Gleiche: Christian ist hier einfach schwer zu schlagen.

 

Wir diskutierten nach der Partie noch eine Weile, ob uns Orleans gefällt oder nicht. Es hat zwar viele Glückselemente, aber ob (wie von Edgar behauptet) der Run auf die Gebäude in der ersten Runde das Spiel am Ende entschieden hat, ist nach zwei Partien von mir noch nicht eindeutig zu bestätigen oder zu verneinen. Vielleicht werden wir es noch öfter ausprobieren müssen, um eine Siegstrategie zu erarbeiten.

 

Nach der Diskussion wurde als Absacker noch Abluxxen gespielt, wobei mein Aufmerksamkeitsniveau bereits abgesackt war. Sicher ist es ein kleines, schönes, schnelles Spiel und wenn ich munterer bin, werde ich es gerne noch mal spielen.

 

Am Nebentisch sackte man mit Blueprints ab und eine zweite Partie San Juan wurde als Zwei-Personen-Spiel gezockt.

(CD)    

5. Mai:  "We had joy, we had fun, we've played Seasons and Orleans"

 

Zum Glück hört mich hier keiner singen...

Zur Sache: Am Montag konnten wir uns vor Absackern nicht retten und spielten daher nur zwei "ernsthafte Spieleabend-Spiele". (Daher immer Vorsicht mit dem, was man ins Internet stellt - siehe 27.4.)

 

Seasons wurde wieder am Nachbartisch gespielt und neben dem Nimmersatten Kessel wurden auch andere zauberhafte Begriffe genannt, die dem ungeübten Zuhörer das Stirnrunzeln ins Gesicht treiben konnte.

 

Dieses war dort aber sowieso vorhanden, denn an meinem Tisch wurde Orleans gespielt. Eigentlich ein typisches "Eurogame": komplex aber nicht kompliziert. Wir mussten uns mal wieder entscheiden, in welchen Bereichen die Meeple eingesetzt werden. Verschiedene Strategien kamen zum Einsatz, so reiste Frank in der Gegend herum, sammelte nebenbei Waren ein und errichtete eine Kette von Gildenhäusern, bei denen der Deutsche Jugendherbergsverein vor Neid erblassen würde. Ich selber versuchte so viel Tuch (Brokat um genau zu sein) wie möglich zu produzieren und erreichte damit eine ansehnliche Menge Punkte. Leider haperte es am Kleingeld. Dieses konnte Christian am meisten scheffeln und wir mussten uns schon Sorgen machen, ob am Ende überhaupt noch Münzen übrig bleiben würden.

 

Wie im richtigen Leben zeigte sich, dass Geld zwar nicht glücklich macht, aber unheimlich reich  - und somit Christians Strategie aufging und er die meisten Punkte erreichte. Den Sieg hatte er für seine geduldige und umfangreiche Erklärung dieses spielerischen Kleinods aber auch verdient.

 

Orleans ist ein heißer Kandidat auf einen (wie auch immer farbig gestalteten) Pöppel der "Spiel des Jahres" Jury. (CD)

27. April: Am Nachbartisch agiert der "Nimmersatte Kessel"

 

Na in welchem Spiel kommt dieser Begriff vor? Genau, Seasons wäre die richtige Antwort gewesen und wurde enthusiastisch am Nachbartisch gespielt.

An unserem Tisch kam Istanbul zum Zug und entwickelt so sich zum Dauerbrenner und wohl meist gespielten Spiel ever. Istanbul kann man immer dabei haben, ist fix erklärt, verursacht kein Kopfweh und besticht durch taktische Tiefe. Und verdammt spannend war es wieder, der Wettlauf um die Rubine sah letztlich... Ach egal wer gewonnen hat, wir hatten Spaß und sagten Daumen hoch mit 8-9 Punkten für ein gelungenes Immer-mal-wieder-Spiel. Nur nächstes Mal haben wir noch einen Absacker dabei, denn die waren diesmal Mangelware.

(FB)    

20. April:  Fressen und gefressen werden...

 

Nach der Sparbesetzung in der letzten Woche konnten wir heute wieder drei Tische mit Spielwütigen füllen.

 

An meinem Tisch wurde Evolution gespielt und ich muss sagen, dass es sich beim zweiten Durchgang als stimmiges, logisches und abwechslungsreiches Spiel entpuppt. Da wir nun auch die Feinheiten des Regelwerks besser verinnerlicht hatten zeigen sich die taktischen Finessen beim Kampf um die Nahrungsreserven. Am Ende konnte sich Stephan an die Spitze der Nahrungskette setzen und das Spiel für sich entscheiden. (Kein Wunder er ist ja auch Biologe). Da es ja ums Essen ging wurden wir alle noch zu Vegetariern und sammelten mal wieder Kartoffeln beim Potatoman. Hanna war hier unsere beste Potato(wo)man.

 

Am Nachbartisch war es recht ruhig und konzentriert. Dies ist aber unter Tage auch besser so, nicht dass ein Grubenunglück ausgelöst wird. Eine Dreierrunde Glück Auf wurde gespielt. Im Anschluss wurden noch ein paar Pilze bei Fungi gebraten.

 

Und natürlich wurde auch wieder das Spiel des Monats: auf den Spuren von Marco Polo gespielt. Inzwischen ist es ein echter Dauerbrenner. Etiketten wie: "Kennerspiel des Jahres" und "Deutscher Spielepreis" wurden intern schon vergeben. Mal schauen, ob die Jurys das genauso sehen. (CD)

13. April: Dampfross - ein Klassiker

 

Ganze fünf Mitstreiter fanden sich an diesem Montag ein. Und dann fiel die Wahl auch noch auf das nicht mehr ganz taufrische Spiel Dampfross (Spiel des Jahres 1984) von Christoph. Mit Wachsstiften markierten wir fleissig unser Streckennetz (Bauphase), dass sich durch die Tiefebene, über Flüsse und schroffe Gebirgshänge zog. Die Höhepunkt des Spiels sind dann die Rennen (Betriebsphase), welche auf dem eigenen Streckennetz oder mit Hilfe des Gegners ausgeführt werden. Alleine oder im Team waren alle fleissig mit dabei. Am Ende konnte sich Christoph als Spielbesitzer (knapp) durchsetzen und hat verdient gewonnen. Die Wertung zum Spiel fiel sehr unterschiedlich aus, sie reichte von gut (6 Punkte) bis "da war ich noch gar nicht auf der Welt" mit schlappen 3 Punkten. (RR)

 

 

30. März: Kartoffeln und Steinzeit - Passt das? 

 

Wann hatten wir das Spiel zum letzten Mal gespielt? Keine Ahnung. Aber ein schönes Spiel war es. Daran konnte ich mich noch beim Spielen von Stone Age erinnern. Nun kann man das Spiel gar schon als Klassiker bezeichnen. Leicht, locker, flockig spielt es sich - kein Schwergewicht wie am Nebentisch mit unserem neuen Monatsspiel Auf den Spuren von Marco Polo. Lustig ging es eher am Nebentisch mit Evolution zu. Quietsch bunt kommt es daher, obwohl doch die Saurierzeit, wo es wohl spielt, gar nicht so bunt war. Jedenfalls kann das heute mit Bestimmtheit keiner beweisen. Dass Evolution mit Bestimmtheit ein Knaller ist, leider auch (noch) nicht. Begeisterungsstürme erntete eher das neue Monatsspiel. Noten von 8-10 sprechen für sich. Ach, am Ende gab es am Nebentisch noch den Telefonmann, Quatsch den Kartoffelmann in Form von Potato Man.

(FB)        

23. März: "Die dicksten Bauern haben die dümmsten Kartoffeln!"

 

Auch heute spielten wir einen Klassiker, über den ich zwar schon viel gelesen habe, der sich sogar in meinem Spielregal befindet, aber den ich selber noch nie ausprobiert habe.

Sebastian brachte Agricola mit und wir begaben uns zu fünft aufs Feld und ackerten, pflügten und vermehrten Familie und Vieh.

 

Am Ende hatte ich sogar (dank rot) die Nase vorn und konnte mich und meine Familie durch exzessives Brotbacken gut über die Runden bringen, ohne meine Tiere essen zu müssen (was mir als Vegetarier sowieso schwer gefallen wäre.) Der Mensch kann also doch vom Brot allein leben, zumindest in diesem komplexen Kennerspiel. Was noch ein wenig gefehlt hat ist die Interaktion zwischen den Spielern, dies kann aber durch andere Kartendecks erreicht werden, die wir in der "Anfängervariante" noch nicht ausprobiert haben. Ein anderes mal gerne (wieder).

 

Am Nebentisch wurde auf den Spuren von Marco Polo die Seidenstraße entlang gereist. Dieses nagelneue Spiel aus dem Hause "Hans im Glück" zeichnet sich durch innovative Mechanismen aus und scheint einigermaßen komplex zu sein. So sehr, dass am Ende (wieder) Christian als Sieger aus der Partie hervorging. (CD)

16.März: "ph'nglui mglw'nafh Cthulhu R'lyeh wgah'nagl fhtagn"

 

Zum wiederholten Male hat Andrea seine Kickstarter Errungenschaft Ctulhu Wars angeboten. Endlich konnten einige mutige Mitspieler ihre Angst überwinden und stellten sich der Macht der Alten. Riesige Spielfiguren machten das Spiel zu einem optischen Hingucker. Ob es jedoch auch Spielspaß enthielt kann ich noch nicht einschätzen, da auch die Spieldauer episch zu sein scheint.

 

Am Nebentisch wurden Kleider, Feuerwerk und Festveranstaltungen verarbeitet bzw. geplant. Rokoko lag auf dem Tisch und wurde zu fünft gespielt. Auch dies dauerte ziemlich lange.

 

An meinem Tisch schafften wir es in der Zeit zwei mal, von "the Rock" zu fliehen. In einer 4er und einer 3er Partie flohen wir aus Alcatraz. Zu dritt war es fast noch spannender, da sich immer nur zwei gegen einen einigen mussten. Der Sündenbock versuchte zwar alles, um seine Kollegen an der Flucht zu hindern, aber kurz bevor die Wärter alle da waren wurden die Fluchtpläne vervollständigt und zwei bzw. drei Häftlinge entschwanden von der Insel.

 

Alcatraz sollte nicht mit nachtragenden oder schnell beleidigten Spielern angegangen werden, sonst könnten Scheidungen, Familienstreit und verdorbene Spielabende folgen. In unserer Runde konnten aber alle mit der Tatsache leben, dass man auch mal verliert solange eine gute Story erzählt werden kann. Und das ist am Montag zweimal gelungen. (CD)

9. März: Warten auf Freitag oder "(k)ein Schiff wird kommen....."

 

Endlich gings für mich mal auf Robinsons Insel. Und eigentlich war die Aufgabe ja ganz einfach.... Feuerholz sammeln, ein bisschen was essen und am Ende den Holzstapel am Strand anzünden. Was man halt auf einer einsamen Insel so macht.

 

Nach knapp drei Stunden Überleben in der Wildnis hatten wir alles zusammen. Holz für den Stapel, das Feuer, dazu Beil und Seil, um den Mast zu fällen. Wir "pfiffen auf dem letzten Loch" wie man so schön sagt, aber mit viel Mühe konnten wir Hanna noch am Leben erhalten. Es musste nur noch diese eine Karte umgedreht werden. Die Auswirkungen würden so schlimm nicht sein. Irgendwelche Katastrophen überleben wir schon, so war unser Credo. Dann der Text der Karte: "Jeder verliert einen Lebenspunkt." - Verflixt, so kurz vor dem Ziel und unsere Soldatin Hanna stirbt quasi auf dem Weg zum Holzstapel am Strand (vermutlich in einen Seeigel getreten)

 

Das war spannend, mit Stoff für Legenden und ganz viel Grübeln und Teamplay. Ein schönes Kooperatives Spiel und ein gelungener Spieleabend.

An den Nebentischen wurde eine 5er Partie Istanbul gespielt, bei der Ronny am Ende die Nase vorn haben sollte (er hatte ja auch Rot als Spielfarbe). Anschließend wurden noch einmal kooperativ die Karten bei

the game gelegt.

 

Ausserdem kan eine Neuheit für den Spielclub auf den Tisch: Kanban, ein Spiel über Autoproduktion und Autorennen. Es sah sehr komplex aus und die Spielzeit überstieg sogar unser Abenteuer auf der Insel, wer hier gewonnen hat und wie der Eindruck der Spieler war, kann erst später nachgereicht werden. (CD)

02.März: "Wolle ist gar nicht so unnütz..."

 

Das ist doch mal ein Motto des Abends! Wenn man nun noch bedenkt, dass dies von Wolframs Chef geäußert wurde, muss er sich wohl keine Gedanken um seinen Arbeitsplatz machen.

 

Gemeint war aber eigentlich, dass Wolle (bzw. Tuch) im Spiel Caylus nicht unnütz ist, weil damit Günste des Königs (und viele andere Dinge) erworben werden können. Christian erklärte uns diesen Klassiker des Workerplacement und hatte am Ende nach fast 3 Stunden Spielzeit auch die Nase vorn.

Wie immer hat man viele Möglichkeiten seine Gehilfen einzusetzen und noch viel mehr Gelegenheiten sich (und andere) zu ärgern. Die Spielzeit verflog im Nu und am Ende waren alle irgendwie zufrieden, nur Stephan nicht, obwohl destruktives Spielen ihm doch sonst soviel Spaß macht.

An den beiden Nebentischen (oder besser Nebentischchen - aufgrund einer Versammlung im CVJM mussten wir mit minimalem Platzangebot klarkommen) wurden Istanbul und Gaia, sowie das epische Realm of Wonders gespielt. Holger war begeistert von diesem prall ausgestatteten Spiel und verglich es oft mit Talisman. Die Spielzeit haben die beiden Spiele wohl gemeinsam, beobachtet wurde konzentriertes Grübeln und ein "im Kreis nach Innen bewegen der Spielfiguren"

 

(CD)

16. Februar: Alcatraz, Gaia und Sankt Petersburg

 

Der Raum war gut gefüllt, an drei Tischen wurde eifrig gespielt.

Am schnellsten waren die Spieler von Gaia fertig - sie schafften sogar mehrere Runden und erschufen dabei neue Welten mit ihren Handkarten. 

An der Entstehung der russischen Stadt Sankt Petersburg waren unter anderem Wolfram, Christian und Thomas erfolgreich beteiligt. Dabei mussten verschiedene Karten gekauft und Bauwerke errichtet werden. 

Am dritten Tisch spielte die Handlung diesmal auf der berüchtigten Gefängnisinsel Alcatraz. Frank, Stefan, Christoph und Ronald probten den erfolgreichen Gefängnisausbruch. Mit vereinten Kräften konnten drei der Spieler fliehen - einer musste leider hinter den dicken Mauern zurückgelassen werden. Dieses schöne Kooperationsspiel mit dem gewissen Extra fand bei allen Spielern guten Anklang. (RR)

Sankt Petersburg
Sankt Petersburg (Hans im Glück)

9. Februar: Sankt Petersburg - Für Zaren und Zimmermänner!

 

An zwei Tischen wurde fleißig gespielt. Zum einen begaben sich Christian, Matthias, Philipp und Thomas in das Zarenreich von Sankt Petersburg. Danach präsentierte Christian noch Gaïa von Olivier Rolko und Julien Castanié. Auch wenn es auf den ersten Blick an Carcassonne erinnert, so bietet dieses Legespiel viele Elemente um seine Mitspieler zu ärgern - wo sonst kann man Städte der Mitstreiter durch einen gezielten Blitzschlag auslöschen?

Der Nachbartisch rund um Hanna ist auf der verlorenen Insel von Robinson Crusoe gestrandet und konnte sich von dieser auch nicht befreien. Vielleicht klappt es ja nächste Woche!

(TC)

2. Februar: Die Glasstraße - die dritte

 

Heute gab es wieder ein Novum, Glasstraße wurde von mir zum dritten Mal hintereinander gespielt, aber diesmal mit Giorgio, Hanna und Ronald. Auf den andere Tischen landeten Lords of Waterdeep und der ultimative Prototyp unserers Spieleentwicklers Micha aus Köthen. Vielleicht kommt dieses Spiel mit etwas Glück in die große weite Spielwelt. Den Spielenamen konnte ich mir leider noch nicht merken. Nächstes Mal mehr dazu. Als Absacker fungierte Blueprints, wo mit Christian der beste Architekt gekürt wurde.

(FB)    

26.Januar: Und täglich grüßt die Russische Eisenbahn

 

Und wieder gab es heute Spiele als Wiederholungstäter. Die Glasstraße und Russian Railroads wurden gespielt. Und gerade das russische Eisenbahnspiel scheint unsere neuen Freunde zu faszinieren. Unser Kandidat für die Brettspielmeisterschaften konnte heute leider nicht mitwirken. Auch Die Glasstraße wurde von mir mit Spielern gespielt, die es bisher noch nicht spielten. Dementsprechend hatten es diese um Stefan schwer, den Überblick zu bewahren. Da fällt doch ins Gewicht, wenn man das Spiel schon gespielt hat. Obwohl gerade Matthias sich wacker hielt und sein Tableau mit Gehölzen bebaute, konnte ich mich mit der  Vielzahl an Gebäuden den knappen Sieg erringen. Leider waren meine Mitspieler nicht so euphorisch bei ihrer ersten Spieleerfahrung mit dem Spiel, Stefan war es zu verbauend, gerade wenn man Karten doch später lieber gespielt hätte und nicht gerade im ersten Zug.

(FB)    

19. Januar 2015: Ich will doch nur mitspielen

 

 Es ist ja standesgemäß, dass wir uns bei den Besucherzahlen im zweistelligen Bereich bewegen. So konnten diesmal u.a. Mangrovia, Russian Railroads und Die Glasstraße die Spielgemüter begeistern. Christoph fieberte schon letzte Woche der Glasstraße entgegen. Heute war es endlich soweit. Doch bitte brecht keinen Stab über dieses Spiel, wenn Ihr es bisher nur einmal gespielt habt. Denn Die Glasstraße will gespielt werden und zwar mehrmals. Dann entfaltet sich ein vielschichtiges interaktives knackiges Rosenberg Spiel.

Mangrovia steht nicht erst seit Montag auf  der Wolfram`schen Spiel des Jahres Liste und den Dauerbrenner Russian Railroads haben immer noch nicht alle des Clubs gespielt. Giorgio muss es spielen. Schließlich ist es unser Kandidat für Oslo - Quatsch für die Deutsche Brettspielmeisterschaft.

Stellt sich nur die Frage: "Dürfen da eigentlich Italiener starten?"

(FB)     

12. Januar: 7 Weltwunder zu erben

 

Offizieller Jahresstart im Spielclub und zwei neue Mitspieler (Phillip und Matthias) waren zu begrüßen. Sogar die Heizung war aus dem Urlaub zurück, so dass einem schönen Spieleabend nichts im Weg stand.

 

Erstaunlich schnell wurde sich auf 7 Wonders als "Opener" geeinigt. Da sich neun Leute zum Spielen einfanden, wurden kurzerhand zwei Spielrunden eröffnet.

 

Nach einer schnellen Runde mit den Weltwundern wurde bei uns erneut das Erbe des Onkels verjubelt. Diesmal konnte sich unser Neumitspieler Matthias mit der Strategie durchsetzen, einfach keine Gebäude zu kaufen, sondern das Geld schnell mit  kurzfristigen (aber teuren) Ereignissen auszugeben. Es zeigt sich, dass viele Wege zum Sieg führen können, da die zweitplatzierte Hanna wieder mit 2 Immobilien hantierte und so auch eine Menge Pfunde loswurde.

 

Am Nachbartisch wurden noch zwei Runden 7 Wonders gespielt. Bei diesem tollen und schnellen Spiel ist das auch kein zeitliches Problem. (CD)

 

05. Januar: Erben im Frost

 

Heute waren wir nur zu dritt. Die Feier- und Brückentage haben wohl noch viele in den Ferien sein lassen.

Im Freizeitzentrum hatte die Heizung ebenfalls Urlaub so dass es doch recht kalt war, und wir uns nur zu einem Spiel entschließen konnten.

 

Der letzte Wille des Onkels war es, der uns 70 Pfund verjubeln ließ. Denn nur wer das Geld am effektivsten "aus dem Fenster" warf, konnte die Millionen des Onkels sein eigen nennen. Das Spiel ist schön gestaltet und hat mal eine andere Thematik. Immer mal wieder mussten wir umdenken, weil es eben nicht am besten ist, billig zu kaufen und teuer zu verkaufen, sondern eine schöne teure Villa zu erwerben, um diese dann runtergekommen und kaputt wieder zu verkaufen. Allmählich konnten wir auch mit Schiffsreisen (mit und ohne Begleitung), Instandhaltungen oder Essensreservierungen das Startkapital abschmelzen (wie es im Politikdeutsch so schön heißt).

 

Am Ende hatten alle kein Geld mehr und der größte Schuldner sollte das Spiel für sich entscheiden. Christian hatte als letzte Aktion dann noch ein Festgelage abgehalten und damit 25 Pfund Kosten verursacht. Somit war ein eindeutig der ärmste Reiche unter uns und hat das Spiel gewonnen.

 

Eine nochmalige Partie wollten wir dann aufgrund der Kälte nicht wagen, aber an den nächsten Spieleabenden wird es sicher wieder im Angebot sein. (CD)

Spieleabende 2014

22. Dezember:  L(H)iebe zur Weihnachtszeit

 

So kurz vor Weihnachten war es allen ein wenig besinnlich zumute, so dass wir uns heute entschlossen, den Spieleabend mit der Zerstörung New Yorks einzuleiten.

 

Also wurde King of New York ausgepackt und die Monster liefen durch die Stadt. Schnell erklärt und schon witzig gemacht, erinnert es doch ein wenig an die alten Kingkong oder Godzilla- Filme. Je mehr Gebäude zerstört werden, umso mehr Einheiten der Armee rücken auf, um den Monstern das Leben schwer zu machen. Da sich ausserdem untereinander auch noch freundliche Tatzenhiebe verteilt wurden (passend zum Fest) kam der eine oder andere schnell aus dem Spiel.

 

Das ist dann auch ein kleiner Kritikpunkt am Familienspiel. Wer raus ist, ist raus! Das mag bei Vielspielern noch gehen, mit 10jährigen am Heiligabend stell ich mir das etwas weniger schön vor. Aber wenn man es mit ner Prise Humor nimmt, macht es Laune und ist sehr kurzweilig. Mantis gespielt von Stephan hatte am Ende die Nase vorn.

 

Da das erste Spiel nur ca. eine halbe Stunde gedauert hat, begannen wir am Nebentisch schon mal mit dem Aufbau von Lancaster, welches wir zu fünft spielten. Es war wieder sehr stimmig und verzwickt, doch wieder den letzten Ritter zu platzieren und das Maximum an Siegpunkten herauszukitzeln. Da sich aber unser Sieger Ronald am Ende mit nur 3 oder 4 Punkten durchsetzen konnte, wurde deutlich, wie wichtig hier eine gute Planung ist. Sehr spannend bis zum Schluss.     

Auch heute waren wir zu acht, so dass endlich Thomas' langgehegter Wunsch in Erfüllung ging, und er mit seiner Freundin und Christian zusammen das wunderschöne Spiel, "dessen Name ich mir einfach nicht merken kann" spielen konnte. edit: Colors of Kasane heißt es.

 

Da dies offensichtlich nicht so lange dauerte, wurden noch mal die Winzigen Weltreiche ausgebreitet. (CD)

 

 

15. Dezember: Kennerspiele

 

Auch heute konnten wir wieder einen neuen Mitspieler begrüßen. Willkommen, Robert.

 

Immerhin zu acht waren wir wieder, so dass zwei ausgewiesene "Kennerspiele" auf die Tische kamen. Ein Fünfertisch spielte Tzolk'in und ließ die Zahnräder kreisen.

 

An meinem Tisch brachte Hanna die Erweiterungen für Village mit, so dass ich erstmals mit beiden Erweiterungen spielen konnte. Es hat mir sehr gut gefallen und ich muss sagen, dass ich Village als stimmiges, thematisch schön umgesetztes Spiel empfinde.

 

Die Reiseerweiterung verändert den Spielablauf doch sehr, so dass ich lieber an Land geblieben bin und Kirche und Rathaus besetzt habe. Zum Schluss musste wieder kreativ und konstruktiv gestorben werden, um einen Sieger zu bestimmen. Hanna hat gewonnen, auch wenn es am Ende knapp ausgegangen ist. (CD)

08. Dezember: neue Neuheiten

 

Inzwischen gehört es ja zum guten Ton, dass wir mehrere Spielrunden bilden können. Da wir heute wieder neue Mitspieler begrüßen konnten, bildeten wir zwei Fünferrunden.

 

An meinem Tisch stellte Wolfram das neue Royals vor. Ein klassisches Workerplacement Spiel mit einfachen Mechanismen, auch wenn die Worker hier Adelige sind. Also ein Royalplacement Spiel. Ich habe hierbei haushoch verloren, da ich die Hälfte des Spiels noch keine Strategie fand und in der anderen Hälfte zwar eine Strategie aber keine entsprechenden Mittel hatte, diese umzusetzen.

 

(Ausserdem haben wir das Spiel gar nicht richtig gespielt. Man kann nämlich Karten ziehen UND ausspielen, sonst wäre ich zwar immer noch letzter, aber nicht mehr so beschämend abgeschlagen gewesen *schmoll*)

 

Aber es geht ja nicht ums gewinnen, sondern um den Spaß und den hatte ich auf jeden Fall bei Royals.

 

Anschließend versuchten wir noch Dr. Lucky zu töten. Die meisten Mordversuche wurden vereitelt, so dass es letztlich Christian gelang, den entscheidenden Schlag zu führen und das Spiel für sich zu entscheiden.

 

Am Nebentisch hatten unsere neuen Mitspieler auch gleich einen Prototypen mitgebracht, den sie mit erfahrenen Spielern ausprobieren wollten. Es flogen viele lateinische Begriffe durch den Raum. Aber es schien doch Spaß gemacht zu haben und es ergab sich über Wolle auch ein erster Kontakt in Richtung der Spieleschmiede, so dass wir vielleicht bald mehr davon hören können. Der Name des Spieles ist Ecogon. (CD)

      

2. Dezember: In England und Zavandor

 

Heute waren wir zu acht, so dass wir zwei Spieletische bestücken konnten. An meinem Tisch wurde in Lancaster um Ehre und Vorherrschaft in den Counties, sowie gegen Frankreich gekämpft. Hierbei stehen dem tapferen Feldherren verschiedene Optionen pro Spielzug zur Verfügung, so dass immer eine Entscheidung getroffen werden muss. Setze ich meinen Ritter in ein County, in die Burg oder kämpft er gegen Frankreich.

 

Hierbei ist man so lange in der Spielrunde dabei, wie einem Ritter zur Verfügung stehen. Wenn der eigene Ritter verdrängt wird, kann ich ihn wieder mit Hilfe von Knappen einsetzen. So ergab sich eine "lustige Rauferei" um die Siegpunkte die letztlich Hanna für sich entscheiden konnte. Natürlich haben wir drei Jungs sie ritterlich gewinnen lassen und sie hat uns nicht einfach so geschlagen (*hüstel*)

 

Lancaster war 2011 zum "Kennerspiel des Jahres" nominiert, konnte sich aber nicht gegen das (nahezu) perfekte 7 Wonders durchsetzen.

 

Da es so viele Möglichkeiten zu gewinnen bietet, wollen wir es im Dezember als "Spiel des Monats" öfter auf den Tisch bringen.

     
Am Nebentisch wurden wieder Edelsteine verkauft/versteigert. Die Gnome von Zavandor waren nämlich wieder unterwegs. Anschließend wurde noch ein "kleines Konfliktspiel" auf den Tisch gebracht, es hieß "Winzige Weltreiche" (CD)

 

 

24. November: Klassiker

 

Heute konnten wir mit Daniel einen neuen Mitspieler begrüßen. Unser Spieleabend stand im Zeichen der Klassiker. Nachdem in den letzten Wochen ständig neue Spiele ausprobiert und ausgepackt wurden, haben wir uns in dieser Woche für zwei "Spiele des Jahres" entschieden. Den Auftakt machte eine schnelle Runde Adel verpflichtet aus dem Jahr 1990 gefolgt von einer spannenden Runde Tikal welches immerhin in diesem Jahr den 15. Jahrestag seines "roten Pöppels" feiern kann. Wir waren uns einig, dass dieses Spiel wahrscheinlich heute eher das "Kennerspiel" geworden wäre. Das Material und die Spielmechanismen sind trotzdem immer noch spannend und zeitgemäß.

 

Am Nebentisch wurde unser "Monatsklassiker" Five Tribes gespielt, anschließend wurden die Gnome von Zalando zum Schuhe ausliefern geschickt. Das ist natürlich Quatsch: es waren die Gnome von Zavandor und sie handelten mit Edelsteinen. Beide Spiele konnte Edgar für sich entscheiden. (CD)

      

17. November: Orcs, Orcs, Orcs 

 

Christoph bescherte den Club mit dem Kickstarter Projekt Orcs, Orcs, Orcs eine interessante Neuheit. Deren Wertung bleibt offen, da das Spiel mit dem Redaktionschluss noch nicht beendet war. Faszinierend sah es dennoch am Nebentisch aus. Tja, und am anderen Tisch wurde schon die Woche über Aquasphere entgegengefiebert. In einem packenden Spiel glühten die Gehirnzellen. Stefan Feld verlangt seinen Deliquenten wieder einiges ab, Pläne werden über den Haufen geworfen, kurzfristig muss die Strategie geändert werden, nichts ist sicher in dieser Unterwasserwelt.

 

BH-Wertung: Frank: 8; Wilfram: 8; Thomas: 8, Hanna: 6 

      

10. November: Im Reich von Stefan Feld

 

Aquasphere - So oder so ähnlich stelle ich mir die Gedankenwelt vom Erfolgsautor Stefan Feld vor, bis ins kleinste Detail vernetzt, ohne Haken und Ösen. Natürlich fehlt der thematische Bezug, wie viele Kritiker oder gar Neider bemängeln und ebenso gibt es auch wieder Punkte für dies und das und trotzdem weiß der Autor (mal wieder) zu fesseln. Gelernt ist es nicht so schnell und auch sollte man die Brille bei so manchen Piktogrammen nicht vergessen. Thomas konnte mit seiner Strategie, vor dem Spieleabend einen Yogakurs zu besuchen, schon das zweite Mal hintereinander den Sieg erringen. Selbst der so lange als sicherer Sieger aussehende und bekennender "Feldfan" Wolfram, konnte da nur staunen. Vorerst gab es Wertungen für einen gelungenen Feld zwischen 7 und 8 Punkten. Und nächste Woche kommt es wieder auf den Tisch.

 

Am anderen Tisch tobte das Chaos, nicht das normale sondern das in der alten Welt.

(FB)     

3. November: Deus, Concept und Five Tribes

 

Auch heute konnten wir mit Sebastian einen neuen Mitspieler begrüßen, der sogleich mit Concept ein bisher im Club nicht gespieltes Spiel vorstellte. Dabei ist Concept nicht gerade neu, doch haben es sogenannte Partyspiele a la Concept doch etwas schwerer im Club. Die Strategie von Christoph uns anlässlich seines 40. Geburtstages mit Sekt spielerisch zu beeinflussen, sollte aufgehen, denn er gewann haushoch. Ob Martin-Luther King, Mac Gywer oder "weiche Knie bekommen" - alles erraten. Dennoch hat uns Concept nicht vollends überzeugt. Die Begriffe innerhalb ihrer Kategorien sind doch recht unterschiedlich schwer. Trotz Lustigkeitsfaktor gab es nur 6 Punkte

 

BH-Wertung: Ronny 6; Hanna 6; Christoph 6; Sebastian 6; Frank 6.  

   

Und da wir mittlerweile in mehreren Runden spielen, waren am anderen Tisch die Strategen gefragt, DEUS (DÄUS oder DEUS gesprochen) die Essen-Neuheit stand auf dem Programm. Wolframs Begeisterung hielt sich dabei arg in Grenzen, das Spiel fiel durch und flugs gen Christian verkauft. Ihm gefiel es dagegen sehr, gewann er doch hochüberlegen.

 

Letztendlich kam unser Spiel des Monats Five Tribes auf den Tisch und fängt an, zunehmend Spaß zu machen und sich zum Dauerbrenner zu entwickeln.

(FB)

    

27. Oktober: Lucky Luke lässt grüßen

 

Die nächste Neuheit aus Essen in Form von Colt Express von Ludonaute landete heute auf dem Tisch. Thomas erklärte eifrig diese Neuheit im Westerngewand. Hübsch anzusehen ist es ja, spielerisch schielt es auf den Familienspielesektor, was ja nicht negativ sein soll. Schaut man jedoch auf unsere Notenvergabe mit der vornehmlich vergebenen 6 bietet es jedoch nicht mehr als Durchschnittskost. Spaß hatten wir dennoch, Ronald feuerte was das Zeug hält, während Christian oft den Sheriff ins Spiel brachte. Obwohl das alles eher unplanmäßig daher kommt, störte es diesmal keinen von uns.

 

Als zweites Spiel kam diesmal Five Tribes auf den Tisch. Nach dem zweiten Spiel war ein hörbares "noch einmal" zu vernehmen, was dieses Spiel auf den Thron Spiel des Monats hievte.   

    

20. Oktober: Nach der Messe 

 

Da denkt man, nach der Messe werden einige fehlen, aber Fehlanzeige, Spieler halten durch. 14 Spielfreudige kamen und sorgten fast für einen Besucherrekord. Zum Glück ist es fast selbstverständlich, dass wohlgemerkt ohne Abstimmung dennoch viele Spiele zur Auswahl stehen. Hanna, Ronald, Thomas und ich wagten uns an die hochgejubelte Neuheit Five Tribes. Doch das Spiel tat sich schwer, toll ausgestattet wie immer von Days of Wonder, versucht man planerisch vorzugehen und stellt dann fest, der Spieler vor einem, durchkreuzt meine Pläne. Also neu nachdenken - so ging es uns allen und so wird aus einem wohl kurzen Spiel ein grüblerisch langes Spiel. Doch bei den netten Tischnachbarn kein Problem, das Spiel lässt einen Plausch zwischendurch zu. Die Punkte rieseln nur so, da einen Dschinn mit 8 Punkten, oh da stellt jemand gar einen Palast auf mein Feld, da die richtige Rohstoffkarte gezogen und am Ende 100 Punkte erzielt. Die Endwertung weist einem als 2. oder 3. aus. Egal, wie man das fabriziert hat - keine Ahnung. dennoch sind wir der einhelligen Meinung-  trotz vergebener Punkte i.H.v. 6-7 - Five Tribes kann man mal wieder spielen. Vielleicht bietet es doch etwas mehr.

 

Stolz präsentierte Hanna ihre Neuheit Blueprints vom Z-Man Verlag. Wir bauen Blueprints und erzielen für unsere verbauten Rohstoffe Punkte. Was mich stört ist, dass man gar nicht seinen sog. Blueprint fertigstellen muss, sondern man erhält so seine Punkte, sog. Design Awards und überflügelt Spieler, die Ihr Werk mühseelig vollenden. Dennoch liegt hier ein spassiger Absacker vor.

 

Am Nachbartisch spielt man Room 25 und Neptun und ein Spiel, wo ich mir den Namen nicht merken konnte, was aber Seasons ähnlich sieht.

Anmerkung: Lords of Xidit ist es. 

(FB)

      

13. Oktober: "We´re Knights of the Round Table....."

am Montag, den 13.10. trafen sich 8 Spielwillige im Familienzentrum. Die zuerst vorgeschlagene 8er Partie Schatten über Camelot wurde dann doch nur zu fünft ausgetragen. Ronny, Hanna und Thomas entschieden sich nämlich dafür, eine Partie Neptun zu spielen. Neptun ist ohne die Queenies (Mini-Erweiterungen) eher ein Familienspiel und trotz einiger Interaktion noch ein wenig glückslastig. Am Ende teilten sich Ronny und Hanna den ersten Platz und die drei ließen den Spieleabend mit einer schnellen Runde Port Royal ausklingen, welches Thomas für sich entscheiden konnte, so dass an diesem Abend alle drei einmal gewonnen hatten. Zu fünft kämpften die Ritter Stefan, Edgar, Benedict, Holger und ich bei Schatten über Camelot um den Heiligen Gral, Excalibur, Lancelots Rüstung und natürlich mit der drohenden Gefahr eines Verräters in den eigenen Reihen. Dieser Schuft (also ich) versuchte kurz vor Spielende, den sicher geglaubten Sieg des Guten noch einmal zu vereiteln, stellte sich dabei aber zu ungeschickt an und wurde bald enttarnt, so dass es zu einem Happy End für die getreuen Ritter der Tafelrunde kam. Insgesamt ein verdienter Sieg in einem atmosphärisch schönen Spiel.

(CD)

 

6. Oktober: Alt und vor allem Neu

 

Der 6. Oktober stand im Zeichen der Meere. Während Christian, Hannah und Ronald im Südpazifik bei "Vanuatu" Wohlstand mit Touristen, Schätzen und Fische horteten, schipperten Holger, Edgar und Christoph beim nagelneuen "Neptun" übers antike Mittelmeer und lieferten Honig, Trauben und Oliven an die Städte, um Tempelpunkte zu verdienen. Unter der Wasseroberfläche rangen Wolfram, Stefan, Jule und Thomas um Perlen beim wunderschön gestalteten "Abyss", welches ebenfalls frisch aus der Verpackung geschält wurde.

 (CD)

 

Village
Village

22. September: Bei Village wird früh "gestorben" 

 

An diesem Montag konnten wir zwar nicht alle Neulinge des Vormontages begrüßen, doch mit Ronny spielte auch diesmal wieder ein neuer Mitstreiter des Clubs mit. Neuspieler Christoph brachte auch gleich Village mit, zog es jedoch vor, mit Strategiekünstler Christian und Ronny den Weg nach Terra Mystica zu beschreiten. Ich spielte lieber Village und sogleich war neben Hanna und Thomas auch Wolfram in seinem Element. Unterschiedliche Strategien führen bei Village zum Sieg. Während Wolfram kräftig den gläubigen Schritt in die Kirche wagte, reisten die Dörfler von Hanna viel. Und natürlich darf man hier nicht traurig sein wenn sein geliebter Dörfler stirbt, denn der bringt Punkte in der Dorfchronik. Auch hier gilt es, wie im gesamten Spiel, Timing zu bewahren.

          
(FB)

15. September: Full House im Familienzentrum 

 

Saisonstart war angesagt und sage und schreibe 5 neue Spieler konnten wir heute begrüßen. Zum Glück hatten wir genug Spiele dabei. So wurden Istanbul, Funkenschlag, Port Royal und Russian Railroads gespielt. In meiner Spielerunde kam Istanbul gut an, obwohl die Meinung kund getan wurde, dass wohl Istanbul auch als Familienspiel durchgehen könnte. Dennoch bietet gerade dieses Spiel eine ideale Brücke, um Spieleneulinge auch an anspruchsvollere Spiele ranzuführen. Für Vielspieler ist die Kost auch nicht zu banal und bereitet nach einem anstrengenden Montag zudem keine Kopfschmerzen.      

26. Mai: Über die Berge gekommen

 

Bei Lewis & Clark  galt es heute über die Berge kommen und nicht wieder auf die "falschen" Helfer zu hören. Thomas musste sich erst mal an den für ihn neuen Mechanismus gewöhnen, Andrea dagegen scheint das Spiel passgenau zu liegen, doch ist es bei ihm keine Liebe auf dem (zweiten) ersten  Blick. Christian fehlt mal dieses oder jenes und er hätte das wohl lieber in seiner Hand oder Planung anstatt auf seine lieben Mitspieler zu hoffen. Sicher, Lewis & Clark ist nicht vollends planbar und genau das war ja auch die Expedition von 1803 im 18. Jahrhundert, verdammt 19. Jahrhundert nun auch nicht. Das Schicksal hat seinen Lauf.      

 

BH-Wertung: Thomas: 7; Andrea: 7; Frank: 8; Wolfram: 9; Giorgio: 8; Stefan: 7; Christian: 8-->6 

 

Als Absacker spielten wir mal wieder Skull King.  Wenn man das Spiel so sieht, was es wohl sein will, nämlich ein witziges Stichspiel ohne viel Tiefgang macht es Spaß. Und den hatten wir.

 

BH-Wertung: Frank: 5; Thomas: 8; Christian: 8

 

19. Mai: Thema und Spiel

 


Cédrick Chaboussit. Wer? Ja, ein neuer Autor beim Spieleabend im Familienzentrum gab sich mit  Lewis & Clark  die Ehre. Über 554 Tage ging es von St. Louis über den Missouri bis zu dessen Mündung. Damals im frühen 19. Jh., heute spielt man das am Brett in knappen 2 Stunden, die jedoch wie im Fluge vergehen. Ich fühle mich sogar wie mitten im Geschehen. Grafisch in der Tat mal etwas anderes als der gewiss geniale Menzel laden zum Wettrennen über den Fluss ein. Dieser bildet auch die Kramerleiste, wer zuerst mit seiner Expedition das Fort names Clatsop erreicht ist der Gewinner. Keine große Endabrechnung, keine Karteneffekte- Schluss aus. Apropos grafische Gestaltung, jede Karte, die ich im Spiel anheuern kann, ist anders gestaltet und bildet einen historischen Charakter ab. Wie sowieso das Spiel hinsichtlich seiner thematischen Einbindung seinesgleichen sucht. Gern nochmal und nicht gleich wieder in die Ecke lautet meine Losung. Ob das meine Mitspieler auch so sehen? Giorgio verglich das Spiel mit Altbekannten. Kann man das? Stefan, extra mit St. Lewis T-Shirt angereist, war wohl etwas ob des abrupten Endes gefrustet.        

 

BH-Wertung: Stefan: 7; Giorgio: 8; Frank: 8; Christian: 8; Andrea: 7; Wolfram: 9; Andreas: 9

12. Mai: RRR auf gleichem Niveau

 


Heute konnten wir mit Thomas wieder einen neuen Mitspieler begrüßen und erfüllten sogleich seinen Wunsch Russian Railroads zu spielen. Und da es so üblich ist, dass der Neuling gewinnt, hielten wir uns auch daran. Na ja, ist natürlich Quatsch. Das schöne, mit Andrea, Thomas und mir spielten wir nahezu auf einem Level, dh. ich hatte zwei Partien Lernvorsprung, was bei dieser Art von Spielen durchaus vo Vorteil sein kann. So war es auch nicht so demoralisierend, ständig die Rücklichter des Führenden zu sehen. Es blieb spannend bis zum Schluss und da gaben die Ingenieure den Ausschlag für den Sieg von Thomas. Russian Railroads machte mir in der Tat das erste Mal Spaß. Eine Kennlernpartie reicht beid diesem Spiel wohl kaum.

Am Nachbartisch spielten sie zeitgleich drei Partien, u.a. unser Monatsspiel Istanbul. Mehr dazu nächste Woche.           

5. Mai: Immer auch mal die Kleinen

 

Zum Glück hatte heute Christian noch die Taschen mit kleinen Spielen vollgepackt, sonst hätten wir dahingehend Probleme bekommen, das zwar Spieleabend ist, aber keine Spiele da sind. Doch auch mit sogenannten kleinen Spielen kann man Spaß haben. Koryo kannten wir ja bereits. Die Händler der Karibik unter dem Namen Port Royal in der 5 Euro teueren Version ebenfalls. Skull King kannten wir noch nicht, doch wer Wizard Erfahrung hat, der wird auch Skull Sking schnell erlernen und mögen wie wir an diesem Abend.  

Koryo
Koryo

7. April: Erst allein, dann gegeneinander

 

Steampunk aus Südkorea, was auch immer das bedeutet, die Macher von Moonster Games  brachten 2013 ein Kleinod heraus. Koryo kommt einem bekannt vor, denn das einprägsame Cover der Spieleschachtel prangte schon in Essen auf dem Ivar - Regal der Fairplay Scoutliste. Schön das es heute auf dem Spieletisch in Halle landete und in Zukunft hoffentlich bald wieder, denn Koryo lohnt sich. im Kern ein Mehrheitenspiel, spielt es sich interaktiv und war so eine willkommene Abwechslung zu dem Hauptspiel des Abends Russian Railroads. Nie vorher habe ich mehr verstanden was ein Multi-Solitär Spiel sein soll. Zu dritt in unserer diesmal kleinen Runde baue ich beharrlich meine Eisenbahnstrecke durch die Tiefen Siberiens und da keiner dieselbe Strecke baut, nimmt mir auch keiner etwas weg und ich auch keinem anderen. Christian übberundet mich zweimal - nein - nicht mit seiner Lok, sondern mit den Punkten. Ja mit dem Solitäroptimieren muss ich wohl noch opimieren. Werten tue ich heute lieber nicht, aber Koryo hat dafür umso mehr entschädigt. Danke Christian!! 

 

         

 

Concordia
Concordia

24. März: Der Weg ist das Ziel !

 

Concordia - wieder ein Spiel, was in der Spieleszene kontrovers diskutiert wird. "Blindflug","Multi-Solitär","Karten ansaugen","Alles schon dagewesen" und trotzdem Concordia um es vorweg zu sagen, machte einfach Spaß. Regel lernen - Fehlanzeige. Die gut konstruierte Regel des sympathischen PD-Verlages kommt mit 4 Seiten aus, inklusive der Kartenerklärungen. Dazu gibt es noch ein Übersichtsblatt für den Spielaufbau und als Extra, wie schon gewohnt bei PD, noch viele historische Informationen. Ein beidseitig bedruckter Plan und schönes Holzmaterial runden den Ersteindruck positiv ab. Ich spiele mit Italienern und natürlich spielen wir die Italien-Seite. Im wahrsten Sinne des Wortes kann bei Concordia gespielt werden, irgendwas geht immer , ohne lange Grübelphasen und Kopfschmerzen nach dem Spiel. Ich kenne zwar nicht meine Punkte während des Spiels und freue mich am Ende über viele Punkte, die gar zum Sieg reichten, doch das friedliche Miteinander, wie schon auf der Spieleschachtel propagiert, zieht in den Bann. Am Ende wird zwar diskutiert, warum man verloren hat und sicherlich kann man auch die Strategien der Mitspieler durchkreuzen durch etwaiges Wegnehmen von lukrativen Karten, was gegen eine Beliebigkeit des Spiels spricht. Concordia stellt für mich das Spielen in den Vordergrund und nicht das Gewinnen.      

 

BH-Wertung: Andrea 8; Giorgio 8; Frank 8

 

Die Dolmengötter
Die Dolmengötter

17. März: Wow, zum dritten Mal Yunnan

 

Bei unserer schwankenden Mitspielerzahl am Montag kann es schon mal vorkommen, dass ein Spieleengpass entsteht. So auch letzten Montag, ein Fünferspiel war gefragt und zum Glück hatte ich noch einmal Yunnan eingepackt und so kam es zu einem Novum in der Geschichte des Spieleclubs, ein Spiel wurde zum dritten Mal hintereinander gespielt. Und endlich zum ersten Mal kamen die Pferde samt Tee über die ersten Provinzen hinaus und passierten Tibet. Christian war hier ganz in seinem Element, mathematisches Optimieren gelingt ihm halt am besten. Manchmal kommt mir hierbei nur das eigentliche Spielen zu kurz, Yunnan ist nicht gerade unanstrengend und insbesondere in seiner Reisephase mechanisch sowie mathematisch verkopft.

Um so mehr hat mir ein kaum beachtetes Spiel von 2005 aus dem Hause Eggert gefallen. Die Dolmengötter sind nicht gerade ein thematisches Schmankerl und hübsch anzusehen wohl auch nicht, aber nicht umsonst hat sich die Spieleschmiede das Spiel noch mal zur Brust genommen. Man darf gespannt sein.

Dauerbrenner Love Letter beschloss einen harmonisch angenehmen Spieleabend.   

     

10. März:  Auf die Tube gedrückt

 

Mit zwei Spielegruppen ging es heute mal wieder um Tee transportieren gen Tibet mit Yunnan und um ein Rendesvouz mit der Mondgöttin

Luna. Super, kein Spiel neu erlernen, sondern einfach gleich das Losspielen genießen. Nur mit dem Genießen ist das so eine Sache bei Yunnan, schnell in Führung leigend richtete sich der Zorn meiner Mitspieler gegen mich und so musste ich im Mittelteil des Spiels erhebliche Einbußen durch Verdrängungen hinnehmen. Wolfram suchte sein Heil in der Flucht und konnte wieder als erster die 80-Punkte Marke erreichen und auch in der Endwertung seinen Vorsprung ins Ziel retten. Doch Tibet war wieder nicht zu erreichen, ganze zwei Provinzen galoppierten unsere Pferde und eh man sicht versieht, oh jetzt scheint es zu laufen, ist das Spiel auch schon zu Ende. Das muss man mögen Auch entpuppte sich in unserer Dreierkonstellation der sogenannte "Königsmachereffekt", da Stefan konsequent gegen mich spielte. Und ich wollte Yunnan so gern mögen. Aber der Reiz des Nochmalspielens hält weiterhin an. Vielleicht bewertet man Yunnan auch manchmal mieser als andere Spiele, da es so verdammt interaktiv ist und es mächtig gegen einen laufen kann, dass man dann dem Spiel nicht verzeiht.

      
BH-Wertung: Stefan 7; Wolfram 7; Frank 7.  

3. März: Nicht Tee trinken -nein- Tee transportieren! 

 

Mittlerweile sind die Spieleabende im FAZ immer sehr gut besucht, so dass  die Anforderungen an uns steigen, immer eine Vielzahl von unterschiedlichen Spiele parat zu haben und obendrein auch von mehreren erklärt werden können. Das das nicht einfach ist, musste ich gestern erfahren, nach getaner Arbeit, fluxx noch 20.30 Uhr ein Spiel der Kategorie, "nicht ganz einfach" zu erklären. Yunnan hat zwar eine vorbildliche Regel, doch muss man viele Details beachten. Zudem tauchen auch Fragen während des Spielens auf, die der Spieleerklärer natürlich postwendend zu beantworten hat. Also traf mich der Fluch des Spieleerklärers, statt auf das Spiel konzentrieren zu können, für Fragen da zu sein. Puh, war das anstrengend, zudem wenn man das Spiel selbst noch nicht gespielt hat und das Ganze auch noch zu fünft gespielt wird. Aber nun haben wir es gespielt und der einheitliche Tenor war - gerne wieder!! Auch erschließt sich das Transportieren des berühmten PuEr Tees ("Habe ich den überhaupt schon getrunken?") erst nach einer (Wort des Jahres!) Kennlernpartie. So war es auch kein Wunder, dass der Tee es mit unseren Händlern nicht bis in die entlegensten Winkel Indiens schaffte. Aber vielleicht klappt es nächsten Montag.

 

Am Nachbartisch wagte man sich an das nicht ganz taufrische Luna vom fast schon legendären Stefan Feld. 

          

Russian Railroads
Russian Railroads

24. Februar: In Sibirien angekommen

 

Heute konnte Russian Railroads zum zweiten Mal für mich gespielt werden. Un ich war gespannt, ob meine ersten Eindrücke sich von diesem Spiel revidierten. Schön, das wir Lukas als "Wiederholungstäter" begrüßen konnten und dieser Lukas sollte uns auch gleich mächtig überraschen. Nach kurzer Erklärung für Lukas ging es los. Wolfram und ich stürzten sich eher auf die Entwicklung der Industrieleiste und auf die Linien gen Kiew und St. Petersburg, während Lukas und Florian an ihrer Transsibirischen Eisenbahnstrecke bastelten. Meine "Kennlernpartie" vom letzten Montag zahlte sich aus und schon gelangen die Züge gezielter. Wolfram und ich sollten lange die Führung inne haben, während Lukas bedächtig seine Strecke gen Wladiwostok ungehindert modernisierte. Das sollte sich natürlich rächen, denn in der vorletzten und letzten Runde purzelten nur so die Punkte für ihn, so dass er in seinem ersten Spiel mit RRR den Sieg erringen konnte.

Das warf für uns und auch für ihn die Frage auf, ob diese Monostrategie nicht zu mächtig wäre. Völlig unbeachtet der anderen Strecken und jeglicher Fabriken gelang ihm das Überspringen der 400 Punktehürde - beachtlich, aber auch verwunderlich.

 

So eben habe ich noch einen kleinen Kritikpunkt an RRR von Basti von Spielama gefunden.

Zu viert und evtl. auch zu dritt hat eine Strategie scheinbar einen Vorteil vor den anderen und man muss als Mitspieler wirklich gegen diese Strategie vorgehen, damit sie nicht übermächtig ist. Aber das ist ja eigentlich auch eine der Heraussforderungen bei RRR: Lässt man einen Spieler machen was er will, wird er wahrscheinlich gewinnen, da er eine Extremstrategie fahren kann.             

 

BH-Wertung: Lukas 8; Florian: 9; Frank: 8; Wolfram: 9

 

Am anderen Tisch gefiel der Klassiker Agricola.

(FB)

 

17. Februar: In Siberien verschollen

 

Das Spiel muss doch gut sein, auch ich muss es toll finden-Russian Railroads aus dem Hause von Hans im Glück. Auf der Messe mit Vorschusslorberen bedacht, kaum negative Bewertungen-ich war gespannt. Flott und prägnant von Christian erklärt, ging es los, Eisenbahnschienen bauen, die Industriealisierung vorantreiben, doch was zuerst oder worauf konzentrieren, keine Ahnung als Neuling und prompt habe ich die Quittung. Bei der ersten Wertung halte ich noch mit und dann verliere ich in Zehnerschritten. Meine Partner erhalten pro Runde 60 70, 100 Punkte, die bei vielen Spielen insgesamt für den Sieg reichen. Kein Wunder, habe ich doch keine Strategie. Meine Mitspieler haben eine und optimieren was das Zeug hält. Ich koste unglücklicherweise Christian den Sieg, da ich ihm bei seiner Industriealisierungsstrategie störe. Gefällt mir das Spiel? Schon wieder worker placement, nebeneinander solitär optimieren, Thema austauschbar. Ich möchte noch kein Urteil fällen, lieber noch einmal spielen. Stefan gefällt es nicht, ihm ist es schlicht zu kleinteilig. 

 

Etwas Hoffnung auf Besserung habe ich eben auf Tric Trac gefunden: 

"Spätestens nach den ersten 15 Minuten einer Partie hat jeder halbwegs erfahrene Brettspieler verstanden, worum es geht. Trotzdem sind die ersten beiden Partien Lernspiele, um den vollen Umfang von Russian Railroads zu begreifen. Dann eröffnet sich aber ein Feld an Möglichkeiten, das zwar nicht so weit wie die russische Taiga ist, aber dennoch Spielraum für Ausprobieren und Variieren - auch auf lange Sicht - bietet." 

 

In der anderen Gruppen wagte man sich an Caverna. 

             

27. Januar: Volles Haus

 

Heute war mächtig viel Spielbetrieb im CVJM, 10 Spielebegeisterte trafen sich trotz Eis und Glätte. Auch Franziska und Holgers Freundin waren dabei und erhöhen hoffentlich auch langfristig die Frauenquote im CVJM. Gespielt wurde in drei Spielerunden, Brügge, Tzolkin nebst Erweiterung und Zug um Zug. Ich hatte das Glück noch einmal Tzolkin zu spielen und wählte in der Erweiterung den Stamm der "Yaluken", womit man zwar mit 5 Arbeitern startet aber, diese auch ernähren muss und zwar mit 3 Mais jeweils. Letzte Woche war schon Wolfram damit untergegangen. Auch ich konnte den teilweisen Hungertod meines Volkes nicht verhindern. Giorgio triumphierte in einem nervenaufreibenden Match. Den  schönen Spieleabend rundete eine Partie 7 Wonders ab.   

20. Januar: Viel Spaß über Tage

 

Heute konnten wir mit Franziska einen neuen netten Gast begrüßen, die uns am späten Abend sogar ein von uns bisher nicht gespieltes Spiel vorstellte. Doch zunächst ging es unter Tage mit Glück Auf! Das neue Werk vom legendären Autorenduo Kramer & Kiessling ist ein stimmiges Spiel, welches in einer angenehmen Stunde, sofern man es schon kennt, gespielt werden kann. Das Spiel wagt die Gratwanderung sowohl kennertauglich als auch familientauglich zu sein. Wer wenig spielt kann sich gut unterhalten und erlebt was neues und wird auch durch eine solide Anleitung unterstützt. Für unsere Gruppe, die viele Spiele kennt, riss das Spiel nicht vom Hocker. Bei Boardgamegeek wurde das Spiel mit 7 Punkten bewertet und das trifft es auch. Hier stimmt einfach alles, guter Mechanismus, austarierte Wertungen und Grafik. Einzig das Material ist dem Spiel nicht würdig, das Geld kommt arg billig daher und die Pappe wellt sich - schade. Und trotzdem ist es eben "nur" ein solides worker placement Spiel, was bekannte Mechanismen verknüpft hat.

 

BH-Wertung: Wolfram 7; Giorgio 7; Frank 7

(FB)

 

 

 

Am späten Abend sollte uns noch ein Spiel fesseln. Anno Domini hat man zwar schon mal gehört, aber keiner hat es bisher von uns gespielt.Zeitereignisse galt es in die richtige Reihenfolge zu bringen. Geschichtskenntnisse waren von Nöten und wenn nicht konnte kräftig geblufft werden. Oder wer kann schon wissen, wann Tennessee Williams den Flaschenverschluss verschluckt hat und erstickte oder Virginia Woolf sich ertränkt hat. Aber egal-hier zählt nicht der Gewinner, sondern der Spaß am Spiel und den hatten wir. Danke Franziska.

 

BH-Wertung: Wolfram 9; Giorgio 9; Frank 8

(FB)

  

13. Januar: Nur nicht unter die (Zahn-) Räder kommen

 

Das Neue Jahr begann im CVJM mit einem Hochkaräter des letzten Jahres - Tzolkin plus deren Erweiterung -Stämme und Prophezeiungen -  Nun, ich persönlich muss zugeben, dass ich nach einer Partie im Februar des letzten Jahres das Spiel noch einmnal lernen musste. Platz 2 beim letztjährigen Spielepreis spricht eigentlich für die Qualität des Spiels. Die neuen Elemente der Erweiterung erscheinen mir aber grundsätzlich reizvoll und regeltechnisch auch nicht allzu kompliziert. Allerdings verlangen gerade die Prophezeiungen den Spielern nochmal ein deutliches weiteres Pfund an Vorausplanung ab, und da waren die Anforderungen beim Grundspiel ja eh schon hoch. Von daher ist die Erweiterung vermutlich eher was für die absoluten Planungs-Cracks wie Christian, die bei Tzolk'in schon sieben Runden vor Spielende wissen, was sie im allerletzten Zug machen. Außerdem bin ich mir etwas unsicher, ob nicht sowohl Sonderfähigkeiten als auch Prophezeiungen die Spieler eventuell in bestimmte Spielrichtungen drängen und somit tatsächlich eher einschränken. Letztendlich bleibt noch fraglich, ob am Ende noch alles so schön ausbalanciert ist, wie es im Grundspiel der Fall war, oder durch bestimmte Kombinationen von Stamm und Prophezeiung einzelne Spieler nicht von vornherein große Vorteile, aber auch Nachteile wie im Falle von Wolfram haben können.

Insgesamt bin ich bei der Erweiterung also ein wenig skeptisch, freue mich aber irgendwie trotzdem auf weitere Spiele.

 (FB)

Spieleabende 2013

02. Dezember: Reisen nach Ost und West

 

Das Thema reisen stand heute im Mittelpunkt des Spieleabends - Russian Railroads und Lewis & Clark kamen auf den Tisch.

 

Besonders gefreut haben wir uns zwei neue Gesichter begrüssen zu dürfen. Lukas und Florian, die zuletzt Siedler gespielt haben, wurden quasi ins kalte Wasser geworfen und durften sich an zwei mehr oder weniger harten Brocken von Spielen austoben.

 

Zu Russian Railroads kann ich nichts berichten. Ich will es gerne vor dem Kaufen ausprobieren, leider hat mir da Wolframs Firma mit einem absoluten Kampfpreis einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun hab ich es und will es unbedingt mal spielen!

 

Berichten kann ich von Lewis & Clark was ich mit Frank und Lukas gespielt habe. Das Ziel des Spieles ist denkbar einfach: Ausgehend von St. Louis als erstes sein Lager am Pazifik errichten. Dazu sammelt man sich eine Reisegesellschaft verschiedener Persönlichkeiten der Explarationtime des 18./19. Jahrhunderts an, paart das ganze mit Rohstoffen und handelt mit den Ureinwohnern Amerikas. Das Ganze findet auf einem wunderschön gestaltenen Plan mit tollem Spielmaterial statt.

 

(AF)

Love Letter
Love Letter

25. November: Liebesbriefe überbringen im CVJM?

 

Es ist schon ungewohnt unseren wöchentlichen Spielbericht mit dem Absacker zu beginnen, doch da Kyklades mal wieder im Hauptprogramm stand, gilt es einen Blick auf das Kleinod Love Letter zu werfen. Auf der Messe ist es bei mir noch durchgefallen, eine Karte auf der Hand, eine Karte nachziehen, das kann doch nichts sein, sagt die Vielspielerseele. Doch der japanische Autor hat es geschafft aus wenig, viel zu machen. 16 Karten, eine kurze Regel, noch dazu in einem Thema verpackt, allein das ist schon preisverdächtig. Und das Spiel hat mehr Tiefgang als man denkt. Pegasus bietet eine deutsche Ausgabe mit schönen großen stabilen Karten und gar roten Herzen, die der Überbringer der Love Letter ergattert. Für mich die bessere Ausgabe als AEG, denn den kitschigen roten Beutel brauche ich nicht wirklich. Aber das ist Geschmackssache.

 

BH-Wertung: Christian: 8; Frank: 8, die anderen werteten vorerst nicht. 

        

 

Kyklades
Kyklades

"Der Andreas zerhaut mir doch wieder meine ganze Armee!!!"

 


Kyklades ist eindeutig Stefan sein Spiel. Mit seiner Praxiserfahrung aus Amerika triumphierte er in einem mitreißenden Spiel.

 

BH-Wertung: Christian: 7; Stefan: 8; die anderen bleiben bei ihren Wertungen.

 

Edo
Edo

18. November: Bei Edo wurde (noch) nicht über CO2 nachgedacht

 

Bevor wir meine Essen-Errungenschaft spielen konnten, ging es erst mal nach langer Zeit wieder mit dem ja man kann schon sagen, Klassiker 7 Wonders als Warm up los. Über das Klassespiel kann man und braucht man nicht mehr viel sagen. Ich freue mich, hier auch mal die Erweiterungen "Leaders" und "Cities" zu spielen, obwohl ich sonst kein "Erweiterungsfreund" bin.

 

BH-Wertung: Wolfram: 10; Andreas: 10, Benedict: 9; Holger H.: 9; Frank: 10

 

Bei Edo passt vieles, aber eben leider nicht alles . Der Malz-Clan und die Queen-Redaktion haben ordentliche Arbeit geleistet - Edo ist ein Spiel mit Qualitäten. Aber es ist manchmal mehr Arbeit als Spaß. Der fehlt mir irgendwie. Edo erzählt keine Geschichte von Kaisern, Samurai und einem feudalen Japan, in das es uns eigentlich entführen will. Dafür punktet es mit einem interessanten Mechanismus und einer klaren Spielstruktur, bei der sich Vielspielern eigentlich das Herz öffnen soll. In unserer Gruppe mit Benedict, Andreas, Holger H. wurde das Herz (noch) nicht erreicht. Dem Spiel fehlte es an Emotion. Aber ich spiele es gern noch einmal wieder.

 

BH-Wertung:  Andreas: 7; Benedict: 6; Holger H.: 6; Frank: 7

 

Am anderen Tisch wurde mächtig noch einmal über CO2 gebrütet. Diese Brüterei beim letzten Mal hat mich aber abgeschreckt, das Spiel erst mal zu erlernen. Den Mitspielern hat es aber wohl gefallen.

(FB)

 

 

 

11. November: „Alles fließt und nichts bleibt.“, Heraklit

 

Diesen Montag war es im Spielclub gut voll. Zu neunt verteilten wir uns um die beiden Spiele CO2 welches Giorgio mitbrachte und um Kyklades welches uns Holger bescherte.

 

Ohne Ahnung zu haben worauf ich mich einlasse, habe ich mich zu Benedikt, Frank und den beiden Holgers mit zu Kyklades gesetzt. Fast schon typisch für den französischen Verlag Matagot kommt das Spiel in wunderschöner und opulenter Aufmachung daher.  Für jeden Spieler gab es eine andere modellierte Schiffsflotte und Armee. Ich erhielt dabei die Amazonen. Als Anführer unseres kleinen Reiches  versuchen wir Inseln zu erobern, gewaltige Seeschlachten zu überstehen, die Gunst der Götter zu erreichen und hin und wieder eine mythologische Figur wie Sphinx, Kraken oder Minotaurus zu entfesseln.  Spielerklärung und das Spielen an sich dauerte drei Stunden, langweilig war es zu keiner Zeit. Auf dem Spielplan war immer was los, man war immer im Gespräch und der Spielspass war sehr hoch. Vor dem Sieg (man musste zwei Metropolen errichten) standen abwechselnd mal der Frank bis er von Benedikts 300-Mann Armee besucht wurde , dann Holger H., dann sogar ich der Holger H. mal einfach so mit seinem Amazonenheer überrannte, still und heimlich sogar Benedikt, der nur noch eine Universität benötigte, uns aber geschickt auf seine Armeen vor den Toren von Holger W.s Reich ablenkte bis schließlich Holger W. gewonnen hatte indem er von Athene den vierten Philosophen erhielt, der ihm die zweite Metropole bescherte. Insgesamt bot Kyklades ein ganz tolles Spielgefühl!

 

 

Wertung: Holger H. 8; Benedikt 10; Frank 8; Andreas 8; Holger W. hat das Spiel!

 

(AF)

Schon gut was los auf den Kykladen!
Schon gut was los auf den Kykladen!
Spyrium
Spyrium

4. November: Spyrium zu fünft

 

Heute waren wieder zu fünft und wieder war unsere Flexibilität gefordert, waren wir doch auf EDO heute eingestellt. Doch zum Glück hatte diesmal Andreas noch Spyrium parat. Spyrium entpuppt als das perfekte Spiel für Christian. Eine Strategie, ganz ohne Produktionsgebäude konsequent durchgezogen, führte unangefochten zum Sieg.

 

BH-Wertung: Andreas: 9, Christian: 9; Holger: das mus ich haben; Wolfram: 7; Frank: 7 (8)

 

 

Airlines Europe
Airlines Europe

28. Oktober: Familienspiele nach der Messe 

 

Nach der Messe in Essen waren heute Familienspiele im CVJM angesagt. Eigentlich sollte ja Vinhos, auf Wunsch eines einzelnen Herrn, gespielt werden, aber (zum Glück) waren wir zu fünft und so fiel die Wahl auf einen alten Bekannten Airlines Europe. Deren Vorgänger Union Pacific avancierte 2011 zu einem Dauerbrenner an den Spieleabenden und wurde gar mit den Noten 5-6 bedacht. Auch Airlines Europe gefiel, obwohl es mir doch um einiges seichter als deren Vorgänger daher kam. Flugstrecken wurden nie blockiert, was bei Union Pacific das Salz in der Suppe bzw. im Spiel war. Jeder kann so, ganz Familienspiel eben, Punkte sammeln und Erfolgserlebnisse erringen.

 

BH-Wertung: Stefan: 7; Frank: 7; Christian: 7; Andreas: 7; Holger: besitzt es! 

 

 

    

 

Wrong Chemistry
Wrong Chemistry

Mit dem zweiten Spiel des Abends überraschte uns Holger. Wrong Chemistry, hervorgehend aus der Spieleschmiede, ist gewöhnungsbedürftig, da es in der Tat ein etwas anderes Spiel in unserer Runde darstellt. Auf schön illustrierten Karten sind Gebilde dargestellt, die mittels weniger Handgriffe nachgebaut werden sollen. Wer Komplexere schafft bekommt mehr Punkte. Pädagogisch wertvoll, wenn nicht das verballhornte Periodensystem wäre.

 

BH-Wertung: Christian 6; Frank: 6

 

21. Oktober: Aus der Zeche an die Würmerbude

 


Heute waren wir nur zu Dritt: Christian, Frank und ich. Dafür hatten wir eine riesige Auswahl an Spielen. Wir entschieden uns mit Spyrium für eine Neuheit und haben uns anschließend mit Rattus und der Pest rumgeplagt um zum Abschluss gemütlich am Bratwurmeck abzuhängen.

 

Spyrium ist nun schon die zweite Neuheit die wir diesen Herbst spielen. Das Prinzip ist einfach: In einer viktorianischen Steampunkwelt setzen wir reihum Arbeiter um interessante Karten ein, um diese in einem weiteren Schritt zu aktivieren damit sie uns Spyrium, Einkommen, Arbeiter oder Siegpunkte bringen. Der Autor hat hier ein recht kniffliges Spiel hingelegt, das vor allem von dem Nervenkitzel lebt wann man von Phase eins in Phase zwei wechselt. Am besten gelang dies Christian. 

 

BH-Wertung: Christian 9, Andreas 9, Frank 8.

 

Rattus hat mir nicht gefallen. Den Einfluss auf das Spiel finde ich geringst, manche Personenkarten sind belanglos manche extrem stark. Schade, dabei ist es optisch und thematisch ja schon gut und interessant. Der Christian hat übrigens auch hier gewonnen.

 

BH-Wertung: Christian 6, Andreas 3, Frank 7.

 

Richtig gemütlich wurde es abschließend noch mit Heckmeck am Bratwurmeck. Da hat der Christian mal nicht gewonnen, sondern ich. Schnurps.

 

BH-Wertung: Christian 10, Andreas 10, Frank 10.

 

(AF)

14. Oktober: Von Schneidern und Musikussen

 

"Es gibt nicht viele Dinge, die ein Anfänger falsch machen kann. Man sollte auf sein Geld achten und man sollte jede Runde Zugriff auf einen Meister haben. Darüber hinaus gibt es sehr viele verschiedene Spielweisen und es gibt keine Hauptstrategie, die man durchziehen sollte." Ach ja der Matthias Cramer, Autor des Spiels, hat schon recht. Rokoko stand für Giorgio und mich als neues Spiel auf dem Programm. Chancen rechneten wir uns gegenüber die alten Hasen Wolfram, Christian und Andreas erst gar nicht aus. Also suchten wir unsere Chance, indem wir beide fleißig schneiderten was das Zeug oder besser Garn oder Kabel hielt. Wolfram sorgte für die Musik im Schloss, Christian für eine Vielzahl von Angestellten im Kartendeck und Andreas wollte hoch hinaus, um das Feuerwerk mit seinen Kleidern zu bestaunen. Rokoko ist eine interessante Neuheit, die sicherlich auf der Fairplayliste von Essen oben landen wird. Als Schneider habe ich mich zwar nicht gefühlt, doch gerade die Mechanik des Spiels gefiel. Der Grundtenor unserer Meinungen liegt darin, dass es sich hier um ein sehr gutes Spiel handelt, aber zum Spitzentitel reicht es wohl nicht ganz. Zu fünft gab es sogar gegenüber dem Viererspiel Abwertungen.

(FB)

 

 

BH-Wertung: Christian: 8; Andreas: 8(7); Wolfram: 8(7);

Giorgio: 8(7); Frank: 8

 

Am Nachbartisch wurden Cyklopen, Kraken usw. bei Kyklades gekauft. Holger, Holger H. und Bendict waren begeistert. Ich hoffe von dem Spiel.

 

  

7. Oktober: Vor, vor, vor der Messe Essen...

 


...gab es bei uns schon die erste Neuheit aus dem Hause Pegasus. Zu viert spielten wir Rokoko. Wolfram brachte diesmal sogar seinen Chef Frank mit, der ihm während des Spiels mehrmals ans Leder wollte. Nun weiß ich gar nicht ob der Wolfram nun noch in Merseburg arbeiten darf...

Zurück zum Spiel. Rokoko ist ein gelungenes Mehrheitenspiel in dem es darum geht Stoffe und Nähzeug zu erwerben, Kleider zu nähen, diese zu verkaufen oder an tolle Adlige im Schloss zu vermachen, was Siegpunkte bringt. Unklar war mir aber, warum ich als Schneider mich auch noch um die Musik, das Feuerwerk und die Renovierung von Statuen kümmern muss. Hat Louis XV. keine Angestellten für derlei Dinge? Gesteuert wurde das Spiel über einen Deckbaumechanismus ähjnlich dem Spiel A few Acres of Snow nur das hier das Deck nicht gemischt wird, was sehr sehr interessant ist. Rokoko als Spiel überzeugte mich sehr. Punktetechnisch lagen wir eng beieinander. Wolfram führte vor mir, Christian und Frank. 

Zu bemängeln habe ich trotzdem was am Spieldesign: Der Spielplan ist mir persönlich zu dunkel, die Symbolik ist zu klein. Und ganz ehrlich: so schön der Menzel auch malt, aber ich kann die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Gemälde nicht mehr sehen.

 

(AF)

 

 


2. Meinung

Den oben beschriebenen sehr guten Eindruck den Rokoko hinterlassen hat kann ich ebenso bestätigen. Ein elegantes, flüssiges Spiel mit zahlreichen Stellschrauben und Möglichkeiten.

Ich finde auch, das der Spielplan die Stimmung und Atmosohäre des Spiels ausmacht und sehr gut unterstützt, zu dunkel find ich ihn nicht. Bei den Karten allerdings hat man das Gefühl die Gesichter (Meister, Geselle, Lehrling) irgendwo schon mal gesehen zu haben. Da sind die Graphiken sehr nah an den Brügge - Personenkarten dran. Das ist etwas schade, für das Spiel an sich aber nicht so wichtig. Mir hat eher ein Sichtschirm gefehlt, hinter dem man Stoffe, Garn und Spitze lagern kann. Die Stoffplättchen müssten dann nicht ständig überprüft werden. Das muss man machen um nicht auf ein falsches Kleid aus zu sein.
Aber das ist kritisieren auf hohem Niveau, denn Andreas, Christian und ich haben jeweils 8 von 10 Punkten vergeben, Frank hat nicht gewertet. Bei mir ist sogar die Tendenz zur 9 gegeben, aber darüber entscheidet der Langzeitspielspaß.

 

(WDZ)

30. September: Wasser abpumpen und den Schwarzen Tod überlisten

 


Heute haben wir uns zu Viert an Tinners Trail und Rattus probiert.

 

Zuerst begaben sich Christian, Frank, Holger und ich nach Cornwall, wo unsere vornehmlichste Aufgabe daraus bestand, Minen zu errichten, diese trockenzulegen, das schöne Erz abzubauen, dieses zu verkaufen um möglichst viele Einflusspunkte zu erwerben. Tinners Trail geht dabei über nur vier Runden und zeigt gnadenlos, dass Fehler hart bestraft werden. Eine kluge Planung und ein gutes Zeitmanagment sind der Schlüssel zum Erfolg. Martin Wallace - der Autor - zeigt mit Tinners Trail sehr schön, dass mit wenig Mechanismen ein relativ kurzes aber Spiel mit viel Tiefe geschaffen werden kann. Am Ende lag ich knapp vor Christian, Holger auf Platz drei und Frank bildete das Schlusslicht, was vor allem daran lag, dass er zu viele Minen mit Schaubergwerkcharakter erwarb, statt reich ausgestatteter Minen. 

 

BH-Wertung: Christian: 7; Frank: 7; Andreas: 9; Holger: wertet nicht mehr

 


Anschließend spielten wir mit Rattus ein Ärgerspiel rund um den Schwarzen Tod - der Pest. Die kleine Schachtel kommt mit relativ viel Material daher. Die Regeln waren (mir) nicht ganz eingänglich, besonders die schwarze Spielfigur verwirrte mich ständig. Ich fand das Spiel ganz in Ordnung. Der eigene (dauerhafte) Einfluss ist recht gering, zu oft hat sich die Ausgangslage geändert, bis man wieder mit seinen Zug dran war. Gewonnen hat mit großem Abstand Holger vor Christian, dann kam lange nichts und schließlich Frank und ich. Rattus ist, auch wegen der Kürze, ein Spiel was sicher öfter als Absacker gespielt werden könnte.

 

PS: Das Wort des Jahres in unserer Runde dürfte "Kennenlernpartie" sein.

 

BH-Wertung: Frank: 6; Christian: 7, Andreas: 7; Holger: interessantes Spielchen

 

(AF)

 

09. September: Von Neuengland über die Südsee nach Kanada

 


Am Montag waren wir zu sechst und verteilten uns auf zwei Tische.

 

Christian, Holger und Wolfram begaben sich nach Bora Bora. Was ich aus meinem Blickwinkel gesehen habe war viel Bunt und viel Viel. Gewonnen hat Wolfram, die beiden anderen waren insgesamt recht angetan vom Spiel und wollen es gerne noch einmal spielen. 

 

Am Tisch nebenan wurde zuerst Steam von Martin Wallace gespielt. Gorgio - der alte Fuchs - provitierte natürlich von seinem Wissen aus Age of Steam und gewann relativ deutlich vor mir. Benedikt erzielte einen guten dritten Platz.

 

Anschließend begaben wir uns nach Nunavut in Kanada um auf Fischfang zu gehen. Wir spielten Fleet einem Kickstarterprojekt von 2012. 

 

(AF)

 

 

2. September: Überraschend Cuba

 

Wir sind ja flexibel, statt Bora Bora gab es am Montag Cuba zu spielen. Christian kannte das Spiel noch nicht und da die Spiele-Offensive es zur Zeit im Angebot hat, wollte er es testen. Also gab es alt bekanntes sogenanntes worker placement zu spielen. Tolles Material, ein großer Spielplan und jede Menge Plättchen breiten sich aus. Ach, man möchte so vieles machen, doch Cuba lehrt, das Spiel ist "gefühlt" zu kurz, um den eigenen Plan umzusetzen. Oder doch? Bei Holger greifen die Produktionsketten, bei Wolfram ächzt es im Getriebe. Ich setzte so gar nicht auf Gebäude und versuche über Geld, die Schiffe im Hafen zu bedienen. Doch die Mischung machts, siehe Holger.

Und wird Christian sich das Spiel zulegen? Wohl eher nicht. Vor ein paar Jahren sicherlich, doch als Spielekenner hat er ja schon so viele Spiele, die ähnlich sind.

 

(FB)

BH-Wertung: Christian: 7; Giorgio: 7; Wolfram: 8; Frank: 8; Holger: hat das Spiel!!  

   

19. August: Überraschend Keyflower

 


Eigentlich wollten wir ja etwas anderes spielen, doch dann kam überraschend Freimut - nun waren wir zu sechst - und so wählten wir Keyflower. Keyflower ist für mich nun das am meisten gespielte Spiel des Jahrgangs und was muss ich sagen, es gefällt mir von Spiel zu Spiel mehr. Unterschiedliche Strategien -  Christian spielte wir gewohnt seine grüne Pöppelstrategie, Wolfram setzte auf Holz, Holger auf Stein, Solli auf Werkzeuge, Freimut auf Transport, ich auf Gold - können zum Sieg führen, sofern sie denn konsequent umgesetzt werden. Für mich war diesmal der Vorteil, dass mein Gold keiner so recht auf die Rechnung hatte und ich durch Schiffsplättchen und Abgabe von Werkzeugen weitere Arbeiter erzeugen konnte. Das reichte knapp zum Sieg vor Holger. Die Zeit verging wie im Fluge, das Spiel fordert einem ständig und zwingt mögliche Pläne zu verwerfen und neue Wege einzuschlagen.

(FB)       

12. August: In Village ist viel zu tun

 

Welch Freude bei mir - endlich war es soweit. Bei mir wurde mit Andreas und Christian Village gespielt. Das hochdekorierte Spiel war bisher in unserer Runde nicht so gut weg gekommen. Mein Eindruck vorweg, tolle Regel, tolles Material, geringe Enstiegshürde. Und wie spielt es sich? im ersten Spiel den Überblick zu bewahren, fällt mir schwer. Man möchte an allen Schauplätzen mitmischen und man erhält auch (fast) überall Punkte. Dieser Kritikpunkt wurde übrigens auch in anderen Spielrunden von uns geäußert, was auch zur Abwertung des Spiels dort führte. Das stört mich und Christian jedoch vorerst nicht, Andreas schon mehr. "Locker und flockig" laut Christian spielt sich Village und kann auch einer spielerprobten Familie empfohlen werden. So schwergewichtig wie ein Tzolkin oder TM ist es wahrlich nicht und muß es auch nicht sein.

 

BH-Wertung: Andreas: 7; Frank: 8; Christian: 8

 

Danach folgte noch eine Partie Il Vecchio. Von Andreas wärmstens an Herz gelegt, verschwindet doch das Spiel schon förmlich wieder vom Spielerhimmel angesichts des starken Jahrgangs. Ich habe erst mal in der fortgeschrittenen Zeit mit der Regel zu kämpfen. Für mich beginnt das Spiel etwas unorthodox, laufe ich doch über das Spielfeld, ach nein ich nehme ja eine Kutsche und versuche wichtige Plättchen im Endeffekt zu ergattern sowie Mehrheiten auf fünf Leisten zu erringen. Na ja, ich gebe Il Vecchio noch eine Chance. Zu früherer Stunde hätte es mir vielleicht besser gefallen. Il Vecchio ist so ein Spiel, was man gut findet, aber wohl nicht haben muss.

 

BH-Wertung: Andreas: 8; Christian: 7; Frank: 7

(FB)

  

15. Juli: Von Massachusetts nach Andor

Ferienzeit im CVJM: Frank lud uns daher spontan zu sich nach Hause ein und wartete erstmal mit Gegrilltem auf! Super!

 

Zu sechst begaben wir uns mal wieder in das malerische Massachusetts um unsere erste Siedlung aufzubauen, sprich wir haben Keyflower gespielt, mit dem ich immer die Fahrt der Mayflower verbinde. nach flotten zwei Stunden hatten wir mit Stephan einen strahlenden Sieger. Insgesamt bewgten wir uns in einem engen Spiegpunktfeld zwischen 40 und 50 Punkten.

 

Nachdem Stephan und Gorgio gegangen waren, habe ich mich mit Frank, Holger und Christian nach Andor begeben. Michael Menzels Die Legenden von Andor war mein allererster Gehversuch im Bereich der Fantasyspiele und was soll ich sagen, er hat sich gelohnt. Wunderschönes Material, massige Aussattung und ein schönes kooperatives Spielgefühl gingen einher. Die erste Legende wurde mit Bravour bestanden, einer zweiten stand nur der Uhrenziffer auf Nachts halb eins im Wege. Christian kannte das Spiel bereits und behielt seine Begeisterung, Frank war ebenso angetan. Und ich denke, selbst Holger hat es ganz gut gefallen, auch wenn Andor für ihn natürlich nicht mit von ihm anderen Spielen ähnlicher Natur mithalten kann, sei es Mage Knight, Magic the Gathering, Der Ringkrieg oder Der Eiserne Thron.

(AF)

08. Juli: Jeder schnappt sich eine Schaufel!

Diesmal fanden sich 6 Spieler zum Spieleabend ein und teilten sich in eine Viererrunde Terra Mystica und eine Zweierpartie Eclipse.

 

Bei TM spielte Frank mit den Nomaden, Giorgio befehligte die Chaosmagier während sich Andreas an den Kultisten versuchte und ich mit der Nixen auf Punktejagd ging. Jeder konnte sich mit seiner Sonderfähigkeit in Szene setzen - Frank wandelte fleißig Gelände um und erreichte am Ende zusammen mit mir das größte Gebiet. Giorgio baute alle Tempel und das Heiligtum und konnte am Schluss kaum noch ein Bonusplättchen nehmen, gewann dafür aber in zwei Kulten auf Stufe 10. Meine Nixen bauten ihre zwei Städte über den Fluss hinweg und konnten sich früh dank Schifffahrtslevel 2 flexibel ausbreiten. Lediglich Andreas' Kultisten zündeten mit ihrer Sonderfähigkeit nicht so richtig. Durch den Bau seiner Gebäude in unserer Nachbarschaft wollte er uns das Annehmen der dadurch zustehenden Macht schmackhaft machen, um dadurch in den Kulten aufsteigen zu dürfen. Jedoch gelang ihm dies bei mir nicht so recht, lediglich Giorgio griff öfter mal zu. Bis kurz vor Schluss sah das Feld noch recht dich gedrängt aus und Andreas rechnete sich gute Chancen auf den zweiten Platz aus, welchen aber nach Wertung der größten Gebiete und der Kulte Giorgios Chaosmagier (96) hinter meinen Nixen (106) und vor Franks Nomaden (89) einnahmen. Knapp dahinter folgten die stark von den Mitspielern abhängigen Kultisten (84).

 

Am Nebentisch wagten sich Holger und Holger zu zweit an eine Partie Eclipse, welche sie schließlich nach etwa 3 Stunden beenden konnten. Während des Spiels schnappten wir immer wieder englische Begriffe auf, die aufgeregt ausgetauscht wurden. Es schien den beiden gefallen zu haben. 

(CH)

BH-Wertung: Christian: 10; Andreas: 9; Giorgio: 9; Frank: 8  

Augustus
Augustus

24. Juni: Römer-Bingo oder mehr?

 

Der Abend startete mit - juchu endlich keine neuen Regeln lernen- Brügge. Nach meinen dritten Mal spielen macht es richtig Laune. Man kennt die Karten, was dem Brügge-Neuling Giorgio zum Verhängnis wurde und probiert verschiedene Taktiken aus. Ich probiere dabei, mehr auf den Hausbau und Personeneinbau zu gehen, was mir ganz gut gelingt. Zu guter Letzt fehlt mir ein Pünktchen gegenüber Wolfram zum Sieg - egal, Spaß hats gemacht.

 

BH-Wertung: Frank: 8(7); Giorgio: 7; Solveig: 9; Andreas 8; Wolfram: 8  

 

Ja und dann Augustus. Römer-Bingo, Bingo mit Taktik, nominiert zum Spiel des Jahres, vernichtende wie auch euphorische Kritiken in Foren-ich war gespannt. Das gefällige Thema und schöne Karten breiten sich auf dem Tisch aus. Doch was spiele ich nach der guten Erklärung von Wolfram - Chips werden aus einem Sack gezogen und wie im wahren Bingo setzte ich Kreuze, sorry Pöppel, sorry Legionen auf Karten und rufe dann Ave Caesar (Andreas beibt hartnäckig bei Bingo) sobald alle Symbole auf meinen Karten belegt sind. Man sollte dabei ja die richtigen Symbole ziehen, sonst wird man wie ich am eigenen Leib zu spüren bekam, zum Buhmann. Zum Schluß, oh Gott was ich gebe ich dem Spiel (vorerst) für eine Note. Meine Mitspieler geben gar eine 7. Na ja ich eine 6, da es meinem Sohn ob des Römerthemas gefallen wird. Ich spiele ehrlich gesagt, das Original mit "Würfel Bingo" aus dem Hause Ravensburger lieber. Klein, kompakt, preiswert und fordernd - alles was Augustus eben nicht ist.

 

BH-Wertung: Frank: 6; Andreas: 7; Wolfram: 7; Giorgio: 7

(FB)      

17. Juni: Brügge und Hamburg sehen und spielen ...

 

Holger, Holger und Benedikt verschlug es heute in das Hamburg des 17. Jahrhundert. Als fromme Bürger bauten sie die Kirchenlandschaft Hamburgs aus und konkurrieren  um Prestigepunkte. Durch Warenproduktion wurde Geld gescheffelt um damit Baustoffe wie Holz und Ziegel zu erwerben, um  Häuser oder Kirchen zu bauen. Häuser sichern dem Spieler bestimmte Vorteile, doch das Ziel von Hamburgum ist es, sechs Kirchengebäude zu errichten. 

 

Im relativ benachbarten Brügge tummelten sich Solveig, Wolfram, Frank und ich. Mit gewohnt gutem Material aus dem Hause Hans im Glück versuchten auch wir massig Siegpunkte einzuheimsen. Dies geschieht im wesentlichen durch das Einsetzen von Karten, die wie Ruhm für Rom oder Race for the Galaxy mehrere Funktionen haben. Ein deutlicher Glücksanteil ist durch das Kartenziehen und den teilweise sehr unausgeglichenen Karten gegeben. Zudem kann man auch aktiv gegen die Mitspieler agieren, aber im Laufe des Spieles lernt man auch sich mit negativen Dingen zu arangieren, die man nämlich auch geschickt nutzen kann. Mir hats gefallen!

 

Zum Abschluss gab es noch eine Runde Qwixx!

 

 

 (AF)

10. Juni: Fürstlich, königlich, spielerisch

 

Heimvorteil für Gorgio, denn er entführte uns nach Italien in die Renaissance, damit wir als Die Fürsten von Florenz Wissenschaft und schöne Künste zu Ruhm und Ansehen bringen. Gorgio kannte natürlich sein Spiel und so hatten wir vier anderen keine Chance auf den Sieg, war es doch auch mehr ein Kennenlernspiel. In sieben Runden galt es Gebäude zu errichten um Artisten verschiedener Art an unseren Hof zu holen, um unser Prestige zu erhöhen. Die Autoren Kramer und Ulrich legen hier ein wunderbares Spiel vor, das trotz seines Dinosaurieralters von 13 Jahren immer noch ganz hervorragend funktioniert. Lediglich die Schrift auf den Spielkarten und Plänen bereitet Kopfweh.

 

Als Absacker gab es Kingsburg. Als Gouverneure des Königs wurden Christian, Frank und ich in die Provinz geschickt, um diese mit allerlei Gebäuden auszubauen und die Grenzen des Reiches gegen Barbaren, Orks und Drachen zu verteidigen. Um an Rohstoffe und nette Gimmicks zu kommen, galt es mit Hilfe eines raffinierten Würfelsetzmechanismus 18 Figuren zu beeinflussen. Kingsburg ist ein flottes und abwechslungsreiches leicht glücksabhängiges Spiel, in dem man jedoch immer was machen kann.

(AF)

27. Mai: Lenape sind Indianer !?

 

Andreas entführte uns heute mit seinem Spiel in den Wilden Westen, genauer gesagt nach Nieuw Amsterdam, das heutige New York. Mit Vorschusslorbeeren von ihm bedacht, waren Christian und ich gespannt, ob es die Qualität auch hält, was es verspricht. Bei White Gobline Games bin ich ja sonst eher vorsichtig, da die schöne Fassade in der Vergangenheit eher Mittelmäßigkeit laut Szenegeflüster hervorbrachte. Man denke nur an "Khan" oder "Rattus".  Das materiatechnisch schöne Spiel entführt tatsächlich in das Geschehen, sehr thematisch wurde der Spielablauf in das historische Geschehen involviert. Am Anfang wird erst mal geboten, was in unseren Runden immer gut ankam. Nur gerade schwierig erweist sich da gerade für Neulinge, auf was ich denn bieten soll. Denn mit dem Bieten kann ich dann im besten Falle 6 Aktionen tätigen. Das will bedacht werden und nimmt Zeit in Anspruch. Bieten kann jeder nur einmal, erhöhen fällt also weg - das muß man mögen. Mit den ertsteigerten Plättchen kann ich viel machen. Na ja für Christian und mich war es ein Kennenlernspiel. Bei der Fülle der Aktionen fällt der Überblick am Anfang schwer, auf was man den Schwerpunkt legen sollte. Handeln mit sogenannten Lenapen, die es so tatsächlich gab, Mehrheitenn in den Städten erringen, Tauschen, Ernähren - Nieuw Amsterdam ist vielschichtig und will mit mehreren Partien entdeckt werden. Wir freuen uns darauf.

(FB)            

13. Mai: Schaufeln, schaufeln und nochmals schaufeln ...

 

Da denkt man, dass bei Ferien und verlängertem Wochenende keiner am Montag kommt, täuscht man sich doch gewaltig und gegen 19:45 schauten fünf Spieler gebannt auf die Welt von Terra Mystica. Was im ersten Moment wie ein Ewigkeitsspiel klingt, entpuppte sich schnell als rasche Partie ohne nennenswerte Wartezeiten. Christian erklärte den drei Terraformingnewbies Stefan, Holger und Benedikt geduldig das Spiel, ich kannte es ja bereits. Gespielt wurde mit den Nomaden, Hexen, Schwarmlingen Chaosmagiern und Halblingen, vor allem die beiden letzten betrieben ganz wunderbar Nachbarschafthilfe am Spielfeldrand, hatten aber mit dem Spiel um den Sieg auch nicht viel am Hut. Anzumerken sei noch: Gerade im Spiel zu fünft zeigt sich deutlich die Mächtigkeit der beiden Abschlusswertungen und die Entfernung zum Startspieler. 

 

 (AF)

6. Mai: Zwei Quadratmeter Sechsecke

 

Ich weiß ja nicht warum überall abgeraten wird Keyflower zu sechst zu spielen, aber wir haben dies heute getan. Um es gleich vornwegzusagen: Es spielte sich extrem flüssig ohne Wartezeiten. Das einzig anstregende war, alle Sechseckfelder auf gefühlten zwei Quadratmetern Tisch zu überblicken. Allen Teilnehmern gefiel das Spiel von gut bis sehr gut aber auch Kritik wurde geäussert: Die schöne Graphik wird leider durch die Symbloik verdeckt, was sich aber meiner Meinung nach nicht anders hätte lösen lassen ohne die Optik des Spiels zu verderben. Ferner waren fast alle der Meinung, dass die Schlusswertung zu stark ist und die im ganzen Spiel erspielten Punkte nicht ins Gewicht fallen. Keyflower ansich ist ein schönes Spiel mit Schwächen, welches ich aber trotzdem immer mal wieder spielen werde.

 

 (AF)

 

 

 

29. April: Viel Arbeit in der Neuen Welt - Auf zu neuen Galaxien

 

Mit acht Leuten waren wir heute wieder gut besetzt, und konnten uns an 2 Spieltischen vergnügen.

Tisch 1 bot mit Keyflower den Sieger der Fairplay Scouting - Aktion der Spiel 2012, also ein Vielspielerhighlight.

Nach einigen Verwaltungsarbeiten und Franks ausführlicher und sehr guten Erklärung gings los. Jeder Spieler versucht, ausgehend von seiner Startsiedlung, Produktions und Siegpunktplättchen zu ersteigern und an diese anzulegen. Dabei sollte man auf kurze und gut verbundene Wege achten. Denn Waren müssen am Spielende auch auf den siegpunkbringenden Plättchen stehen.
Der Biet- bzw. Einsetzmechanismus für die Arbeiter ist originell, innovativ und zentrales Element von Keyflower. Da hat sich
R. Breese was richtig gutes ausgedacht.

Im ersten Spiel fällt es noch etwas schwer die Übersicht zu behalten, sind doch die zahlreichen Plättchen mit jeder Menge Informationen versehen. Dadurch sind die fein gezeichneten Landschaften leider nicht mehr so recht erkennbar, und die Athmosphäre bleibt etwas auf der Strecke. Wer sich aber durch neue Infografiken, Verwaltungsaufwand und die nicht ganz befriedigende Spielanleitung durchwühlt, wird mit einem überaus reizvollem und spannendem Spiel belohnt. Der Spielreiz sollte nach einigen Partien und etwas mehr Durchblick sogar noch steigen.

Vorerst zogen aber alle Spieler ein durchweg positives Fazit.

 

Hinweis: Für alle Keyflower - Fans gibt es in einer der nächsten Spielbox - Ausgaben 2 Promo Plättchen für den Winter.

Hier der Link: Keyflower Promo

 

Am Nebentisch stand Race For The Galaxy auf dem Programm. Nach etwas Eingewöhnungszeit - Kartengrafik etc. - ging es auch bei diesem formidablen Kartenspiel richtig zur Sache. Auch wenn bei unseren Rollenspielfreunden das Fazit nicht so positiv ausfiel, ist Stefan doch richtig aufgeblüht. Auch race For The Galaxy sollte mehrfach gespielt werden, um so richtig in die unendlichen Weiten von Tom Lehmanns Klassiker einzutauchen.

(WD)

Was sagen andere Seiten zu Keyflower?

 

Ich habe noch auf einer meiner Lieblingsseiten, www.westpark-gamers.de folgende Beurteilung gefunden. Die treffen den Nagel mal wieder auf den Kopf.

"Leider ist das nicht ganz so einfach. Denn der Großteil der Hexateile für die Siegpunkt-Kriterien kommen erst in der letzten Runde ins Angebot. Jetzt hängt es stark vom Mitspielerchaos an Besitztum, Interessen, Ersteigerungspotential und Miesnickeligkeit ab, ob man das begehrte Kriterium bekommt oder nicht. Walter wurde in der letzten Runde – mehr oder weniger zufällig – Startspieler und konnte sich einen Rohstoff-Belohner sichern, der ihm 60% seiner Siegpunkte einbrachte. Immerhin der zweite Platz. Jeder andere Mitspieler hätte ihm das begehrte Siegpunkt-Hexateil durch einen einzigen der seltenen grünen Arbeiter wegschnappen können. Das hätte dann weit abgeschlagen den letzten Platz bedeutet.

Die enorme Optimierungsaufgabe, alle etwa 10 öffentlichen und 20 privaten Ackerflächen bei jedem Spielzug genau zu sondieren und daraus das beste an Besitz und Nutzung für sich herauszusuchen, ggf. noch dabei die Biet-Resourcen und Ambitionen der Mitspieler im Auge (im Gedächtnis) zu behalten, paßt nicht zum enormen Zufall, mit dem am Ende die Siegpunktkriterien unter den Spielern aufgeteilt werden."

 

22. April: Der Onkel ist tot - lang lebe Oddville!

 

Heute konnten wir in kleinerer Runde zwei Spiele spielen.

Zuerst kam Der Letzte Wille auf den Tisch. Im viktorianischen England galt es so schnell wie möglich einen Teil des Erbes unseres Onkels zu verprassen. Mit Hilfe von Spielkarten und teils witzigen Kartenkombos sollte dies gelingen. Auf Grund dieser Kombinationen und dadurch verschiedenen Siegstrategien sollte das Spiel öfter gespielt werden.

 

Als zweites kam Oddville an die Reihe. Auch hier handelt es sich um ein Kartenspiel von praller Ausstattung in kleiner Schachtel. Ich glaube das Spiel ist gut. Da ich aber (warum auch immer) gleich als erstes ein Siegpunktgebäude ohne Straßenanbindung gebaut habe, war das Spiel für mich gelaufen und ich rannte den anderen mit weitem Abstand hinterher. Oddville sollte auf jeden Fall nochmal gespielt werden, auf Grund der vielen Symbole auf den Karten aber doch eher zu früherer Stunde.      

 

 (AF)

 

 

 

15. April: Von Halblingen, Hexen und Fakiren - Terra Mystica die 3.

 

Nach einiger Zeit konnte auch ich meine Fähigkeiten bei Terra Mystica mal wieder zeigen. Und schon einmal vorab, das war heute nix. Gegen die starke Konkurenz von Giorgio und Christian war ich mit meinem Volk machtlos. Die Chaosmagier sind eigentlich sehr schön zu spielen, nur haben sich in der 1. Runde schon 2-3 Fehler bei mir eingeschlichen, die ich im weiteren Verlauf nicht mehr aufholen konnte. Trotzdem hatte ich keine langweilige oder langatmige Minute. Im Gegenteil, der Versuch den Mitspielern etwas zu verbauen, die Fähigkeiten des eigenen Volkes optimal zu nutzen macht einfach Spaß. Und so war der Abstand am Ende nicht so groß wie anfangs gedacht, aber doch größer als erhofft.
Die Flexibilität von Terra Mystica kann schon sehr begeistern. Und so wird es bis zur nächsten Partie nicht lange dauern.

Ach ja, wie unten schon erwähnt, hat Giorgio diesmal sogar den Meister - Christian - in seine Schranken verweisen können. Allerdings nur mit Hilfe bei der Auswahl des Volkes...

(WD)

15. April: Funkenschlag in Skandinavien

 

Endlich war es soweit - dank Andreas konnte ich Funkenschlag spielen und zwar mit der Skandinavienseite. Wer Funkenschlag unter Vielspielern hört, der denkt an ein Top-Ten Spiel bzw. einen Klassiker, legendär wie Puerto Rico. Dementsprechend hoch waren meinen Erwartungen. Wolfram war letztlich froh, am Nebentisch Terra Mystica zu spielen, denn neben EL Grande mag er dieses Spiel so gar nicht.

Kurz gesagt, meine hohen Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt. Lag es am Erwartungsdruck oder am Spiel - ich weiß es noch nicht. Funkenschlag ist am Montagabend erst mal viel Rechnerei, also spiele ich lieber aus dem Bauch heraus, wie meine Mitspieler Stefan und Andreas übrigens aus. Zum Glück, denn gar nicht auszudenken, wenn knallharte Optimierer am Tisch sitzen, hat man wohl keine Chance bzw. könnte sich das Spiel doch arg in die Länge ziehen. Drei, vier Runden geschieht eigentlich immer das Gleiche, wir liegen alle drei auch immer gleich auf. Erst in den letzten Runden machen sich Unterschiede bemerkbar und küren den Sieger (Stefan). Das klingt recht negativ, soll nicht etwa heißen, das ich Funkenschlag nicht mag, nein, ich spiele es gern wieder, vielleicht lieber in einer Viererrunde, wo sich Engpässe innerhalb der Städtebesetzung auftun. Nur der Erwartungsdruck...   

 

Am Nebentisch konnte Giorgio sogar unseren TM-Vielspieler und Champ Christian in die mystischen Schranken verweisen.      

(FB)  

08. April: Doppelte Wiederholung - das gibt es!!!

Unglaublich aber war - heute wurde wiederholt, was letzte Woche an zwei Tischen gelernt, äh ausprobiert wurde! In fast identischen Gruppen wurde wieder Archipelago und Terra Mystica gespielt. Ich selbst kann nur gutes über Terra Mystica (TM wie der Kenner weiß) berichten. Versucht habe ich mich diesmal mit den Giganten. Ich kam langsam aber mächtig in Schwung, war dann aber leider auch nach vier Runden fertig und hatte dann quasi nichts mehr zu tun, so das kaum noch Punkte generiert wurden. Egal, gibt noch mehr Völker zum ausprobieren. Meine Gegner spielten diesmal mit den Hobbits (Christian) und den Hexen (Frank). Was bei den Hexen lange Zeit wie ein Haufen verstreuter Waldsiedlungen aussah entwickelte sich erst ganz zum Schluss zu ansehnlichen Städten, also genau da wo die Giganten sich zur Ruhe setzen. 

 

 (AF)

 

 

 

25. März: Volles Haus

Heute waren wir zehn Spieler, darunter drei Neue, und konnten somit drei Spieltische betreiben.

 

Wild diskutiert und geimpft wurde wieder bei Pandemie.

 

Am anderen Tisch packte Holger Archipelago aus und wollte mit dem auspacken und aufbauen scheinbar gar nicht mehr aufhören. Material so weit das Auge reichte!

 

Ich selbst habe mich am Hype Terra Mystica ausprobiert. Da ich sowas wie Hype ja gar nicht mag, war ich hochgradig skeptisch aber auch sehr gespannt. Das Spiel konnte jedoch überzeugen. Als Nomaden, Düsterlinge und Auren gestaltenen wir unser Welt nach unseren Vorstellungen und Bedürftnissen um. Das Thema war zwar aufgesetzt und abgesehen vom Spielertableau war auch nichts von Fantasy zu merken, was dem Spielspass aber keinen Abbruch tat. Am Ende war es auf der Siegpunktleiste knapp geworden - zumindest um den zweiten Platz. Christian gewann selbstredend überlegen.

 

18. März: Von Krankheiten und Strompreisen

Heute gab es mal keine Neuheiten! Ältere Spiele waren somit angesagt, in diesmal nur kleiner Runde.

 

Zuerst widmeten wir uns Ruhr, Pest und Cholera - Pandemie war angesagt. In diesem kooperativen Spiel versuchten wir zu viert allerlei Krankheiten zu bekämpfen was uns letztlich auch gelang, obwohl nicht jeder an den Erfolg glaubte. 

 

Friedemann Frieses Funkenschlag folgte. Als Energiekonzernbosse versuchten wir uns in der Versorgung allerlei Städte in Deutschland mit Energie durch Uran, Öl, Kohle und Müll. Die in Sachsen-Anhalt achso beliebte Windenergie konnte allerdings einen Spieler nicht zum Spitzenfeld heranführen, ein guter vierter Platz war ihm sicher. Durch die vielen Länderspielpläne ist Funkenschlag ein Spiel was noch öfters auf den Tisch kommen sollte.

 

 (AF)

 

 11. März: BuBu zu viert 

 

Mann oh Mann- Die Burgen von Burgund zu viert stand auf dem Programm. Eigentlich hatte ich das Spiel in guter Erinnerung, aber vielleicht hatten wir damals zu dritt gespielt. Zu viert muss ich leider ,lieber Herr Stefan Feld, das Spiel abwerten. Runde um Runde wird letztlich das Gleiche gemacht und irgendwann nervt es, wenn jede Runde 20 und mehr Siegpunkte kassiert werden. Am Ende hat man um die 200 Punkte nicht erspielt, sondern "veroptimiert". Das es mir nicht allein so geht, beweisen Reaktionen im Netz. Von den Westpark-Gamern habe ich mal einen Artikel angehängt.   "Doch für Spielen im eigentlichen Sinn des Wortes fehlen deutlich spielerische Elemente. Und die Interaktion beschränkt sich auf den Wettlauf um die Prämienplätze bei den vielfältigen Etappenzielen. Und das Thema? Der Rioja auf dem Tisch hat mehr Assoziationen mit Burgund aufkommen lassen als die Masse der 240 Spielelemente." Dementsprechend negativ deren Wertung.
 

 

WPG-Wertung: Aaron: 6 („der Spannungsbogen fehlt, 5 Runden lang der gleiche Ablauf“), Günther: 8 („für Freaks, komplexes Aufbauspiel mit zahlreichen Entfaltungsmöglichkeiten, objektiv ein Highlight des Jahres 2011, subjektiv vielleicht nicht“), Walter: 6 („ein Hoch für den Schweiß, den der Autor bei der Spielentwicklung vergossen hat, kein Hoch für den Schweiß, den die Spieler beim Spielablauf vergießen müssen“).

(FB)

4. März: Um den Berg nahe Tudor-Land

 

Endlich mal keine Regel neu lernen, sondern einfach drauflosspielen mit Snowdonia. Diesmal zu dritt ergab es für mich doch ein anderes Spielgefühl-mehr Karten konnten erfüllt werden und der Prospektor konnte gar bis zum Ende laufen. Und das Wetter war uns diesmal nicht gnädig, nach Regen mehrere Tage Nebel lässt den Eisenbahnbauer oder Spieler schon auf der faulen Haut liegen. Was für den Arbeiter vielleicht mal gut sein kann, ist für mich als Spieler doch etwas langweilig. Nichtsdestotrotz mag ich Snowdonia auch wenn Nadine mir um zwei Punkte den sicher geglaubten Sieg wegschnappte.

 

BH-Wertung: Nadine: 7; sonst keine Änderung

 

Würfelspiele ohne startegischen Anspruch haben es nicht immer leicht, insbesondere bei uns Vielspielern. Das etwas aus der Art kommende King of Tokyo sollte jedoch erst gespielt werden, bevor geurteilt wird. Hier können die Mitspieler mal richtig schön geärgert werden.

 

BH-Wertung: Frank: 6; Andreas: 6, Christian: 6, Nadine: 4

 

Am anderen Tisch kam übrigens der Prototyp von Jan "Tudor" auf den Tisch und gefiel. Wir drücken Jan die Daumen, dass sich ein Verlag findet, der Mut hat und einen unbekanten Autor das Vertrauen schenkt.      

(FB)

25. Februar: Tuff Tuff Tuff die Eisenbahn....

 

..wer möcht mal nach Wales fahren und zwar auf dem Berg Snowdonia oder besser um den Berg herum. Wettereinflüssen, Fremdfirmen, Wartungen und den lieben Mitspielern galt es zu strotzen. Atmoshäre pur, Spielen mit Zufallselementen, die man jedoch vorhersehen und etwas dagegen tun kann. Das Spiel macht keine Arbeit, außer vielleicht Verwaltungsaufwand (danke Andreas), sondern Spaß.   

 

BH-Wertung: Christian: 8; Frank: 8; Wolfram: 8; Freimut: 7; Andreas 8

 

Als Absacker stand diesmal wieder ein Freimut-Spiel auf dem Programm. 6 Nimmt (oder mehr) siehe Holger konnte in großer Runde gespielt werden.

 

BH-Wertung: Nadine: 6; Christian: 6; Wolfram: 7; Frank: 8; Andreas: 7; Freimut: 8

 

Am anderen Tisch wurde übrigens Season gespielt.  

(FB)

18. Februar: Mal am Rad drehn 

 

Ja das konnte man an diesem Abend. In zwei Spielerrunden wurde "Tzolkin" und "Zug um Zug - Afrika" gespielt. Andreas hatte so seine Vorbehalte gegenüber Tzolkin, hatte er es doch schon mnal gespielt. Für mich als Einsteiger war es nicht so einfach einen Überblick über das Spiel zu gewinnen, gibt es doch viel zu bedenken und zu beachten. Ich hab im Netz einen kleinen Beitrag von Sarah Kestering gefunden, die den Nagel mal wieder auf den Kopf trifft.

 

Was ich Euch also schreiben kann ist das es einfach unheimlich Spaß macht, den Tzolk‘in Maya -  Kalender oberflächlich zu erkunden.  Es ist zwar wieder Worker Placen, das mir ja eigentlich sowas von zum Hals raushängt, aber durch die Mayaräder empfinde ich es als originell.  Dazu diese fast schon Feld'schen leicht sadomasochistischen Zwänge, dieses ständige damit konfrontiert sein, das es eben nicht geht, was man so alles vor hat. Und natürlich die klassische Frage: wann was machen? Dann die nervigen Mitspieler. Die grübeln voll, nur um dann irgendetwas zu machen, was ungeheuer stört. Selbst der spätere Sieger der Partie jault eigentlich die meiste Zeit rum, wie schlecht doch alles läuft. Zu Viert kann Tzolk’in verdammt lange dauern, hat viele Grübelphasen. Trotzdem gefällt es mir in voller Besetzung besonders gut. Zu Zweit stehen da so Pseudoärgerarbeiter auf den Rädern, die da aber wirklich nur stehen und mitgedreht werden und nicht übermäßig nerven. Dazu sind sie zu kalkulierbar.

 

Zusammenfassung: Tzolk’in Der Maya - Kalender ist schon wieder Worker placen, furztrocken, im Grunde überladen und von zermürbenden Grübelphasen und Zwängen durchsetzt.Daher mein Fazit: klasse Spiel. Das Leben ist nicht logisch.

 

Danke Sarah. Mir gefiel es auch und spiele es gern noch einmal mit.  

 

BH-Wertung: Christian: 9; Wolfram: 8; Frank: 8; Andreas: 7

(FB)

11. Februar 2012: Mal wieder Small World 

 

Oje - kein Fünferspiel dabei- zum Glück machte sich Nadine noch auf dem Weg und bescherte uns mit Small World einen schönen Spieleabend. Auch wenn mir das ständige Schauen auf die Anleitung etwas nervte, da man nicht unbedingt von der Grafik auf den "Rasseplättchen" auf deren Fähigkeiten schliessen kann. Noch dazu gewinnt das Spiel nicht unbedingt durch deren Erweiterungen, es sei denn, es kommt oft auf den Spieletisch. Aber das passiert ja bei uns nicht so oft.

 

Ein weiterer Wermutstropfen ereilte uns, denn Nadine kündigte ihre baldigen Abschied von der Spielerunde berufsbedingt an. Aber vorher spielen wir noch Small Word Underground - versprochen.!!   

 

BH-Wertung: Christian: 8; Wolfram: 6; Frank: 7; Andreas: 9; Nadine: 10

(FB)

28. Januar 2013: Brückenbau in Alcazar

 

Endlich schaffen wir mal wieder einen Klassiker zu spielen. Holger war glücklich, sein Alcazar wurde gespielt. Oder doch lieber "Big Boss". Denn der große Karton vereinigt zwei Spiele. Villa bauen, Schloss bauen oder ausbauen, vereinigen - Alcazar verlangt einiges ab und wollte erst mal verstanden werden. Einige Regeldetails scheinen an den Haaren herbeigezogen sein, ein Schloss vollständig ausgebaut, bringt immer 50 Real-letztlich einen Punkt. Der Sinn bleibt mir verschlossen, wie auch das ganze Spiel. Schade Holger, dementsprechend eine miese Wertung.       

BH-Wertung: Nadine: 3; Christian: 5; Frank: 4; Wolfram: keine 

 

Als zweites Spiel des Abends kam "Ginkgopolis" auf den Tisch. Ein bekanntes Spiel und zudem schon mehrmals gespielt, was ja bei uns nicht so oft vorkommt. Doch macht es nicht auch einen Reiz aus, ein Spiel mehrmals zu spielen, anstatt von Neuheit zu Neuheit zu eilen.   

(FB)

21. Januar 2013: Gingkopolis - einfach nicht beherrschbar 

 

Im ersten Spiel standen ich und auch viele andere Spieler dem Spielablauf verwirrt gegenüber. Zwar war der Ablauf klar, nicht jedoch die Konsequenzen des Handelns. Dies stellt sich ein wenig im Laufe des Spiels ein.  Der ungewöhnliche Mechanismus, das hervorragende Material sowie die leider viel zu wenig beachtete Optik machen das Spiel spielenswert. Gingkopolis sollte öfter gespielt werden.
Ginkgopolis ist nicht mit einer Partie beherrschbar, sondern offenbart seine Möglichkeiten erst nach und nach. Es ist deshalb allen Spielern zu empfehlen, die ein Spiel und seine Möglichkeiten gern nach und nach entdecken. Für diese Spieler hält Ginkgopolis genügend Stoff bereit um schließlich in einem guten, sehr originellen Spiel mit einfachen Regeln zu enden.

 

BH-Wertung: Christian: 9; Holger: gekauft; Frank: 7; Wolfram: 6; Nadine: 8 

 

Als Absacker konnte "Fundstücke" nicht so überzeugen. Als Neuheit aus dem Hause Friese fehlt einfach der Funke, der überspringen sollte. Könnte daher selbst auf dem Flohmarkt als Fundstück landen. Einzig die Gestaltung des Spiels und deren Kompaktheit gefällt.

 

BH-Wertung: Christian: 5; Nadine: 3; Frank: 5; Wolfram: 5 

14. Januar 2013: Siegen mit Gingkoblätter - Gingkopolis

 

Dank unseres neuen Mitspielers Christian konnten wir heute das neue Spiel aus dem Hause Pearl Games - Gingkopolis- kennenlernen.  Wer - wie ich - einem gewissen Glücksfaktor nicht negativ gegenüber steht, der erhält mit "Ginkgopolis" ein schönes Lege-/Mehrheitenspiel, das derjenige gewinnen wird, der die Optimierungstaktik am besten beherrscht - heute war es Christian. Die Mechanismen sind - bis aufs Auswählen und Weiterreichen der Karten - neuartig genug, um dem Spiel auf jeden Fall mehr als nur eine Chance zu geben! Mit gefällt's gut! Für eine Wertung müssen wir es einfach noch einmal spielen.

 

Als Absacker entschieden wir uns für einen Klassiker "Cartagena".

Spieleabende 2012

12. November 2012: Seasons und kein Ende

 

Wieder hieß es an diesem Abend "Seasons", nur diesmal mit Sebastian. Und auch gerade wegen ihm, sollte es ein langer Abend werden. Bei meinen zweiten Spiel war ich doch schon etwas mit den Karten vertraut, so das ich den Abstand zu unserem mal wieder Sieger Holger verkürzen konnte. Wären da nicht die destruktiven Karten, die einem immer wieder die Kristalle klauen. Seasons sollte zügig gespielt werden, dann gefällt es, jedoch in sage und schreibe 3 Stunden Spielzeit verliert es seinen Spielreiz.

 

BH-Wertung: Holger: 10; Frank: 6 (heute aufgrund der Spiellänge); Sebastian: 5

 

Am anderen Tisch wurde mal wieder "Small World" gespielt und gefiel.

5. November 2012: Von Seasons entzückt

 

Nach Essen und nach dem Bernburger Spielewochenende gilt es weiterhin, Neuheiten auszuprobieren. Diesmal brachte Holger Seasons auf den Tisch. Die nicht gerade einfache Einstiegshürde, das Auswählen der Karten, die mich im Laufe des Spiels begleiten, ist für einen "SeasonsNeuling" schwerlich zu meistern. Schon hier können sich Sieg oder Niderlage entscheiden. Und trotzdem, obwohl ich relativ wahllos Karten auswählte, konnte ich mit jeder Karte etwas anfangen. Energie, Wissen, Kristalle erringen-Seasons macht Spaß, so das sogar Holger zu meiner Überraschung das Spiel wertete und das sogar mit voller Punktzahl. Seasons wird hoffentlich noch öfter gespielt.

 

BH-Wertung: Frank: 7 (vorerst); Nadine: 10; Holger: 10

 

Da wir mittlerweile mehrere Spielerunden bilden können, war die zweite Spielerunde mit Welcome to Walnut Grove beschäftigt. Auch konnten wir dazu mit Holger einen weiteren Neuling begrüßen.

 

BH-Wertung: Stefan: 7; Sebastian: 7; Holger H.: 7

17. September 2012: Neue Mitspieler gefunden

 

Heute konnten wir sage und schreibe 3 neue Mitspieler in unseren Reihen begrüßen. Die Spielegemeinde im CVJM wächst und wächst.

 

Gespielt wurde auch und zwar diesmal Village, Welcome to Walnut Grove, El Paso und Die Speicherstadt

7. Mai 2012: Ausflug in die Fantasywelt

 

Small World von Asmodee

 

Nadine bescherte uns heute ein mal anderes Spielgefühl. Mit Small World begaben wir uns in die Welt der Wassermänner, Elfen, Ghule und so weiter. Ja ich wollte es schon immer mal spielen. Schon, weil sein Vorbild "Vinci" von der Spielwelt durchaus anders und lobenswert beurteilt wurde. Ich wurde nicht enttäuscht. Bei Small World tun sich nach Öffnen der prallgefüllten Schachtel eine völlig neue Welt auf. Auch weil der Grafiker hier ganze Arbeit geleistet hat, und zwar, okay, etwas zu bunter Plan, aber die Karten sind alle erste Sahne.  Zuerst gilt es Auswählen einer Rasse (bitte nicht ernst nehmen), um dann damit Landesteile von Small World zu erobern. Zwischendurch geht auch mal eine Rasse unter, aber schon wähle ich eine neue, vielleicht die Kobolde. Auch wenn Giorgio das Spiel nicht gefiel, ich spiele es gerne wieder. Small World nimmt sich nicht zu ernst und sollte auch so gespielt werden. Danke Nadine.       

 

BH-Wertung: Frank: 7; Giorgio: 3; Freimut: 5; Nadine: 9, Wolfram: Ich werte heute nicht.

Vegas von Alea

 

Ja auch Alea kann es mal anders und zwar simpel, aber sehr spaßig. Bei Alea wird gewürfelt und zwar um Mehrheiten. Wer die Mehrheit (jeweils die gleiche Augenzahl) an mit Las Vegas Hotels abgebildeten Tableaus besitzt, erhält schon mal bis zu schlappen 90.000 Dollar. Der Clou dabei, bei Gleichstand gehe ich völlig leer aus. Freimut gefiel das sogar so gut, das er gleich das passende Geburtstagsgeschenk für sich ausgemacht hatte. 

 

BH-Wertung: Frank: 7; Wolfram: 7; Freimut: 8; Giorgio: 9; Nadine: 6

23. April 2012: Optimieren was das Zeug hält

 

Macao von Alea

 

Und wieder hieß es an diesem Montag ein Spiel von Mister Alea zu spielen. Stefan Felds "Macao" wurde ja schon in der Szene sehr kontrovers diskutiert, die Spielbox strafte das Spiel gar mit Noten zwischen 5 und 6 ab. Nein uns gefällt es und besonders gefällt es Wolfram, da er es ganz nebensächlich auch (fast) immer gewinnt. Für Neueinsteiger wie mich und Sebastian bedeutet das Spiel erst mal Arbeit, Entscheidungszwänge hier und dort, welche Karte wähle ich, welche Würfel packe ich an meine Windrose, besetze ich ein Stadtviertel, fahre ich mit dem Schiff oder möchte ich Startspieler werden. Obwohl jeder nahezu für sich spielt (optimiert) macht es Spaß und wird noch öfters auf unseren Spieletisch gelangen. Friedemann Friese verpasste diese Art von Spielen den Begriff "Muliplayer solitaire game", Recht hat er. Ach so, wer hat gewonnen, natürlich Wolfram.

 

BH-Wertung: Frank: 7; Sebastian: 8; Wolfram: 10

 

Fresko von Queen Games 

 

BH-Wertung: Nadine: 7; Freimut: 7; Holger: Hat Spaß gemacht

Die Burgen von Burgund - Alea
Die Burgen von Burgund - Alea

6. Februar 2012: Die (Grübel)-Burgen von Burgund

 

Die Burgen von Burgund von Alea

 

Diesmal zu viert wagten wir uns an die Burgen von Burgund, Stefan Felds wohl neben Strasbourg erfolgreichstes Werk. Also Brillen ausgepackt, Regelbeiblätter in Reichweite und Sitzfleisch mitgebracht. Denn was auffällt hier hat Alea viel in die Schachtel gepackt, Regel mehrsprachig, viele Plättchen, diese aber recht klein und nur bei guten Licht auch zu unterscheiden, ob es nun hellgrün oder gelb sein soll. Jeder bekommt ein Tableau, d.h. sein Fürstentum, was der Spieler punkteträchtig im Laufe des Spiels bestücken soll. Leider auch hier konkurriert das Material wohl eher mit der Stärke einer Kalenderblattseite. Laut Alea, hätte das Material wohl sonst nicht in die Alea-typischen Schachteln gepasst. Schade, hier hätte Alea noch punkten können, denn BuBu, wie in Spielerkreisen liebevoll genannt, ist ein von Feld  mechanisch top konstruiertes Vielspielerspiel, mit geradlinigen Regeln. Mittels jeweils zwei zur Verfügung gestellten Würfeln hat man die Qual der Wahl, ob man aus einem zentral ausliegenden Spielplan Plättchen auswählt, Plättchen in seinem Fürstentum platziert, Waren verkauft oder einfach Arbeiter bekommt. Die in meinen Fürstentum eingesetzten Plättchen bringen natürlich Nutzen, entweder sofort oder in der Endabrechnung. Punkte gibt es sowieso an allen Ecken und Enden. So kann ich z.B. meine Weiden erweitern, Gebiete abschließen, je früher desto mehr Punkte oder Bonusplättchen ergattern. Diese können den Spielverlauf gerade am Ende mächtig durcheinander wirbeln. Das muss man mögen, ist aber typisch für Stefan Feld. Wir mögen das, obwohl BuBu den Planern unter den Spielern besonders gut liegt und wer plant überlegt auch gern. Wenn dann, wie bei uns, ("Mensch Sebastian") auch noch lange überlegt wird, kann der Rahmen bei vier Spielern arg gesprengt werden. Sage und schreibe vier Stunden inklusive Erklärung ist selbst hartgesottenen Spielern zu viel. Also -nächstes Mal gerne wieder- aber zu dritt bitte!!

(FB)

 

BH-Wertung: Frank: 8; Wolfram: 9; Sebastian: 7; Holger: "Ich hätte mir am Ende mehr ausgerechnet."           

Bohnanza
Bohnanza

30. Januar 2012: Erst ernten auf Bohnenfeldern, dann gegen den Strom, dazwischen noch Justinian beeinflußt

 

1. Bohnanza von Amigo

 

Mit alt bekannten ging es los, Bohnanza aus dem Hause Amigo besticht durch seine kommunikative Spielweise in großer Runde. Ob nun Augenbohne, Saure Bohne oder Rote Bohne gesammelt wird, letzlich gilt zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein oder besser die von allen gesuchte Karte auf der Hand zu haben. Klar spielt auch das Glück bei diesem Kartensammelspiel eine große Rolle, doch nimmt man es dem Spiel in keinster Weise übel, da es sich flott runterspielen lässt und bei uns als Absacker oder Einsteiger noch öfter auf dem Tisch kommen wird.

 

BH-Wertung: Frank: 7; Holger: "schönes Spiel"; Freimut: 7; Sebastian: 7; Giorgio: 7; Wolfram: 7

 

 

Flussfieber - 2F Spiele
Flussfieber - 2F Spiele

2. Flussfieber von 2 F Spiele

 

Die Regel verspricht ein flottes Rennspiel und vorweg gesagt, hier wird nicht zuviel versprochen. Autor Friedemann Friese, sonst eher bekannt mit anspruchsvollen Wirtschaftsspielen wagt sich hier an das Terrain Rennspiele. Ihm gelingt hierbei, bekanntes mit neuen zu verknüpfen. Mittels jeweils drei Karten auf der Hand versuchen wir wagemutig einen reißenden Fluss als erster zu bewältigen, d.h. wir sind hierbei Holzfäller (weibliche oder männliche).  Frieses Spiel beinhaltet eine Vielzahl von beidseitig bedruckten Flussplänen, jeweils zwei können zu einem Wasserfall kombiniert werden. Aber nicht nur das auf den Plänen werden noch Baumstämme platziert, zudem machen Stromschnellen dem Spieler es nicht leicht. Wie bei bekannten Rennspielen des Genres kamen wir uns gegenseitig in die Quere. Man kann schieben oder noch besser man wird geschoben. Und besonders lusitig ist es natürlich wenn der Gegner auf der Stromschnelle reitend wieder zurückgetrieben wird. Gerade das macht Flussfieber als Rennspiel erfrischend anders.         

 

BH-Wertung: Frank: 7; Sebastian: 8; Freimut: 8 (nächstes Mal gerne wieder)

(FB) 

 

 

Justinian
Justinian

3. Justinian von Phalanx Games

 

Ein Spiel um Macht und Einfluss, sind wir doch angehalten die Günstlinge am Hofe des byzantinischen Kaisers Justinian so zu beeinflussen, dass wir am Ende möglichst viele Siegpunkte, sprich den größten Einfluss haben. Als Basis dafür stehen uns Einflussmarker zur Verfügung, von denen ein Teil offen hinter unserem Sichtschirm wandert, der größere aber verdeckt davor liegen bleibt. Außerdem bekommen jeder Spieler noch 2 Karten jeder der 4 Farben. Auf diesen finden wir die Nummern der Günstlinge um die wir uns kümmern sollten, bringen diese doch die Siegpunkte.
Gespielt wird in 3 Phasen, wobei am Ende  jeder Spielphase eine! Kartenfarbe gewertet wird - folglich geht eine Farbe komplett leer aus. Ein Zug besteht darin, einen Einflussmarker verdeckt über einen der Günstlinge zu platzieren, oder ihn auf das Spielphasenfeld zu legen, oder zu passen. Wer passt kann in der Spielphase keinen Einfluss mehr ausüben, bekommt aber 2 Einflussmarker in seinen Vorrat. Haben alle Spieler gepasst kann es zu einer Wertung kommen, wobei die Günstlinge in Ihrer Position am Hof verschoben werden. Ausschlaggebend hierfür sind die Einflussmarker über den Günstlingen. Je höher ein Günstling in der Gunst Justinians steht, um so mehr Punkte bekommen wir, vorausgesetzt wir haben auch die Karte dieses Günstlings auf der Hand.
Eine Partie dauert max. 45-60min., was für dieses pfiffige Spiel angemessen ist. Aller Anfang ist schwer, gilt es doch die Mitspieler richtig einzuschätzen und selber schön zu bluffen. Wir fanden das Spiel zunächst verwirrend, dann aber wirklich spannend. Zugegeben, der Glücksfaktor ist beträchtlich (vielleicht sogar zu hoch), aber kurzweilig ist Justinian allemal. Besonderes Lob hat die überaus gelungene Grafik verdient. Im großen Spielemeer wird Justinian wohl aber untergehen. Schade.

(WDZ)

BH-Wertung: Giorgio: 5, Wolfram 6 - "muss man ein 2. mal spielen", Holger: "tricky"

 

 

Sun Sea & Sand
Sun Sea & Sand

16. Januar 2012: Alt und neu in großer Runde kombiniert

 

Diesen Montag konnten wir sogar zwei Spiele in zwei Spielerrunden spielen. Zum einen galt es mit Sun, Sea and Sand aus dem Hause Cwali ein Touristenresort aufzubauen. Das Spiel überzeugte mit seiner thematischen Gestaltung, worker placement pur ohne viel Schnick Schnack. Dabei hatte jeder den Mangel zu verwalten, das eben Geld immer zuwenig vorhanden war. Wohl dem der auf eine Bar in seinem Resort setzte und noch dementsprechend die Touristen dahin lotsen konnte. Das bringt nämlich Geld und zwar pro Tourist und da an der Bar getrunken wird, gibt es da doppelt Geld. Stück für Stück entwickelt jeder sein Resort, baut natürlich ökologisch sinnvoll - auch das bringt Punkte- neue Attraktionen. So bleiben die Touristen sogar eine Woche länger und wenn dann noch ein Rucksacktourist bei uns landet um so besser -vorausgesetzt ein Bungalow ist noch frei. Wie im wahren Leben spielt sich das Spiel und das ist das eigentlich schöne an Sun, Sea and Sand.

(FB)     

BH-Wertung: Frank: 7; Giorgio: 6 (Geld fehlt leider immer); Freimut: 8; Stefan: 6 (sechs heißt bei mir "gutes" Spiel) 

9. Januar 2012: Wiederholung mit Stil zum Ziel

 

Auch in der zweiten Januarwoche wurde gespielt. Und weil es so schön war, wurden gleich die Spiele der letzten Woche (Stone Age mit Erweiterung und Take it Easy) noch einmal gespielt. Stone Age erwies sich wieder trotz seiner Länge (2,5 Std.) als sehr interessant. Komischerweise spielten diesmal alle mit komplett anderen Strategien. Die fulminante Endwertung brachte dann einen überraschenden, aber glücklichen Sieger (Freimut) zu Tage (Abend).   

Take it Easy - Ravensburger
Take it Easy - Ravensburger

2. Januar 2012: Jahresauftakt mit Stil zum Ziel

 

1. Take it Easy von Ravensburger

 

Wieder war es Freimut, der uns ein Spiel nach dem Motto ermöglichte "Hab ich schon mal gehört, aber noch nicht gespielt - und finde ich super." Take it Easy ist ein klassisches Legespiel, ähnlich Don Quixote oder Würfel Bingo, nur das hier nicht gewürfelt wird, sondern kleine Hexagon-Plättchen auf ein Plateau platziert werden müssen und dabei durchgehende Linien diagonal und senkrecht erreicht werden sollten. Ja aber das gelang nur selten, denn oftmals wurde nicht das gescheite Plättchen gezogen und eine Linie nacheinander aufgegeben werden musste. Wohl dem wer eine 9er Linie schafft, da die Plättchen mit sich mulitipliziert werden und sich so hohe Punktzahlen ergeben. Als Absacker oder Einsteiger in einem Spieleabend ideal.
(FB)

BH-Wertung: Frank: 6; Wolfram: 5; Freimut: 8; Holger: o.B.; Giorgio: 8     

 

Stone Age - Hans im Glück
Stone Age - Hans im Glück

2. Stone Age mit Erweiterung -
    Mit Stil zum Ziel
- von Hans im Glück

 

Zum Glück hatte Wolfram noch Stone Age mit Erweiterung im Gepäck, denn mit einem Mal waren wir fünf und Stone Age lässt sich nun auch mit fünf spielen. Für mich als alten "Erweiterungsgegner" stellte sich die Frage, wird es das Grundspiel noch einmal toppen wird oder ist es bei ca. 23 € nur ein weiterer Umsatzbringer von Hans im Glück. Was ist neu: neben Nahrung kann nun auch Schmuck erwürfelt werden, zudem kann nun bei einem Händler getauscht werden, außerdem gibt es neue Karten und Plättchen. Auf dem Plan wird ein Tableau gelegt, damit das zentrale  Element der Händler mit zwei Steinzeitmenschen, wie bei der Vermehrung genutzt werden kann. Und er wurde kräftig genutzt, denn nun konnte 2:1, 1:1 oder 1:2 je nach Entwicklung getauscht werden. Also zwei Holz oder zwei Schmuck brachten 1 Gold. Was zur Folge hatte, das um Gold gar nicht mehr gewürfelt wurde. Außerdem ist die Regel hier nicht eindeutig, denn es darf nur einmal getauscht werden. Warum eigentlich?? Tauschten die Steinzeitmenschen auch nur einmal? Apropos Schmuck kann ich im gleichen Verhältnis wie Nahrung erwürfeln. Boah! Spaß machte es trotzdem nur es dauerte sehr lange, nahezu 3 Std. Eigentlich sollte die Erweiterung das Spiel nach Meinung von Rezensenten beschleunigen. Freimut war es als Familienspiel zu komplex, Holger hatte gerade am Anfang Pech mit dem Würfeln. Ich brauch die Erweiterung bei dem Preis "noch" nicht, aber zum Glück hat sie Wolfram und wir können Stone Age zu fünft spielen.
(FB)           

BH-Wertung: Frank: 8; Wolfram: 8; Christian Sch.: 7; Freimut: 8; Holger: o.B.; Giorgio: 8

 

 

Stone Age - Hans im Glück
Stone Age - Hans im Glück

2. Meinung, Stone Age -
                   Mit Stil zum Ziel


Die Spieldauer war in unserer Runde wirklich extrem lang. Diese Erfahrung hab ich allerdings in anderen Runden bislang nicht gemacht - Spieldauer max. 2 Stunden.
Der Ablauf mit Erweiterung ist ebenso flüssig wie gut in das Spiel integriert. Bei mir gab es Punktabzug für die nicht eindeutige Regel und den Extraspielplan. Dieser wird einfach auf einen Teil des bisherigen Spielfeldes gelegt, und verrutscht doch sehr leicht. Ansonsten bringt die Erweiterung neue Elemente (Schmuck, Karten, Hütten, Händler), die mehr Flexibilität ermöglichen. Ich mag es, auch wenn Stone Age nach wie vor grübelanfällig ist.
(WDZ)